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Geostorm

Es wirkt gerade so, als würde man bei Netflix dieses Blogdings hier lesen. Als ich heute, bevor es an die Bewältigung von sehr großen Wäschebergen ging, auf der Suche nache in wenig Unterhaltung war, schaute mich das Gesicht Gerard Butlers aus der Netflix-App an. „Geostorm“ hieß der beworbene Film, von dem ich noch nie vorher gehört hatte.

Cover des Videos 'GEOSTORM - OFFICIAL TRAILER 2 [HD]'

Als der Film vor etwa drei Jahren gedreht wurde, hatte man von Greta Thunberg noch nichts gehört. Um so bedrückender wirkt die Eingangszene, in der eine Mädchenstimme erzählt, wie bis zum Jahr 2019 die erste im Klima-Chaos zu versinken droht und man es nur mit Hilfe eines riesigen Netzes aus Satelliten schafft, die Natur zu bändigen. Geleitet wurde das ganze vom Vater der Stimme, Jake Lawson. Und den spielt natürlich Herr Butler. Direkt in der ersten Szene wird der etwas anstrengende Charakter aber erst einmal gefeuert.

Zeitsprung: Drei Jahre später geschehen merkwürdige Dinge. Ein Dorf in Afghanistan friert ein, ein Mensch wird aus der internationalen Raumstation geschleudert. Das großartige Satellitennetzwerk „Dutchboy“ funktioniert nicht mehr richtig. Und wer muss ran? Richtig, der gechasste Leiter des Ladens.

Lawson fliegt also in den Weltraum und löst dort alle Nase lang Probleme nur, weil er irgend ein winziges, aber spielentscheidendes Detail über die Raumstation oder das Satellitennetzwerk kennt. Denn er hat sie ja gebaut. Dass das nervt, scheint auch den Drehbuchautoren irgendwann aufgefallen zu sein, denn sie fangen irgendwann an, sich darüber lustig zu machen.

Am Boden kämpft derweil Lawsons kleiner Bruder gemeinsam mit seiner Secret-Service-Freundin gegen die große Verschwörung, die natürlich hinter all dem steckt.

Geostorm ist sehr berechenbares Katastrophen-Kino und hat mich ganz gut unterhalten. Und die Wäsche ist nun auch gefaltet.