Von Arztbesuchen und einer Hochzeit

Reden wir wieder von meiner Schulter. Da kommen im Laufe der Woche die Schmerzen wieder. Erst als ich mich wieder einen Termin beim Orthopäden ausmache beruhigt sich die Stelle. Versteh‘ einer die Welt. Mal schauen was der Arzt dazu sagt.

Dieser Tage hatte ich dann außerdem einen Vorsorge-Termin beim Augenarzt, den ich Ende März (!) ausgemacht hatte. Jedenfalls fast: Nach einer kurzen Untersuchung durch eine der Arzthelferinnen möchte man mir irgend etwas ins Auge tun, was mich mindestens einen halben Tag erblinden arbeitsunfähig machen würde. Das passt mir am Montag Morgen allerdings gar nicht und so lehne ich dankend ab und mache eine Nachfolgetermin aus. Auf den muss ich auch nicht so lange warten.
Tags drauf sitze ich dann, wie alle halbe Jahr, beim Zahnarzt auf dem Stuhl und lasse mir den ordentlichen Zustand meiner Zähne bestätigen. Ich bin jedes Mal vorher ein bisschen aufgeregt und immer wirklich, wirklich froh, wenn man nichts in meinem Mund tun muss. Puh!

Nachdem ich die all die Review-, Retro- und Plannings-Veranstaltungen, die zu einem Sprintwechsel so gehören, hinter mich gebracht habe, ist die Arbeitswoche auch schnell vorbei. Die Abende verbringe ich zum Teil vor Lightroom und probiere ein wenig an den Bildern aus dem Norwegen-Urlaub herum. Ich habe immer noch keinen so richtig passenden Stil gefunden, komme der Lösung aber näher. Ein neues Hintergrundbild für Computer und Telefon kommt dabei aber schon einmal heraus. Außerdem ordne ich das Fach in meinem Arbeitszimmer-Regal, was man gemeinhin als „Ablage“ bezeichnet. Ganz schön viel hat sich da angesammelt in den letzten Monaten, gute zwei Stunden loche, klammere und hefte ich allerlei aufhebenswerte Rechnungen, Kontoauszüge und sonstigen Papierkram.

Das Wochenende kann kommen und verspricht spannend zu werden. Am Freitag bereiten Fräulein Anna und ich einiges für die Hochzeit von Freunden vor. Dort kümmern wir uns nach der Trauung in Ramersdorf um den Familienempfang in der Wohnung des Brautpaares. Am Abend feiern wir dann ganz wunderbar alle zusammen und ich lande erst nach vier Uhr am Sonntag-Morgen im Bett. Vorher stehen aber gleich zwei meiner allerliebsten Tätigkeiten auf dem Plan.

Bei letzterem muss ich auf die Hilfe von Fräulein Anna zurückgreifen. Am Ende kann ich mit dem Ergebnis zufrieden sein. Die Bügel-Geschichte muss ich vielleicht einfach mal ein bisschen üben. Nur so kann ich den Teufelskreis „Ich trage selten Hemden weil ich nicht gern bügele. Ich bügele nicht so oft Hemden weil ich sie selten trage“ wohl durchbrechen.

Spät ins Bett gehen steht bei mir wirklich selten auf dem Programm. Entsprechend gerädert bin ich den ganze Sonntag. Da hilft es auch nichts, fast bis Mittag im Bett zu liegen und auch den halben Nachmittag zu verdösen. Dieses Party-Hard-Game scheint mir nicht mehr zu liegen. Schade eigentlich! Trotzdem schaffe ich es, die kleinen Buttons zum Teilen von Beiträgen in diesem Blog (die sowieso keiner nutzt) aus dem alten Blog-Theme in das aktuelle zu übernehmen. Am Ende gammeln Fräulein Anna und ich auf dem Sofa und schauen den gar nicht mal schlechten Tatort aus Österreich, den ich ja schon meistens eher nervig finde.