Archiv für Monat: März 2012

Das musst du unbedingt im englischen Original lesen!

Gerne und oft werde ich darauf hingewiesen, dass ich allerlei Filme, Serien und Bücher doch unbedingt in ihrer Originalfassung schauen oder lesen sollte. Vielen Dank für den Hinweis!

Meistens halte ich mich dann aber nicht an diesen Ratschlag – und das hat einen einfachen Grund: Mein medialer Konsum in meiner Freizeit findet hauptsächlich zur Entspannung statt. Nun ist es nicht so, dass mein Englisch furchtbar schlecht wäre. Tatsächlich lese ich täglich irgendwelchen Kram in fremden Sprachen, seien es Dokumentationen oder irgendwelche Blogposts und verstehe deren Inhalte natürlich auch prima.
Wenn ich aber nach Feierabend in meiner Lieblingsecke rumgammele, dann möchte ich möglichst einfach unterhalten werden. Dann bedarf es mir zu viel Konzentration, mir fremdsprachige Inhalte anzuschauen und es ist mir zu viel Ablenkung gegebenenfalls Wörter die ich nicht kenne nachzuschlagen. Dann bin ich nämlich faul. Vielleicht traurig, aber wahr. Nur um cool sagen zu können „Das hab ich im Original gesehen, war viel besser!“ ist mir das zu anstrengend. Da verzichte ich lieber auf das eine oder andere schlecht übersetzte Wortspiel oder verpasse eine Pointe.

Um mich dann doch dazu zu bringen, dass ich mir eine Serie im Originalton anschaue, muss sie mich schon besonders fesseln. 24, Lost oder White Collar taten das zum Beispiel. Dann ist es mir zu blöd anderthalb Jahre zu warten, bis der Kram übersetzt und im deutschen Fernsehen ausgestrahlt wird. Dann kann es aber auch mal vorkommen, dass ich mich zwei Tage lang wundere, warum Jack Bauer, unter einem fahrenden Lastwagen hängend, in sein Telefon brüllt, dass Chloe irgendwas kopieren soll. „Chloe! Do you copy?“ ((Darüber machen sich Menschen heute noch lustig. Und ich auch.))

Sicherlich wäre es total gut für meine Sprachkenntnisse, wenn ich öfter medialen Konsum in ausländisch betreiben würde. Aber so lange ich Sätze wie den vorherigen formuliere, arbeite ich doch besser mal an meinem Deutsch.

Sneak Preview: Contraband

Gestern Abend in der Sneak-Preview im Woki: Contraband mit Mark Wahlberg und Kate Beckinsale in den Hauptrollen. Wahlberg spielt den ehemaligen Schmuggler Chris, der sich eigentlich zur Ruhe gesetzt hat und ein ruhiges Leben mit Frau und Kindern lebt. Durch einen Fehler seines jungen Schwagers geraten er und seine Familie aber in die Schusslinie einiger Gangster und Chris versucht mit seinen alten Talenten alles ins Reine bringen.

Das klingt nun zuerst einmal ein wenig abgedroschen. Aber dem Regisseur Baltasar Kormákur ist es gelungen, einen von der ersten bis zur letzten Minute wirklich spannenden Thriller abzuliefern, der mir sehr gefallen hat. Wirklich gutes Kino!

Adobe Shadow

Nachdem ich letztens schon darüber schrieb, wie man responsive Layouts einfach testen kann, kommt nun heute Adobe mit einer weiteren Lösung daher.

Adobe Shadow

Adobe Shadow ist eine Softwarelösung, die auf dem Zero Conf-Protokoll Bonjour basiert. Um sie einsetzen zu können, muss man auf seinem Arbeitsplatzrechner und seinen mobilen Android- oder Apple-Endgeräten ein kleines Stück Software installieren, unter Windows kommt noch die Installation des Bonjour-Dienstes dazu. Außerdem braucht es Google Chrome und eine Extension. Alles was man braucht ist auf der entsprechenden Seite bei Adobe verlinkt.

Nun muss man die zu testende Webseite in Chrome aufrufen und auf das Icon der Shadow-Erweiterung klicken. Wenn alles richtig installiert ist und alle Geräte im gleichen Netzwerk laufen, sollte dort nun eine Liste mit Endgeräten erscheinen. Der Inhalt des aktuellen Browser-Tabs wird nun live auf die ausgewählten mobilen Geräte übertragen und man kann sich direkt anschauen wie es läuft und was Änderungen bewirken.

Das ist soweit noch nicht so sonderlich überragend, wirklich überzeugt hat mich dann nämlich ein anderes Feature: Remote Inspektion. Es wird aus dem Menü der Erweiterung aufgerufen und entspricht im Wesentlichen dem bekannten Webinspektor. Allerdings werden hier die Elemente auf dem mobilen Gerät inspiziert und die Funktionalität, die man aus dem Browser kennt, auf das mobile Gerät übertragen.

Ich bin gerade wirklich begeistert, vor allem weil man so auf mehreren Geräten parallel und genau so effektiv wie am Desktop seine Arbeit inspizieren kann. Bei Adobe TV gibt es ein kurzes Video, dass die Einrichtung und Funktionalität schön beschreibt.

How to watch „Game of Thrones“

How to watch Game of Thrones

Dominik erklärt wie man Game of Thrones in Kombination mit den Büchern schauen muss. Ich hatte die Buch- und Fernsehserie schon länger auf dem Plan und habe mir nun den ersten Band von Das Lied von Eis und Feuer auf deutsch bestellt und bin gespannt.

Brace yourself!

Die Woche und ich – Kalenderwoche 9

Montag, 27. Februar 2012

Es wird auf er Arbeit das erste Mal etwas von mir ausgerollt, dass man auch sehen kann. Ich bin ein bisschen stolz. Vor allem auch, weil nicht alles direkt zusammenbricht. Ich lerne außerdem, dass es relativ umwegig ist, eine HTML-Signatur in Mail hinzuzufügen. Ich möchte, dass sich niemals wieder etwas an meinen Kontaktdaten ändert.
Am Abend lasse ich den Webmontag ausfallen: Meine „Zu erledigen“-Liste für diese Woche ist scheinbar unendlich lange und ich sitze ziemlich beschäftigt am Schreibtisch.

Dienstag, 28. Februar 2012

Der Internet Explorer treibt mich in den Wahnsinn. Wie immer also. Den Abend verbringe ich wieder mit Blog- und Landesverbandswebseiten-Basteleien, letztere will ich eigentlich bis zum Wochenende online haben.

Mittwoch, 29. Februar 2012

Am Morgen habe ich einen Kurztermin in Vereinssachen bei einer Notarin. Ich bin positiv überrascht, wie nett, schnell und kompetent das alles von statten geht. Bei meiner Hausärztin warte ich dann allerdings im Anschluss fast eine Stunde bis ich dran komme. Obwohl ich einen Termin ausgemacht habe. Das Gespräch ist dann aber ziemlich aufschlussreich und verläuft in meinem Sinne.

Außerdem gehe ich arbeiten und mein Abendprogramm sieht dann wieder genau so aus wie das am Dienstag.

Donnerstag, 01. März 2012

Mein unglaublich guter Plan, eine Domain von Anbieter A „mal schnell“ mit dem Webspace bei Anbieter B zu nutzen geht in die Hose. Ich ärgere mich etwa tot und lerne nebenbei ein wenig mehr über .htaccess-Dateien.

Freitag, 02. März 2012

Ich behebe einige fiese Fehler in meiner aktuellen Arbeit, die mich schon lange stören. Arbeitstechnisch auf jeden Fall ein guter Tag. Dass ich dann am Abend ewig lange auf mein Taxi in Richtung Neuwied warten muss, nervt mich dann schon eher. Der Abend mit einigen wenigen Menschen aus dem Landesverband ist dann aber wiederum ganz nett, auch wenn ich statt einer Kneipe lieber meinen Schlafsack aufsuche.

Samstag, 03. März 2012

Ziemlich ausgeschlafen, aber ohne Kaffee starte ich in die Landesversammlung. Ich habe keine Ahnung was ich tue, denn ich bin Versammlungsleitung. Das macht aber nichts, denn Freund Thomas sitzt neben mir und ist ausreichend kompetent. Tatsächlich bekommen wir das erste Mal in meiner Laufbahn die Sitzung an einem Tag durch. Dass irgendwer vergessen hat Mittagessen zu organisieren, hilft dabei vielleicht auch ein bisschen. Wie es sich für solche Veranstaltungen gehört, halse ich mir natürlich auch wieder ein wenig Arbeit auf. Zum einen (und ich kann es immer noch nicht fassen) bin ich wieder einmal Delegierter zur Bundesversammlung. Dabei kann ich mir keinen schlechteren Zeitvertreib vorstellen, als dort meinen Hintern breit zu sitzen. Wesentlich mehr Lust habe ich tatsächlich, mich im kommenden Jahr wieder als Wirt zu betätigen und auf dem Landespfingst- und Bundeslager das Landeszentrum auszurichten. Einige Leute dürfen sich schon mal auf meinen Anruf freuen, ich mache das natürlich nicht alleine.

Trinksporthalle

Das Unterhaltungsprogramm am Abend ist dann ganz grandios und ich stehe sowohl als Laudator, als auch als Gewinner bei der Oscar-Verleihung auf der Bühne. Ich bin relativ traurig, dass ich dann doch die späte Mitfahrgelegenheit nach Hause nutze, denn die Stimmung ist echt prima. Ein ausgeschlafener Sonntag scheint mir aber dennoch erstrebenswerter zu sein.

Sonntag, 04. März 2012

Ich starte ziemlich frisch und ausgeschlafen in den Tag und habe tatsächlich Lust, einiges zu tun. So bastele ich am Nachmittag fleißigst mit Bootstrap herum und bin einigermaßen begeistert. Zwischendrin lege ich die ein oder andere Minecraft-Pause ein und bin recht zufrieden mit dem Tagesverlauf, als wir schließlich zum Tatort in die Maisonette aufbrechen.

Responsives Webdesign einfach testen

Bekanntlich ist ja responsibles Webdesign aktuell der heiße Scheiß. Und das ist eigentlich auch ganz klug. Denn so kann man seine Webseite schnell für verschiedene Endgeräte, sprich neben Desktops und Notebooks auch Tablets und Mobiltelefone anpassen. Ein paar CSS-Media Queries mit angepassten Werten in das Stylesheet und fertig. ((Zumindest ist so die einfache Theorie. In Wirklichkeit ist das ein wenig aufwändiger.))

der tag und ich - auf einem simulierten iPad

Den neuen Code zu testen ist dann aber nicht ganz so einfach, zumindest ich habe zum Beispiel zu Hause kein iPad rumliegen. Gut das es Menschen gibt, die Dinge wie Resizer entwickeln. Das ist ein Bookmarklet für den Browser, dass einem die darstellende Fläche im Browser entsprechend der Darstellungsfläche eines der Endgeräte skaliert. Zur Auswahl stehen dabei die Auflösungen

  • Mobile (320×480)
  • Small Tablet (460×640)
  • Tablet – Portrait (768×1024)
  • Tablet – Landscape (1024×768)
  • Desktop (1200×800)

Ich benutze die dazugehörige Resizer Chrome Extension seit ein paar Tagen und bin ziemlich begeistert davon. Wie in obigem Screenshot dargestellt sieht dieses Blog zum Beispiel in der iPad-simulierenden Ansicht aus. Oben rechts sieht man auch, zugegebenermaßen eher schlecht, die kleine Box mit der man die verschiedenen Auflösungen auswählen kann.

Zwar kann die Extension den Test auf dem echten Gerät nicht komplett ersetzen, doch ist es so schon tausend Mal komfortabler und genauer, als einfach den Browser ein wenig größer oder kleiner zu ziehen.

Außerdem machte mich Shortee auf das Responsive Design Test Bookmarklet von Benjamin Keen aufmerksam. Das zeigt nach einem Klick die verschiedenen Darstellungsvarianten einer Webseite nebeneinander in einem Browserfenster an.

Responsive Mehrfachansicht

Und wo wir gerade dabei sind: Sowohl The Responsinator, als auch responsive.is bieten den gleichen Mehrwert, sehen dabei aber anders/hübscher aus.