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Die Brücke des Schiffs. Auf den Lofoten

Zurück nach Tromsø, eine Fotoausstellung und ein altes Schiff

Natürlich ist das alles nicht so einfach, wie wir uns das vorstellen. Da hatte ich doch wirklich einhundertprozentig in Erinnerung, dass direkt um die Ecke der Autovermietung eine Tankstelle war! Aber weit gefehlt. Eine gute halbe Stunde Umweg müssen wir in Kauf nehmen, um das Wägelchen sauber und vollgetankt wieder abgeben zu können. Mir fällt der Abschied schwer: Ich mag die ungezwungene Art und kann mich zumindest in Urlaubssituationen ganz gut darauf einlassen, einfach in den Tag hinein zu leben. Es ist davon auszugehen, dass wir nicht das letzte Mal in einem solchen Gefährt unterwegs waren.

Nach der ordnungsgemäßen Übergabe des Autos sitzen wir kurz darauf zuerst an einer nahen Bushaltestelle und noch ein klein wenig später in einem Bus nach Tromsø.

Tromsø

Über die lange gebogene Brücke fahren wir in das Städtchen ein. Nicht weit von unserem Hotel hält der Bus und schnell haben wir eingecheckt und unser Gepäck ins Zimmer verladen. Ich freue mich auch ein bisschen darauf, wieder in einem richtigen Bett zu schlafen. Das Querbett im Auto war von der Länge her relativ knapp kalkuliert.

Statue in Tromsø.
Ein bunt bemaltes Haus.

Schon bald machen wir uns wieder auf den Weg und erkunden die Stadt ein bisschen. An unserem ersten Tag hier war es ja schon recht spät und irgendwie alles zu. Nachdem wir ein bisschen herumgestreunert sind und ein kleines Mittagessen hatten, landen wir durch Zufall am Perspektivet Museum, was sich in einem alten verwinkelten Gebäude befindet. Dort ist fotografieren verboten. Über eine Stunde schauen wir uns die vielen vielen Fotos an.

MS Polstjerna

Anschließend landen wir wieder am Wasser. Relativ knapp vor Schluss besuchen wir noch das Robbenfängerschiff MS Polstjerna, was heutzutage in einem schicken Glaskasten direkt am Wasser liegt. Man kann das Innere wunderbar erkunden und bekommt mit einem sehr ausführlichen Audio-Guide alles wissenswerte rund um die Robbenjagd im hohen Norden erzählt. Ein weiteres Museum, was mir sehr gut gefällt.

Die Brücke des Schiffs.
Die Brücke eines Schiffs.

Nachdem man uns mehr oder weniger aus der Ausstellung komplementiert hat, ist es auch schon Zeit für’s Abendessen. Nach einem kleinen Spaziergang landen wir in einem kleinen Restaurant, wo es für uns beide ein leckeres Fischgericht gibt.