Daft Punk, RIP

· Musik & Konzerte & Festivals

Diese Woche habe ich sehr viel an meine Abiturzeit gedacht. Anno Zweitausendeins bringen Daft Punk das Album „Discovery“ heraus, zeitlich ziemlich passend zu meinen Prüfungen und den daraus folgenden Abschlussfeierlichkeiten. One More Time läuft bei uns rauf und runter. In der Disco, beim Abschlusszelten, beim Abi-Streich, auf der Abschlussfeier. Ich erinnere mich auch noch gut an Harder, Better, Faster, Stronger, was ich fast noch ein bisschen lieber mochte.

Cover des Videos "Daft Punk - One More Time (Official Video)"

Die Musik von Daft Punk höre ich immer wieder gerne, habe das Duo aber leider nie live sehen können. Diese Woche haben die beiden Franzosen mit den glänzenden Helmen dann ihre Trennung bekannt gegeben. Das ist schon ein bisschen schade.

Cover des Videos "Daft Punk - Epilogue"

Alan Turing: Little People, Big Dreams

· Bücher

Wenn man die richtigen Suchbegriffe kennt, dann kann man hier im Blog lesen, dass der theoretische Teil meines Studiums nicht unbedingt eine Glanzleistung war. Also noch weniger als der Rest. Und während ich die meisten Dinge inzwischen einfach vergessen habe, ist mir doch eine Sache in sehr positiver Erinnerung geblieben: Die Turing-Maschine. Warum auch immer: Den Apparat mit dem endlosen Band habe ich beherrscht und ihre Berechnungen nachzustellen hat mir Spaß gemacht.

Mit dem Leben des Erfinders der Maschine, Alan Turing, hatte ich mich damals auch ein wenig auseinandergesetzt und es sind ein paar traurige Details hängen geblieben. Mit Herrn Max lesen wir bekanntlich sehr viel. Vor einiger Zeit bekommen wir dann die Bücher aus der Reihe Little People, Big Dreams empfohlen und als ich dann in der Liste der Bücher den bekannten Namen sehe, war schnell zugegriffen. Seit dem liegt das Buch auf meinem Schreibtisch und ich schaue es hin und wieder an. Ich bin sehr begeistert: Die Zeichnungen sind ganz großartig und die Geschichte Alans und seine Arbeit wird kindgerecht erzählt.

Aus der Reihe gibt es noch viele weitere Bücher mit mehr oder weniger großen Namen. Ich bin sicher, dass noch das ein oder andere Exemplar bei uns einziehen wird.

Brooklyn Nine-Nine

· Filme & Serien

Ich war mir eigentlich sicher, schon einmal über die Polizeiserie mit Andy Samberg etwas geschrieben zu haben. Ich schaue schließlich gerade mit Begeisterung Staffel sechs der Serie. Und ich habe in der jüngeren Vergangenheit sicher selten so viel und laut gelacht wie während der zwanzigminütigen Folgen rund um die Polizisten des neunundneunzigsten Reviers in Brooklyn und ihre Fälle.

Cover des Videos "Brooklyn Nine-Nine - Jake Makes the Criminals Sing (Episode Highlight)"

Es ist ein bisschen schade, dass ich nun wieder eine ganze Weile auf die siebste Staffel warten muss. Und noch ein bisschen mehr schade, dass nach einer kurzen Staffel Nummer acht der Spaß ein Ende haben wird, wie ich gerade gelesen habe. Aber vielleicht bekomme ich ja Fräulein Anna dazu, nochmal mit mir von vorne anzufangen.

WebStories

· Webentwicklung

Die WebStories ist meine erste Online-Konferenz. Als jemand, der Konferenzen und die damit verbundenen Reisen ja sehr gerne mag, ist es ein bisschen komisch zu Hause am Schreibtisch zu sitzen. Die virtuellen Tische im digitalen Foyer der Konferenz-Software funktionieren zwar sehr gut, aber ich fühle mich den ganzen Tag nicht so wirklich „auf der Veranstaltung“. Und ich lasse mich zu leicht ablenken. Ich glaube das gezielte Abschalten des Alltags, was ich sonst in einer fremden Stadt unter fremden Menschen immer erlebte, wird sich nicht digital ersetzen lassen. Für meine nächste virtuelle Konferenz muss ich mir jedenfalls noch ein anderes Vorgehen überlegen.

Und damit ich nicht so ganz vergesse, was ich mir da angehört habe, hier ein kurzer Abriss der Veranstaltung und den Vorträgen aus denen ich etwas mitgenommen habe.

John Allsopp beginnt die Konferenz mit einem Abriss der Geschichte des Internets und stellt sein Projekt “A History of the Web in 100 Pages” vor. Das ist spannend und unterhaltsam. Eine gute Eröffnung.

Stéphanie Walter überschreibt ihren Vortrag mit dem Titel „Designing beyond the pixel-perfect idealistic case“ und spricht darüber, wie man flexibel designt und auch an Edge Cases denkt. Viele ihrer Beispiele kenne ich aus meinem Alltag. Ich werde das Video ihres Vortrags sicherlich in der Firma herumreichen.

Jeremy Keith hat ja immer irgendwie Recht. Sein Vortrag „The Layers of the Web“ beginnt mit der gleichen Hintergrundgeschichte zum Internet wie John Allsopp. Er spricht weiter über Abhängigkeiten und Strukturen, Progressive Enhancement und Progressive Web Apps. Das ist gewohnt durchdacht und unterhaltsam. Die Fragen-und-Antworten-Runde ist dann auch noch sehr interessant, da Keith auch ein wenig polarisiert. Ich bin ja meistens seiner Meinung und deshalb lasse ich mir dieses Zitat vielleicht auf ein T-Shirt drucken.

„Client side JavaScript is a multiple point of failure.“

Jeremy Keith

Cassidy Williams erklärt in „Scaling yourself: Building what works for you“ am Beispiel ihrer eigenen To-Do-App, dass wir als Webentwickler mit Hilfe all der uns zur Verfügung stehenden Open Source Software bauen können, wie wir sie brauchen. Das ist ein bisschen motivational, aber auch nicht so arg lang. Im Anschluss kommentiert sie die Nachrichten aus dem Konferenz-Chat. Das hat ein bisschen was von einem Twitch-Lifestream und dauert mir leider ein wenig zu lange.

Eric Meyer nimmt den Titel „Design in the Background“ seines Vortrags zuerst einmal ein bisschen zu ernst und zeigt uns in aller Ausführlichkeit, wie viele Hintergrund-Ebenen seine Webseite gleichzeitig hat und wie er sie übereinander gelegt hat. Am Ende kriegt er dann die Kurve. Inpiration! Ich hoffe, dass viele mitgenommen haben, dass es viele verschiedene Wege gibt, wie man Dinge umsetzen kann und es sehr lehrreich sein kann, sich die Arbeit von anderen anzuschauen und zu analysieren.

Von einem kaputten iPhone-Display

· Computer & Technik

Seit dem iPhone 3G besitze und benutze ich diese sogenannten Smartphones aus dem Hause Apple. Alle zwei bis drei Jahre ein neues Gerät und nie war etwas dran, auch wenn die Akkus gegen Ende der Laufzeit gerne mal ein bisschen schwächelten. All zu sanft bin ich nie mit den Geräten umgegangen, ich hatte das Telefon meistens in der Hosentasche, bei den meisten hatte ich nicht einmal eine Hülle drum. Mein aktuelles Gerät ist ein XS Max, was ich seit etwa zwei Jahren mit mir herumtrage und mir für meine Zwecke wirklich gute Dienste leistet.

Heute also eine kleine Premiere: Ich habe gerade das Display meines Telefones durch geschicktes draufknien splittern lassen. Schön aus der Mitte heraus ziehen sich die Splitterspuren über den unteren Teil des Bildschirms, man spürt schön das Kratzen auf den Fingerspitzen. Ein unangenehmes Gefühl.

Nun muss ich also das erste Mal ein iPhone reparieren lassen. Die Reparatur wird eine ganze Stange Geld kosten, für die Verschrottung ist das Gerät aber wirklich noch zu gut. Auch wenn mir ein neues Gerät schon gut gefallen würde.