Maspalomas, Gran Canaria

Zuerst ist das ja auch immer wieder ein bisschen anstrengend. Die zunehmend höher werdende Stirn bietet bei 30° und praller Sonne eine Menge Angriffsfläche. Da muss man dann ja auch erst einmal wieder daran denken, sich auch ordentlich einzucremen. Und eigentlich mag ich es dann ja auch gar nicht mal so warm. Und recht machen kann man es mir sowieso nicht.

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Fräulein Anna und ich waren einige Tage auf Gran Canaria, genauer gesagt: In Maspalomas. Und während man über andere Urlaube, die wir so verbringen, sicherlich fast 20 Blogeinträge biblischen Ausmaßes schreiben könnte, wird dieser hier ziemlich langweilig. Wir taten zwei Tage lang nichts anderes, als in der Sonne zu sitzen und zu lesen. Das taten wir wahlweise am recht großzügigen Strand oder in der Hotelanlage, in der wir uns eingebucht hatten.

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Der Strand von Maspalomas ist dann tatsächlich auch ziemlich schick. Er ist ziemlich breit, hat eine Menge Sand und es waren gar nicht mal so schrecklich viele Menschen dort. Das kann aber auch daran liegen, dass wir eher so zur Vorsaison da waren. Der Strand wandelt sich landeinwärts in eine recht hübsch anzusehende Dünenlandschaft. Wenn mir nicht so warm gewesen wäre, hätte ich sicherlich ein wenig ausführlicher dort fotografiert.

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Palmen finde ich übrigens ziemlich großartig. Da trifft es sich ganz gut, dass es auf Gran Canaria ziemlich viele davon gibt. Ansonsten erinnerte die Landschaft in ihrer Kargheit schon ein wenig an das, was wir im Sommer in Island schon sahen. Nur eben bei teilweise der dreifachen Gradzahl auf dem Thermometer. Aber wie gesagt: Recht machen kann man es mir ja nun mal wirklich selten.

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Am dritten Tag war uns dann tatsächlich schon wieder ziemlich langweilig. Unser Versuch, einen kleinen Ausflug zu Fuß zu starten, ging ein bisschen daneben. Auf dem Stadtplan waren nur Shopping-Center als Highlights eingezeichnet, von denen wir tatsächlich zwei besuchten. Das eine war ziemlich ramschig. Das zweite erinnerte ein bisschen an die Ruinen der sowjetischen Brachialbauten, die ich bei meinen Reisen im Osten Europas so gesehen habe.

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Das Experiment „Pauschalurlaub“ ist in meinen Augen nicht gescheitert – auch wenn ich mir nicht vorstellen kann, das länger als die paar Tage zu machen. Soweit war das aber dann schon ziemlich entspannend, das süße Nichtstun.