Archiv für Monat: November 2015

Friska Viljor, Live Music Hall

IMG_0301An zwei aufeinander folgenden Tagen in der Live Music Hall. Warum auch nicht? Am heutigen Abend sollten Friska Viljor der Grund dazu sein. Die schwedische Band kannte ich bis dahin nur vom Namen her – aber auf Fräulein Annas Wort ist in der Beziehung normalerweise verlass.
Ich sollte nicht enttäuscht werden: Nachdem ich die Vorbands Mo Kenney und Lena Malmborg schon ganz ok fand, fing das Konzert des Headliners dann mit dem einzigen Lied, das ich bereis kannte an: „Shotgun Sister“. Und dann ging es munter weiter. Zehn Leute auf der Bühne, die Gute-Laune-Musik ordentlich laut: Von meiner Müdigkeit war schon bald nichts mehr zu spüren. Gegen Ende des fast zweistündigen Konzerts kam sie dann aber auch wieder. Dennoch habe ich in der Zugabe, zu der auch Mo Kenney wieder auf die Bühne kamen, um bei „Painted Myself In Gold“ zu unterstützen. Ich habe seit dem einen Ohrwurm. Großartig!

Jedenfalls: 5/5 Sternen für das Konzert, gerne wieder!

„Jeden Monat mindestens ein Konzert!” habe ich mir für dieses Jahr vorgenommen. Im Januar war ich bei Stars und Children. Im Februar waren Hundreds, im März Team Me, im April Lay Low und im Mai Sóley dran. Nach einer kleinen Sommerpause war Marcus Wiebusch der September-Termin. Das war nach Death Cab For Cutie schon der zweite Termin für den November.

Death Cab For Cutie, Live Music Hall

Es ist schon wieder ein paar Jahre her, dass ich bei Death Cab For Cutie war. Ich war zwar nicht so euphorisch wie Fräulein Anna, aber ich freute mich schon ziemlich. Ein bisschen vor der Zeit standen wir da also in der Live Music Hall. Das hätten wir uns aber eigentlich auch sparen können: Die Vorband Chastity Belt überzeugte leider so gar nicht. Die Musik an sich super, aber der Gesang war – sagen wir mal: Unterirdisch.

Zum Glück ging es dann ziemlich pünktlich mit dem Haupt-Act los. Wie üblich hatte ich es wieder versäumt, mich ordentlich in das aktuelle Album einzuhören. Macht aber auch nichts, denn die Band spielte eine gesunde Mischung aus alten und neuen Songs. Mit viel guter Laune wurde da ziemlich wild losgelegt. Das ist ja so eine Sache, die ich an Death Cab For Cutie wirklich mag: So langsam die Alben manchmal sind, live gibt die Band ein bisschen Gas. Großartig!

Als die Band dann die Bühne verlässt, hat sie schon über anderthalb Stunden gespielt. Und dann legt man noch einmal eine gute halbe Stunde nach. Man wollte fast „Muss da jetzt noch ein Song kommen?“ denken. Das bisher längste Konzert bisher in diesem Jahr. Und sicherlich eines der besten.

„Jeden Monat mindestens ein Konzert!” habe ich mir für dieses Jahr vorgenommen. Im Januar war ich bei Stars und Children. Im Februar waren Hundreds, im März Team Me, im April Lay Low und im Mai Sóley dran. Nach einer kleinen Sommerpause war Marcus Wiebusch der September-Termin. Das war es für den November.

Maspalomas, Gran Canaria

Zuerst ist das ja auch immer wieder ein bisschen anstrengend. Die zunehmend höher werdende Stirn bietet bei 30° und praller Sonne eine Menge Angriffsfläche. Da muss man dann ja auch erst einmal wieder daran denken, sich auch ordentlich einzucremen. Und eigentlich mag ich es dann ja auch gar nicht mal so warm. Und recht machen kann man es mir sowieso nicht.

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Fräulein Anna und ich waren einige Tage auf Gran Canaria, genauer gesagt: In Maspalomas. Und während man über andere Urlaube, die wir so verbringen, sicherlich fast 20 Blogeinträge biblischen Ausmaßes schreiben könnte, wird dieser hier ziemlich langweilig. Wir taten zwei Tage lang nichts anderes, als in der Sonne zu sitzen und zu lesen. Das taten wir wahlweise am recht großzügigen Strand oder in der Hotelanlage, in der wir uns eingebucht hatten.

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Der Strand von Maspalomas ist dann tatsächlich auch ziemlich schick. Er ist ziemlich breit, hat eine Menge Sand und es waren gar nicht mal so schrecklich viele Menschen dort. Das kann aber auch daran liegen, dass wir eher so zur Vorsaison da waren. Der Strand wandelt sich landeinwärts in eine recht hübsch anzusehende Dünenlandschaft. Wenn mir nicht so warm gewesen wäre, hätte ich sicherlich ein wenig ausführlicher dort fotografiert.

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Palmen finde ich übrigens ziemlich großartig. Da trifft es sich ganz gut, dass es auf Gran Canaria ziemlich viele davon gibt. Ansonsten erinnerte die Landschaft in ihrer Kargheit schon ein wenig an das, was wir im Sommer in Island schon sahen. Nur eben bei teilweise der dreifachen Gradzahl auf dem Thermometer. Aber wie gesagt: Recht machen kann man es mir ja nun mal wirklich selten.

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Am dritten Tag war uns dann tatsächlich schon wieder ziemlich langweilig. Unser Versuch, einen kleinen Ausflug zu Fuß zu starten, ging ein bisschen daneben. Auf dem Stadtplan waren nur Shopping-Center als Highlights eingezeichnet, von denen wir tatsächlich zwei besuchten. Das eine war ziemlich ramschig. Das zweite erinnerte ein bisschen an die Ruinen der sowjetischen Brachialbauten, die ich bei meinen Reisen im Osten Europas so gesehen habe.

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Das Experiment „Pauschalurlaub“ ist in meinen Augen nicht gescheitert – auch wenn ich mir nicht vorstellen kann, das länger als die paar Tage zu machen. Soweit war das aber dann schon ziemlich entspannend, das süße Nichtstun.