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Thees Uhlmann, Brückenforum, Bonn

Nachdem wir im Dezember vergangenen Jahres ja ziemlich begeistert vom Thees Uhlmann-Konzert im Palladium in Köln zurückgekommen waren, lag es relativ nahe, dass wir auch die Veranstaltung direkt vor der Haustür besuchen sollten.

Und so geben wir gestern Abend Herrn Max in die Hände seiner Oma und düsen mit der Straßenbahn der Linie sechsundsechzig über die Kennedy-Brücke ins Brückenforum. Mit einer großen Cola in der Hand stehen wir vor der Bühne, als pünktlich um acht Uhr „Grillmaster Flash“ sein Vorprogramm spielt. Er scheint zur Zeit die One-Man-Vorband der Wahl im Hause Grand Hotel Van Cleef zu sein. Aber das ist ja nichts schlechtes.

Um halb neun betreten dann Uhlmann und Band die Bühne, um gut zwei Stunden lang Musik für uns zu machen. Da ich in den vergangenen Wochen das neue Album „Junkies und Scientologen“ rauf und runter gehört habe, kann ich jeden Titel mitsingen. Meine Stimme wird es mir danken.

Neue Lieder, alte Lieder, ein bisschen Tomte, was von den Toten Hosen. Das Konzert ist gut. Dennoch reist es mich nicht so mit, wie die letzte Veranstaltung. Das mag ein wenig am Brückenforum als Konzerthalle liegen, vielleicht auch daran dass die „Uhlmann quatscht“-Teile eher selten sind und ein wenig kürzer ausfallen. Zum nächsten Konzert gehe ich aber natürlich trotzdem gerne wieder.

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