Archiv für Monat: März 2018

Von einem Geburtstag, wohltuendem Sport und einer Palmenzucht

Schlechte Laune! Im Nachhinein schlägt mir wohl vor allem das graue und kalte Wetter der letzten Wochen auf die Stimmung. Zum Glück wird es im Laufe der Woche immer besser. Nicht nur das Wetter, sondern auch meine Laune. Puh. Gerade am Wochenende, als ich in Pullover und Sonnenbrille durch die Stadt und am Rhein entlang spaziere und Fotos mache. Gute Laune! Der Sport am Donnerstag trägt auch ordentlich dazu bei, meine Stimmung zu heben.

L'Allumé: Eine Skulptur aus Stahlträgern am Rhein.
Diese Skulptur aus Stahlträgern hört auf den Namen „L’Allumé“ und steht am Rhein. Im Hintergrund: Ein vorbeifahrendes Schiff.

Und dann ist diese Woche auch Geburtstagswoche. Frau Schwester wird ein Jahr älter. Grund genug, um am Dienstag ein einen halben Tag Urlaub zu machen und das im Familienkreis zu feiern. Und dann am Freitag gleich nochmal: Es ist eine Party angesagt. Ich war schon wirklich lange nicht mehr aus, wie mir irgendwann gegen Mitternacht bewusst wird. Ich verbringe jedenfalls einen wirklich schönen Abend mit netten Menschen, habe viel Spaß und bin für meine Verhältnisse sehr lange unterwegs.

Schließlich ist Wochenende. Ausschlafen steht auf dem Programm, die lange Freitag-Nacht fordert ihren Tribut. Wie üblich ist das Wochenende vor allem dazu da, all das zu erledigen, was unter der Woche liegen blieb. Der übliche Kram im Haushalt, die Wäsche.

Palmenzucht 🌴

Und dann kaufe ich einen großen Sack Blumenerde und starte nach 2010 wieder einmal einen Anlauf, mir eine Palme zu züchten. Mit Pflanzen habe ich eigentlich nie so besonders viel Glück. Als mir letztens die große Palme im Wohnzimmer langsam aber sicher eingegangen ist, habe ich mir zwei Zweige davon abgeschnitten und sie im Wasser Wurzeln ziehen lassen. Nun sind die schon einige Zentimeter land und ist es an der Zeit, sie wieder in die Erde zu setzen. Mit ein bisschen Glück habe ich nun also bald zwei Palmen, die ich dann wieder eingehen lassen kann. Dass mein Bericht vom letzten Versuch nach der zweiten Ausgabe einfach aufhört, ist jedenfalls kein gutes Zeichen. Man darf gespannt sein.

Ein ruhiges Konzert und ein Pfadfinderwochenende

Die Woche: Irgendwie anstrengend. Die Sache mit dem „Aufstehen“ habe ich schon mal besser hinbekommen. Morgens ist mit mir nicht so besonders viel anzufangen und ich komme einfach nicht in die Pötte.
Die Bahn macht dafür keinen größeren Stress, einmal ist der Regionalexpress sogar irgendwie halb leer zur besten Pendlerzeit. Irgenwann werde ich auch mal noch das Muster erkennen, das hinter den unterschiedlichen Füllständen der Bahnen steckt.

Sóley & Sin Fang & Örvar Smárason

Am Mittwochabend ist Konzert-Zeit. Wir besuchen Sóley & Sin Fang & Örvar Smárason im Gebäude 9. Fräulein Anna braucht auf den vollen Straßen Ewigkeiten für die Anreise. Die drei Musiker spielen jeweils zuerst ein paar Stücke alleine, um dann nach einer kurzen Pause gemeinsam auf der Bühne zu stehen. Die Musik ist sehr schön, ich hatte sie während der Arbeit sehr gerne gehört. Die Musik ist aber auch sehr ruhig. Für meinen Geschmack und diesen Abend, an dem ich ziemlich müde bin, ein bisschen zu ruhig.

Ein Pfadfinderwochenende

Zwei Alpaka stehen auf einer Wiese.

Dieses Wochenende ist Stammeswochenende. Einmal im Jahr treffe ich mich mit all den Menschen aus meinem Stamm. Dieses Jahr ist turnusgemäß unser ehemaliges Landheim in Achtelsbach das Ziel. Nach einem Übernachtungsabstecher zu meinen Eltern geht es Samstagmorgens zeitig los. Zu zwölft sind wir an diesem Wochenende. Es gibt viel zu Quatschen, eine Jahreshauptversammlung ist abzuhalten. Das ist bei unserem kleinen Kreis zum Glück eine schnelle Sache. Meinen Vorstandsposten darf ich wieder zwei weitere Jahre fortführen.

Das Landheim ist leider immer noch so ungemütlich wie ich es schon gewohnt war. Und natürlich ist es in Achtelsbach kalt und windig. Das hält uns nicht davon ab, eine Runde um das Dorf zu drehen. Dabei kommen wir nicht nur unter einem sehr hohen und ziemlich vereisten Windrad vorbei, sondern auch bei diesen sehr gut frisierten Alpakas.

Trotz des Schneefalls schaffe ich es sehr pünktlich schon am frühen Nachmittag nach Hause. Den Rest des Sonntags verbringe ich müde auf dem Sofa. Die vergangene Woche hat mich wieder ordentlich geschlaucht. Der Tatort kommt dieses Mal aus Köln. Ballauf und Schenk nerven leider immer mehr.

Miniaturausgabe

In meinem Schrank liegt ja eine Menge Foto-Kram. Dieser Tage fiel mir auf: Ich habe gar kein Makro-Objektiv. Aber das ist kein Grund, nicht doch mal wirklich nah an mein Motiv ran zu gehen. Wie passend, dass ich diese Miniaturausgabe meiner selbst (abgesehen vom deutlich volleren Haar) auf meinem Schreibtisch stehen habe.

Eine Lego-Figur steht auf einem MacBook.

Diese Aufnahme ist mit meinem 35mm/f2 entstanden und ich bin eigentlich ganz zufrieden mit dem Ergebnis. Unter anderem auch, weil ich es geschafft habe den ganzen Staub vom MacBook weg zu stempeln. Als nächstes steht da eine kleine Putz-Aktion auf dem Plan.

Von Krankheit und einigen Fotos vom Wochenende

Ein Panorame über den Bonner Hofgarten, im Hintergrund das Historische Kunstmuseum.

Ich starte die Woche erst einmal ein bisschen krank, mit schniefender Nase und ein wenig Halsschmerzen. So arbeite ich deshalb erst einmal zu Hause. Das ist gut für mich und vor allem auch für die Kollegen. So stecke ich wenigstens niemanden an. Ich bekomme zu Hause ja immer einiges erledigt und bin am Mittwoch schließlich auch wieder richtig gesund. Prima! Nicht so prima: Die Bahn gibt sich mit ihrer Baustelle zwischen Köln und Bonn sehr viel Mühe, mir das Leben schwer zu machen. Ich habe immer noch kein Muster gefunden, wie und warum diese Bahnen zu welcher Uhrzeit wie voll sind.

Ansonsten geht die Woche schnell um. Ich verbringe einige Abende das erste Mal seit langem wieder vor der Xbox. PUPG und GTA stehen auf dem Programm. Es war vielleicht nicht schlecht, eine kleine Spielpause gemacht zu haben. Ich habe großen Spaß, auch wenn das Spielkonzept von PUPG auf keinen Fall gut für meinen Blutdruck ist. Uff.

Freitag ist Burger-Freitag. Eigentlich kein Grund darüber zu berichten, hätte ich nicht dieses Mal den sicherlich besten Burger-Freitag-Burger gegessen. Marx und Engels heißt der Laden unweit des Büros. Da möchte ich vielleicht öfter hingehen.

Bonner Hofgarten mit Akademischem Kunstmuseum. Mini-Müster auf dem Münsterplatz.

Dann ist auch schon wieder Wochenende. Es ist ja nun nicht so, dass ich mich nicht ein bisschen darauf gefreut hätte. Ich nutze die freie Zeit für allerlei Haushaltskram, wasche und falte Wäsche, räume auf und was man sonst so tut. Es ist ein bisschen verrückt, dass ich bei meinen Spaziergängen nicht mal eine Jacke brauche. Man erinnere sich an letzte Woche und diesen Quatsch mit dem Schnee. Am Samstag Abend drehe ich eine kleine Runde mit Fräulein Anna durch die Stadt. Das haben wir schon lange nicht mehr gemacht.

Mein Sonntag ist ein Strohwitwer-Tag, das Fräulein ist unterwegs. Ich nutze die Zeit für ein wenig Computerarbeit, viel zu viele Serienfolgen währenddessen und einige ausführliche Spaziergänge. Den Fotoapparat will ich ja eigentlich viel öfter ausführen. Das klappt dieser Tage ganz gut. Ich habe ein paar Bilder in diesen Blogpost gepackt.

Server in der SSH-Config-Datei speichern.

Vor allem mal hier im Blog, weil ich es mir nicht merken kann und immer wieder nachschlagen muss: In der Datei ~/.ssh/config kann man sich unter anderen Server, zu denen man sich öfter hin-ssh’t speichern. Das sieht dann zum Beispiel so aus und ist eigentlich (wenn man weiß was SSH und all der Quatsch ist) ziemlich selbsterklärend.

Host allinkl
    HostName w0815.kasserver.com
    Port 22
    User ssh-w04711

Statt mir jedesmal das ssh ssh-w04711@w0815.kasserver.com aus meiner Bash-History raussuchen zu müssen, tippe ich jetzt ganz einfach und leicht merkbar ssh allinkl und schon habe ich eine Terminal-Verbindung zu der Maschine, auf der dieses Blogdings hier und noch ein paar Sachen laufen.

Und natürlich geht das beliebig kompliziert weiter. Diese Anleitung bei DigitalOcean ist da sehr ausführlich.

Von kaltem Wetter und einer abgewendeten Amputation

Bittere Kälte in Bonn und Köln, teilweise zweistellige Minusgrade. Ich entscheide mich tatsächlich für die dicke Fleecejacke und den Schal, es wäre sonst sehr unangenehm draußen gewesen. Am Ende der Woche wird es dann zwar auch wieder wärmer, dafür gibt es dann aber auch noch eine schick Schneeschicht. Warum auch nicht, so Anfang März. Aber das fordert seinen Tribut: Gegen Ende der Woche geht es mir immer schlechter, der Kopf ist zu. „Erkältung“ nennt man das wohl.

Die Poppelsdorfer Allee im Schnee.
Die Poppelsdorfer Allee verschwindet Anfang März noch einmal unter einer Schicht Schnee. Sehr passend, nach einer ganzen Woche Eiseskälte.

Die Beule auf meinem Knie ist wohl ein gefüllter Schleimbeutel, weiß mich der Orthopäde zu beruhigen. Das wird sich von selbst wieder erledigen. Ich bin ganz froh. Eine Amputation oder ähnliche Behandlungen kann ich gerade garnicht gebrauchen. Ich soll mich davon auch gar nicht weiter beeindrucken lassen und so gehe ich am Donnerstag auch wieder zum Sport und bin froh ein bisschen Bewegung zu haben.

Am Samstag Abend ein echtes Highlight: Wir schaffen es, einen ganzen Film am Stück zu schauen, ohne das Fräulein Anna mir unterwegs einschläft. Das ist uns schon lange nicht mehr gelungen und ich bin ein bisschen stolz. Der vorletzte Teil der Harry-Potter-Reihe ist tatsächlich aber auch wirklich gut gemacht. Wenn auch sehr düster, das sind wirklich keine Kinderfilme, ich kann es nur immer wieder sagen.

Und dabei war der Tag auch schon nicht schlecht: Die Hausarbeits-Pflicht hatte ich schnell erledigt und kann mich so mit dem Computer auf dem Sofa breit machen und allerlei Computerkram erledigen. Ganz vielleicht sieht dieses Blogdings hier bald auch wieder ein bisschen anders aus. Man darf gespannt sein.

Schließlich ist Sonntag und wir bekommen Besuch aus Dortmund, den wir zum Frühstück ausführen. Dann noch ein Besuch beim Markt in der Fabrik 45 und schließlich noch ein bisschen rumhängen auf dem Sofa. Ein guter Tag. Den Abschluss bildet dann noch ein Tatort aus Ludwigshafen, der noch ein bisschen furchbarer ist, als man das gewohnt ist.