Fauskevåg, Tjeldsundbrua Camping, Schiffe auf dem Fjord

Macht’s gut, Lofoten!

Und schon sind wir mal anderthalb Stunden am Stück gefahren. Huch! Heute haben wir die Lofoten wieder verlassen. Die große Brücke direkt am Anfang der Inselgruppe ist ein wirklich markantes Wegzeichen. Ich bin ein bisschen traurig, gerne hätte ich mir noch ein wenig mehr Zeit auf den Inseln gelassen.

Die E10 zieht sich entlang des Wassers. Auf den Straßen ist bemerkenswert wenig los. Highlight der Fahrt ist vielleicht ein vorbeifahrendes Kreuzfahrtschiff. Wir machen heute den tausendsten Kilometer mit dem Wägelchen voll.

Ein Schiff auf dem Fjord.
Campingautos und Wochenendhäuser.
Kleine Häuser am Wasser.

Bei Fauskevåg schauen wir uns einige kleine Inseln an. Ein paar Familien nutzen das Naherholungsgebiet auch Samstags und bei trübem Wetter. Wir drehen eine Runde über die die kleinen Inseln und üben uns darin, Steine auf dem Wasser springen zu lassen. Das habe ich schon wirklich lange nicht mehr gemacht. So wirklich viel Spaß macht das Rumhängen hier bei der aktuellen Wetterlage aber leider nicht und so brechen wir schon bald wieder auf.

Tjeldsundbrua Camping

Nächstes Ziel ist der Campingplatz Tjeldsundbrua Camping. Hier wollen wir heute nächtigen. Wir sind relativ zeitig da und hängen deshalb, nachdem wir die Ver- und Entsorgungsstationen für Wohnmobile benutzt haben, erst mal eine Weile im Free WIFI rum. Das tut sogar einigermaßen seinen Dienst, der Platz ist leider weit davon entfernt irgendwie „schön“ zu sein. Er wird scheinbar hauptsächlich von Arbeitern benutzt, die hier in Containern wohnen.

Als das Internet langweilig wird, ziehen wir uns warm an und laufen eine ganze Weile über den Muschelkies-Strand und die Steine am Meer. Von einer Stelle aus hat man eine tolle Aussicht auf die große Brücke, die hier Ihren Bogen über den Fjord spannt. Von unten sieht sie genau so imposant aus, wie sie sich fährt. Wir beobachten eine ganze Weile die Autos, Busse und LKW, die die Brücke passieren.

Ein Schiff auf dem Fjord.
Panorama-Aufnahme einer Brücke.

Nach dem Abendessen, bei dessen Zubereitung im Kochhaus wir deutschsprachige Gesellschaft haben, ist Spielzeit. Das haben wir in diesem Urlaub schon das ein oder andere Mal gemacht, schade eigentlich, dass das zu Hause irgendwie nie passiert. Aber natürlich werden wir unterbrochen: Ein tiefes Tuten schreckt uns nach einer Weile beim Spielen auf: Ein Schiff der Hurtigruten fährt durch und kündigt sich dabei lautstark an. Wir machen eine kurze Foto-Pause. Dann geht es weiter am Spieltisch. Fräulein Anna hält sich zumindest teilweise an die Spielregeln und ich gewinne die zweite Runde.

Ein Schiff auf dem Fjord.

Auf den Lofoten

Den Sommer des Jahres 2016 verbringen Fräulein Anna und ich zumindest zum Teil in einem Campingbus und machen damit die Halbinsel im Norden Norwegens unsicher. Dies ist unser kleiner Reisebericht.