Archiv für Monat: Januar 2015

„We are stars and so are you!“

„Martin, was hältst du eigentlich von ‚Stars‘?“ fragte mich Fräulein Anna letzte Woche. Bevor ich mir einen total lustigen dummen Spruch ausdenken konnte, schob sie noch ein „Das ist eine Band!“ hinterher.

Heute:

Ich kannte die Band nicht, aber die Musik war mir sympathisch. Und so saßen wir am Dienstag Abend zuerst im Zug und standen dann auch vor der Bühne im Luxor, nahe des Kölner Südbahnhofs. Da war ich vorher auch noch nicht. Der Laden erinnerte mich gleich ein bisschen an das JUZ in der alten Heimat, das ich früher gerne besuchte. Ein gutes Omen.

Genau pünktlich zur Vorband waren wir da: Children aus Berlin, zwei Mädels und ein junger Mann standen auf der Bühne und machten schöne Musik, ein bisschen sphärisch angehaucht – aber mit viel Energie. Zum Beispiel einer Querflöte, ich bin immer noch ein bisschen überrascht. Meine Begleiterin waren auch begeistert. Zu schnell war der Auftritt vorbei.

Nach einer kurzen Umbaupause dann gegen neun Uhr: Stars betreten die Bühne. Als erstes fällt mir auf, wie wenig die Stimme des Sängers zu seinem Aussehen und Auftreten passt. Die Musik ist trotzdem prima und abwechslungsreich. Gute anderthalb Stunden spielen die Musiker sowohl ältere Lieder, als auch Titel vom aktuellen Album. Zwei Mal klatscht das Publikum die Band noch einmal auf die Bühne.

Top Abend! Das Luxor liegt durch seine Nähe zum Südbahnhof ziemlich gut für mich – das ist gemerkt. Und ich habe gleich zwei Bands kennen gelernt, die ich gerne noch öfter hören werde.

„Jeden Monat mindestens ein Konzert!“ habe ich mir dieser Tage für dieses Jahr vorgenommen. Für den Januar hat das schon mal geklappt.

Heute lernte ich: Es gibt den Videotext noch

Und zwar musste ich das auf die ganz harte Tour bemerken: Nämlich in dem man mich darin erwähnte. Da wurde ich ja ein wenig neugierig.

teletext

Die älteren Semester erinnern sich vielleicht noch. Im Videotext konnte man früher das Fernsehprogramm sozusagen in „Echtzeit“ nachschlagen. Man bekam Informationen zu den Sendungen und man konnte auch andere Nachrichten relativ zeitnah an lesen. Sozusagen ein bisschen wie dieses Internet. Nur in einer echt miesen Auflösung. Und ohne Bilder, höchstens ein bisschen ASCII-Art. Und es gab nicht an allen Ecken und Enden eine Kommentarfunktion. Auf gewisse Art und Weise war der Videotext ein besseres Internet.

Jedenfalls bin ich da nun drin gelandet. Mit einem Tweet von mir, den ich während des heutigen Tatorts schrieb. Weil man bei der ARD modern sein möchte, kopiert man die dann in den VideoTeletext. Das wiederum teilte man mir dann wieder um auf Twitter mit. Und ich öffnete ein Browserfenster und schaute dort in den VideoTeletext. Vor allem um mich zu wundern, dass es das noch gibt. Spätestens seit man „Mit heißen Singles aus deiner Umgebung im VideoTeletext auf Seite 815 chatten!“ konnte, hat da doch wirklich keiner mehr reingeschaut, oder? Das war ungefähr Ende der Neunziger. Ich kann man nicht erinnern mal den Dialog „Und wo habt ihr euch kennengelernt?“ – „Im VideoTeletext!“ gehört zu haben.

Vermutlich hatte ich gerade meine fünfzehn Minuten Ruhm in einem nicht mehr relevanten Medium. Aber hey: Ruhm! Fünfzehn Minuten lang.

Nachtrag: Und dann wurde der gleiche Tweet noch einmal von Spiegel Online aufgegriffen. Herrje!

Hashtag #weekstagram – Eine Zusammenfassung

Südstadtsonnenscheinausflug
Bürgerzeit!
Heute: Frühstück außer Haus.
Ich bearbeite Bilder auf denen ich Menschen beim Fotografieren fotografierte. Das ist sehr meta.
Apfel-Chips in the making.
Das ist Kunst...
Kameraspaß!
Heute in der Post: SWAG von @poolie - Supercool, vielen Dank!

Beim Aufräumen im Blog entdeckte ich jede Menge Entwürfe mit Instagram-Bildern. „Schade eigentlich, dass die noch niemand hier sehen durfte!“ dachte ich mir. Und deshalb: Bitte! Schon eine ganze Weile mache ich das ja schon, da ist es natürlich oberste Chronistenpflicht, das kein Bild verloren geht!

Vierzehn, Fünfzehn

Zweitausendvierzehn

Wie war eigentlich das letzte Jahr? Rückblickend vor allem irgendwie anstrengend. Und ich habe viel gelernt, vor allem beruflich. Neben all der Anstrengung erinnere ich mich auch an viele schöne Momente. Vor allem einige Ausflüge und Urlaube sind mir sehr gut in Erinnerung geblieben. Die meisten Sachen habe ich mehr oder weniger ausführlich hier dokumentiert.

Aber am Ende stand ich vor allem das letzte halbe Jahr irgendwie immer unter Strom. Das muss anders werden. Außerdem habe ich hart an der Vergrößerung meines Bauches, obwohl das mit dem „Sport treiben“ im Frühjahr eigentlich ganz gut angefangen hatte.

Aber! Die vielleicht größte Leistung habe ich dadurch vollbracht, in dem ich etwas nicht mehr tat: Ich hörte nämlich auf zu rauchen. Und jetzt, so nach einem Jahr, kann man damit ruhig auch ein bisschen angeben. Auch wenn es mir weiterhin manchmal in den Fingern juckt.

Zweitausendfünfzehn

Vorsätze! Da halte ich ja nicht so viel von. Aber Ziele darf man haben. Ich möchte wieder ein bisschen entspannter sein. Noch mehr lernen. Vielleicht weniger Dinge gleichzeitig machen. Mehr lesen. Meinen Bauchumfang reduzieren. Außerdem: Mehr erleben, wieder mehr aus dem Haus gehen. Machbare Dinge. Wir reden in etwa 360 Tagen mal drüber.