Archiv für Monat: April 2019

Ein Fotowalk durch Bonn

Ein Modell des Bonner Münsters.

Letzten Sonntag, ich schrieb schon kurz darüber, laufen Fräulein Anna und ich bei einem Fotowalk mit, zu dem sich nach einem Aufruf von den @fotofriendsbn einige Leute und ihre Kameras zusammengefunden haben.

„Räder“ sollte das Thema an diesem Tag sein. Für mich eine gute Gelegenheit, meine niegelnagelneue A7 III auszuprobieren. Ich bin nach der ersten Woche sehr zufrieden mit meinem neuen Fotoapparat. Hier einige Bilder, die alle mit dem Canon 35mm/f2 am Sigma MC11-Adapter entstanden sind.

Ein Fahrrad-Symbol, das auf den Boden gemalt wurde.
Ein altes Gebäude spiegelt sich in einer modernen Fassade.
Ein goldener Kopf an einem Brunnen.
Ein
Rahmen eines Gazelle-Fahrrads.
Eine rostige Fahrradklingel.

Von Spaghetti-Eis, Heuschnupfen und einer neuen Kamera

Eine Woche, die mit einem freien Tag beginnt, kann gar nicht schlecht sein. Könnte man denken. Mal schauen, was die Tage so bringen.

Der Montag startet jedenfalls mit einem Arzttermin. Herr Max muss zur U5 antreten und begeistert Herrn Doktor. Alles zur vollsten Zufriedenheit! Ich mag die entspannte Art unseres Kinderarztes sehr. Er schafft es immer, dass ich am Ende durchatme und mir „Es kommt wie es kommt! Alles gut!“ denke. Insgeheim neige ich schon dazu, mir zu viele Gedanken um alles zu machen.

Zur Feier des Tages führen wir eine neue Brei-Mahlzeit ein, die aber erst mal nur so mittelgut ankommt. Zwischendrin verbringe ich ein wenig Zeit im Fitti und habe richtig Spaß bei den Leibesübungen. Eventuell werde ich krank.

Der Rest der Woche verfliegt dann wieder, irgendwie. Ich schaffe es noch ein weiteres Mal ins Fitti. Der Heuschnupfen setzt ein und macht meine eher von Müdigkeit geprägten Tage noch ein wenig unerträglicher. In diesem Jahr probieren wir etwas Neues aus: Statt der üblichen triefenden Nase juckt es dieses mal ordentlich in den Augen. Sehr unangenehm! Ich bin gespannt, wie lange ich es ohne Augentropfen aushalte. Alleine der Gedanke daran verursacht mir schon Gänsehaut. Außerdem schaffe ich es, mit Teymur und Dominik eine Runde durch Washington D.C. zu drehen. Auch der zweite Teil von „The Division“ macht mir wirklich großen Spaß und hilft beim Abschalten enorm.

Schließlich: Wochenende! Den Freitag-Abend leiten wir mit einem Abendspaziergang, einem Eis auf der Hand und einer ausführlichen Kamerabesichtigung im örtlichen Elektrogroßmarkt ein. Ich bin ja schon seit Wochen unentschlossen.

Am Samstag Morgen habe ich mich dann entschlossen. Und gehe zum Frisör. Dann düse ich eine Weile herum, bis sowohl eine neue spiegellose Kamera aus dem Hause Sony, als auch der passenden Adapter für meine Canon-Objektive sich in meinem Besitz befinden. Schade eigentlich, dass mein Shopping-Erlebnis zu einer nervigen Rumgurkerei ausaten muss.

Den Rest des Tages ist Familienzeit. Eigentlich hatte ich den Tag ja ganz anders geplant. Das Wetter ist prima, wir spazieren ausführlich durch die Gegend und ich bekomme ein großes Spaghetti-Eis. Und dabei kann man dann ja auch prima ein paar Fotos machen.

Spaghetti-Eis.

Ereignisreich geht es am Sonntag weiter. Zum Frühstück spazieren wir nach Endenich zum Pie-Me-Café, wo ich einen ziemlich großartigen und ein bisschen abgefahrenen Pfannkuchen mit Joghurt und allerlei Obst bekomme. Statt dann aber sitzen zu bleiben und direkt einen der gut riechenden Pies zu Mittag zu essen, spazieren wir lieber los. Mit zahlreichen Umwegen landen wir, durch das Meßdorfer Feld und einem Industriegebiet laufend, nach einigen Kilometern wieder zu Hause.

Wir nehmen uns kurz Zeit für ein Mittagessen, bevor es dann auch direkt weiter geht. @fotofriendsbn haben zum Fotospaziergang aufgerufen. Da darf Neue-Kamera-Martin natürlich nicht fehlen. Zum Thema „Räder“ entsteht das ein oder andere Bild. Ich bin gespannt, was dabei herausgekommen ist. Wir verleben ein paar unterhaltsame Stunden in der Innenstadt und ich nehme mir vor, über den Sommer öfter mal nach einem Thema zu fotografieren.

Am Abend haben Herr Max und ich sturmfrei, während Fräulein Anna zum Mogli-Konzert nach Köln fährt. Da Herr Max bekanntlich ein Baby ist, stecke ich ihn früh ins Bett und verbringe den Abend damit, meine „alte“ Kamera und einiges Zubehör bei eBay-Kleinanzeigen einzustellen. Mal schauen, ob das dieses Mal einigermaßen stressfrei von statten geht. Ich bezweifle es noch.