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Von einer belanglosen Woche

In dieser Woche freunde ich mich ein bisschen mit „Space Force“ an. Nach ein paar Folgen mehr finde ich General Naird und seine Schergen ziemlich amüsant. Ich bleibe dran.

Auf der neuen Arbeit pendele ich mich ganz gut ein, denke ich. Auch das Drumherum pendelt sich diese Woche gut ein, unser Haushalt hat eine schon ganz gute Routine entwickelt.

Nachdem ich tagsüber ja schon fleißigst Webseiten gebaut und aktualisiert habe, bastele ich Abends weiter an meiner eigenen Seite. Es ist viel Kleinkram auszuprobieren und ich schreibe parallel an mehreren Artikeln. Überhaupt habe ich dieser Tage sehr viele Ideen und gar nicht genug Zeit das alles auszuprobieren.

Am Wochenende: Fräulein Anna arbeitet. Herr Max und ich spielen, machen einen ausführlichen Mittagsschlaf und telefonieren ausführlich mit den Großeltern. Sonntags machen wir gemütlich, das Wetter spielt auch erst einmal nicht mit. Am Nachmittag fahren Herr Max und ich um die Wette: Er auf dem Laufrad, ich auf dem Longboard, was ich nach langer Zeit mal wieder herausgekramt habe.

Insgesamt: Eine sehr belanglose Woche. Das finde ich eigentlich ganz gut.

Von einem Spaziergang, einer Weltraumserie und einem freien Nachmittag

Ich habe das erste Wochenende hinter mir, was sich einigermaßen „normal“ anfühlte. So mit „wen getroffen und was unternommen“. Man darf das ja nun wieder und es hat – auch wenn ich mir noch nicht sicher bin wie gut ich das finde – sehr gut getan. Das hat aber auch müde gemacht, meine Güte. Selbstisolation ist schon ein bisschen nach meinem Geschmack.

Am Samstag habe ich jedenfalls mit ein paar Herren einen Spaziergang durch Wald und Tal im nahegelegenen Siebengebirge unternommen. Das hat großen Spaß gemacht. Ich möchte unbedingt mehr Zeit im Wald verbringen.

Wolken an blauem Himmel über grünen Feldern.

Ich habe angefangen „Space Force“ zu schauen. Netflix wurde nicht müde mir die Serie anzupreisen. Und eigentlich müsste das die Serie auch genau mein Geschmack sein. So richtig vom Hocker gehauen haben mich die ersten beiden Folgen aber noch nicht. Ich hatte mit einer „Brooklyn 99“-ähnlichen Humorexplosion gerechnet und bin nun ein bisschen enttäuscht. Mal schauen wie es sich entwickelt.

Cover des Videos 'Space Force | Offizieller Trailer | Netflix'

Ansonsten: Mein erster „neuer freier Nachmittag“ mit Herrn Max war großartig. Nachdem ich nach der Arbeit in Ruhe zu Mittag gegessen habe und sogar ein wenig ruhen konnte, hole ich einen fröhlichen Herrn Max von der Kita ab. Wir unterhalten seine Großeltern väterlicherseits bei einem langen Facetime-Telefonat.

Julia Navarro – Die Bibel-Verschwörung

Meine Güte. In diesem Buch mochte ich wirklich keinen Charakter. An diesem Buch hatte ich echt zu fressen und ich habe es eigentlich nur gelesen, weil ich zum Einen wissen wollte wie es ausgeht, zum Anderen (und das ein bisschen mehr) ob sich mein Verdacht über den fiesen Großvater bewahrheitet. Hat er – und noch ein bisschen ekelhafter als ich erwartet hatte. Ich habe keine Ahnung, wie man sich so etwas ausdenken kann.

Jedenfalls: Es geht in dem Buch um Clara Tannenberg, die von ihrem fast toten Opa die Suche nach einigen Tontafeln geerbt hat. Auf denen soll die Schöpfungsgeschichte in den Worten Abrahams niedergeschrieben sein. Natürlich befinden diese sich vermutlich im Irak und natürlich befinden wir uns sehr kurz vor dem Golfkrieg. Hinter denen sind aber verschiedene Gruppen her und dann sind da auch noch Leute, die sich gegen die Tannenbergs verschworen haben und eine lange geplante Racheaktion in die Tat umsetzen wollen. Ich habe tatsächlich irgendwann ein wenig den Überblick über die ganzen Charaktere in der Gegenwart verloren, weil alle irgendwie ähnlich heißen und ständig alle durcheinander reden. Am besten haben mir noch die Rückblicke in die graue Vorzeit gefallen, in denen berichtet wird wie es zu den Tafeln kam.

Ich bin ziemlich froh, dass ich das Buch hinter mir habe. Vielleicht gebe ich nächstes Mal einfach früher auf.

Wie ich mir ein neues Objektiv kaufte und auf einmal sehr zufrieden bin

Manchmal bin ich ja Typ „Spontankauf“. Und manchmal bin ich unfassbar lange am Grübeln, am liebsten Nachts statt zu schlafen. Mit meinem letzten Objektivkauf habe ich mir sehr viel Zeit gelassen. In der Vergangenheit kam ich oftmals mit meinem treuen 16-35/f4 von Canon sehr gut aus. Damit ist, spätestens seit Herr Max mein Hauptmotiv ist, leider ein bisschen Schluss. Herr Max ist nämlich sehr schnell und tatsächlich am Besten aus ein bisschen Entfernung und möglichst unbemerkt zu fotografieren. „Papa! Kamra! Gucken!“ heißt es nämlich sonst. Elektrogeräte, vor allem mit Bildschirmen, sind nun mal sehr spannend.

Die 24-70/f2.8-Modelle von Sony und Sigma sind zwar sicherlich tolle Geräte, sind aber auch ziemliche Trümmer was Maße und Gewicht angeht. Nichts, was ich mit meinen dünnen Ärmchen tagelang mit mir herumtragen möchte. Daran hat sich in den letztem drei Jahren nichts geändert, seit ich damals das 24-70/f2.8 von Sigma an der EOS 6D ausprobiert habe. Das 28-75/f2.8 von Tamron erfüllt dann wiederum diese Kriterien. Dafür ist es mir aber am unteren Ende nicht weit genug. Bevor ich weiter lamentiere: Es ist am Ende das 24-105/f4 von Sony geworden.

Seit dem bin ich sehr zufrieden und trage die Kamera wieder deutlich lieber mit mir herum. Sie liegt gut und ausbalanciert in der Hand. Sie ist nicht zu schwer und im Fall der Fälle habe ich sie auch schnell wieder weggepackt um die Hände frei zu haben. Der Augen-Autofokus greift super zuverlässig auf die kleinen Äuglein von Herrn Max und so ist mir schon das ein oder andere tolle Bild vom kleinen Mann in voller Aktion gelungen. Die 4er-Blende stört mich dabei überhaupt nicht.

Herr Max und seine Mama sitzen in einem Erdbeerfeld.

Noch einmal: Ich bin sehr zufrieden und kann mir gut vorstellen, auch einfach nur mit der Kombination A7 III und 24-105 längere Zeit loszuziehen.