Archiv für Monat: September 2019

Marvels Agent Carter (Staffel 1)

Es ist ein bisschen Marvel-Zeit in unserem Haushalt. Gerade haben wir alle Filme der „Infitity Saga“ geschaut und ich damit angefangen, Agents of S.H.I.E.L.D. noch einmal zu schauen. Gemeinsam mit Fräulein Anna habe ich danach die erste Staffel Agent Carter geschaut.

Ich selbst hatte die erste Staffel der Serie relativ direkt nach ihrem Erscheinen schon einmal geschaut. Aber, man erinnert sich an meine Schilderung im letzten Beitrag, wohl eher unaufmerksam. Jedenfalls: All zu viel ist dabei nicht hängen geblieben.

Die Serie spielt nach dem Ende des zweiten Weltkrieges. Peggy Carter, die wir aus dem Captain America-Film bereits kennen, ist nun eine Agentin der SSR, der vorgängerorganisation von S.H.I.E.L.D. Im männlich dominierten Geheimdienst der Nachkriegszeit hat sie es als Frau nicht all zu leicht.

Zudem jagt die Organisation gerade Howard Stark, Iron Mans Papa, der verdächtigt wird mit dem Feind zu kollaborieren und Erfindungen zu verkaufen. Es kommt zu Explosionen und Prügeleien, es wird geschossen und am Ende ist alles ein bisschen anders, als man es vorher glaubte.

Wir haben die acht Folgen mit großer Begeistertung geschaut und freuen uns nun auf die zweite und leider schon letzte Staffel.

Marvels Agents of S.H.I.E.L.D. (Staffel 1-4)

Es ist schon eine ganze Weile – sogar einige Jahre tatsächlich – her, dass ich Agents of S.H.I.E.L.D. geschaut habe. Tatsächlich erinnerte ich mich kaum noch an das, was ich in den letzten Wochen in den ersten drei Staffeln (wieder) sah. Gut, dass ich schon vor einiger Zeit beschlossen habe, Filme und Serien nicht mehr „nebenbei“, sondern nur noch „bewusst“ zu schauen. Die vierte Staffel, die mit „Ghostrider“ untertitelt ist, war mir dann tatsächlich komplett neu.

Ich mag den ganzen Marvel-Kram ja. Fräulein Anna und ich haben ja letzten Jahr noch einmal alle Filme aus dem Marvel Cinematic Universe gesehen und gerade erst letztens Endgame geschaut. Und ich mochte den Phil-Coulson-Charakter schon, bevor er seine eigene Serie bekam.

Insgesamt fühle ich mich von den Agents of S.H.I.E.L.D. schon ziemlich gut unterhalten – auch wenn die einzelnen Staffeln manchmal auch ein bisschen ihre Längen haben. Vor allem das hin und her zwischen „S.H.I.E.L.D. ist gut“ und „S.H.I.E.L.D. ist schlecht“ finde ich ein bisschen anstrengend. Dass irgendwann übermenschliche Kräfte und der Weltraum nicht mehr ausreichend sind und man auch fremde Dimensionen erkunden muss: Ich weiß ja nicht. Das „Agents of Hydra“-Szenario in der vierten Staffel finde ich dann aber garnicht verkehrt.

Staffel Nummer vier endet mit einem überraschenden Ausblick. Mal schauen, was da kommt. Drei Staffeln habe ich noch vor mir.

Von einer Eingewöhung und einer Hochzeit

Nach einer Woche voller Arbeit, in der ich noch eine Webseite online stelle und vor allem Übergaben mache, starte ich mit einem Tag Urlaub verfrüht ins Wochenende. Wir setzen uns direkt noch Donnerstag Abend ins Auto und düsen zu meinen Eltern. Frau Mutters Geburtstag will gefeiert werden!

Überhaupt ist Jubiläumszeit: Fräulein Anna und ich verbringen nun schon zehn Jahre miteinander, Frau Muttern feiert rund und dann wird auch noch Herr Max ein Jahr alt! Die Familienfeierlichkeiten sind entspannt. Der ein oder andere hat sogar an Herrn Max gedacht, der sich sehr darüber freut, Geschenkpapier zerreißen zu dürfen.

Herr Max geht zur Kita

Und dann geht es Montags nicht wie gewohnt zur Arbeit, sondern ich starte in meine zweite Elternzeit und damit auch Herrn Maxens Kita-Eingewöhnung. Diese Woche haben wir nur drei Tage Zeit, die verbringen wir recht fröhlich spielend mit den anderen Kindern. Herrn Max ist das alles noch ein bisschen suspekt. Zwar spielt er oft mit anderen Kindern auf dem Spielplatz, aber in dem Raum mit den anderen Kindern ist doch eine andere Atmosphäre. Und vor allem eine ganz andere Lautstärke! Er reagiert darauf, wie ich es auch tun würde: Erst mal ein bisschen im Hintergrund halten und beobachten. Den Rest des Tages verbringen wir mit Spielen und ein paar Erledigungen im Haushalt. Fräulein Anna hat noch Urlaub und wir nutzen die Zeit.

Die zweite Eingewöhnungswoche werden Herr Max und ich dann getrennt. Das heißt: Ich verlasse den Raum und warte eine gewisse Zeit – zuerst nur kurz, direkt vor der Tür – gegen Ende der Woche dann schon zwei Stunden, im Café um die Ecke. So richtig leicht fällt mir das tatsächlich nicht. Aber Herr Max scheint sich schnell an die neue Situation zu gewöhnen und hat auch Spaß beim Spielen. Danach ist er allerdings immer ziemlich K.O.. Wir halten den ein oder anderen sehr ausführlichen Mittagsschlaf.

Hochzeit in Österreich

Eine Berghütte am Abgrund.

Und dann ist schon wieder langes Wochenende. Dieses Mal steigen wir Donnerstag-Morgen in den Zug und fahren lange, aber problemlos nach Sankt Gilgen in Österreich. Dort finden am Wochenende die Feierlichkeiten zur Hochzeit von Dominik und Karo statt. Wir reisen schon einen Tag früher an und unternehmen noch ein bisschen etwas. Die Tour mit dem Schiff über den Wolfgangsee und die anschließende Fahrt mit der Salzkammergutbahn auf die Schafbergspitze ist zwar unfassbar teuer, aber macht auch viel Spaß. Über den Wolken bekomme ich tatsächlich sogar ein bisschen Sonnenbrand. Wir lassen es uns einen Tag lang gutgehen und essen Schnitzel.

Pünktlich zur Hochzeitsfeier klart das Wetter auf und es wird mir sogar ein bisschen zu warm, denn es ist Krawatten-Zeit! Nach der Trauung in der örtlichen Kirche finden die Feierlichkeiten direkt am See statt. Eine schöne Kulisse. Ich werde leider ziemlich früh ziemlich müde und merke, wie meine Nase ein wenig zu geht.

Die Rückfahrt am Sonntag ist dann zwar auch problemlos, aber mit stickiger Luft im Abteil, und für mich mit verschlossenen Nasennebenhöhlen und Kopfschmerzen verbunden. Es zieht sich und ich bin sehr froh, als der nächste Halt „Bonn Hauptbahnhof“ angekündigt wird und ich wieder zu Hause bin.