The Expanse

Science Fiction ist ja schon ein bisschen mein Ding. Da wundert es schon ein bisschen, dass es so lange gedauert hat, bis ich angefangen habe The Expanse zu schauen.

Nun habe ich in den letzten Wochen sehr bewusst und mit viel Ruhe die sechsunddreißig Folgen der vorhandenen drei Staffeln weggeschaut. Sehr bewusst und mit viel Ruhe, weil die Serie es, wie keine andere in der letzten Zeit, geschafft hat mich unheimlich zu begeistern. Da wollte jede Minute genossen werden.

Die Serie spielt rund zweihundert Jahre in der Zukunft: Die Menschheit hat sich in das Weltall ausgebreitet. Und aufgespalten: Neben der Allianz von Erde und Mond haben wir es noch mit Menschen vom Mars und den „Gürtlern“ zu tun. Natürlich ist man sich nicht so besonders grün.

In der ersten Staffel geht es zuerst noch primär darum, wie der Polizist Miller versucht, die vermeintlich verzogene Tochter eines Industriellen aufzufinden. Doch dann taucht auch noch ein mysteriöses und sehr außerirdisches Proto-Molekül auf. Daraufhin und in den folgenden Staffeln geht es drunter und drüber: Es gibt Experimente an Menschen, sonstige dunkle Machenschaften und Verrat, es kommt zu einem Krieg. Wir begleiten die Mannschaft der Rocinante rund um James Holden in all dem Trubel. Der unfreiwillige Kapitän des von der Marsflotte gestohlenen Raumschiffs schafft es immer wieder, sich mehr oder weniger unbeabsichtigt in das Zentrum des Geschehens zu bringen.

Was im Detail mir nun an der Serie gefällt, weiß ich garnicht zu sagen. Die Charaktere und ihre Eigenheiten sagen mir sehr zu, die Bilder sind großartig. Nicht nur der Weltraum und Raumstationen und Schiffe, vor allem auch die Planeten sind toll. Die Ansichten eines von einer Wasserschutzmauer umgebenen Manhattans habe ich ein paar Mal angehalten und mir ein bisschen genauer angeschaut.

The Expanse wurde zunächst nach der dritten Staffel abgesetzt. Doch wenn Jeff Besos Fan einer Serie ist, geschehen manchmal auch kleine Wunder. Amazon Video kaufte die Rechte und produziert gerade eine vierte Staffel und ich könnte nicht vorfreudiger sein.