Archiv für Monat: Februar 2019

Death Cab For Cutie, Live Music Hall, Köln

Auf einem Konzert waren Fräulein Anna und ich schon lange nicht mehr. Da ist Death Cab For Cutie, seit Jahr und Tag des Fräuleins Lieblingsband, ein guter Wiedereinstieg. Nach einem Abendessen mit Frau Schwester lassen wir Herrn Max also bei ihr und laufen die zehn Minuten zur Live Music Hall, wo wir mitten in den Auftritt der Vorband The Beths platzen. All zu viel bekommen wir von dem also gar nicht mit, was schon ein bisschen schade ist. Auf Band hatten sich die Titel der Band schon ganz hörbar erwiesen.

Pünktlich um neun Uhr geht es dann los: Die Band aus Seattle betritt die Bühne und spielt eine bunte Mischung aus alten und neuen Titeln. Gut, dass ich in das aktuelle dreizehnte Album „Thank You For Today“ schon das ein oder andere Mal reingehört hatte. Die meisten Titel können wir mitsingen. Da sind natürlich „I Will Follow You Into The Dark“ oder „Soul Meets Body“ dabei. Fräulein Anna ist begeistert und vermisst am Ende nur „Marching Bands Of Manhattan“. Ich freue mich dagegen sehr über das wunderbare und endlos lange Intro von „I Will Possess Your Heart“.

Fast zwei Stunden spielen die Musiker rund um Frontman Ben Gibbard. Ein tolles Konzert, die Zeit vergeht viel zu schnell für uns. Am Ende sammeln wir den schlafenden Herrn Max schnell wieder ein und machen uns zufrieden auf den Heimweg.

Von einer verflogenen Woche

Ob ich vergangene Woche noch etwas anderes war als müde? Jedenfalls verfliegen die fünf Arbeitstage einfach so. Gefühlt ist es nur ein aufstehen, arbeiten, kurz mit dem Baby spielen, schlafen. Nicht sehr erfüllend.

Zwischendurch schaffen Fräulein Anna und ich es, unsere erste Unterkunft in Irland zu buchen. Wir mieten uns in einem schicken Hotel sehr zentral ein. Ich bin wegen der Reise nach wie vor ziemlich aufgeregt. Rumreisen können das Fräulein und ich ganz gut. Mit dem kleinen Mann ist das nochmal eine ganz andere Nummer.

Den Samstag brauche ich dann irgendwie, um überhaupt nochmal wach zu werden. Außerdem geht es zum Frisör. Das wurde auch Zeit. Schließlich noch ein Kaffee mit anderen Eltern und der vermutlich umständlichste Schnürsenkel-Kauf aller Zeiten. Wie macht man denn jemandem bewusst, dass man nicht „beraten“ werden will?

Am Sonntag geht es nach Köln, Kaffee und Kuchen stehen auf dem Programm. Da sagt ja vor allem Fräulein Anna nicht nein. Und ich auch nicht. Den Rest der Woche esse ich übrigens sehr gut. Vielleicht nicht trotz, sondern wegen unserer Low-Carb-Versuche. Es steht sehr viel Gemüse auf dem Plan. Ich fühle mich gut.