Unfreiwillig freie Sicht

· Alltäglich Belangloses

Freie Sicht aus dem Hausflur bis über die Straße – so soll das nicht sein. So ist es aber manchmal. Fräulein Annas erster Weg heute Morgen führt sie in den Hausflur, wo wie vermutet eine Menge Scherben liegen und ein deutliches Loch in einer der Scheiben unserer Haustür von nächtlichem Vandalismus zeugen.

Blick durch eine zerbrochene Scheibe auf die Straße.

Auftritt: Hausmeister Martin. Da wir das schon einmal hatten, weiß ich was zu tun ist: Polizei anrufen, Vermieterin anrufen. Der Polizist und die Ordnungsamts-Frau, die von der GABI geschickt werden, machen schnell ein Foto und notieren ein paar Telefonnummern. Wir sind uns einig, dass wir es mit betrunkenen Schienenersatzverkehr-Benutzern zu tun haben und nicht einem Einbruchsversuch.

Dann darf ich fegen, bin sehr ordentlich dabei und finde auch beim dritten und vierten Durchgang noch das ein oder andere spitze Glasstück. Schließlich klebe ich sicherheitshalber ein bisschen Pappe vor die zerbrochene Scheibe. Der Glaser ist inzwischen bestimmt schon informiert. In solchen Dingen sind unsere Vermieter sehr schnell.

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