Jay Bonansinga: Hurricane

· Bücher

Lange bin ich unsicher, ob mir das Buch gefällt oder ob ich es einfach bei Seite legen soll. Am Ende habe ich mich dann durchgekämpft und vor allem das Ende sehr zügig durchgearbeitet. Vor allem stört mich, dass man gefühlt die gesamte Geschichte des Vorgänger-Buches „Die Eismumie“ im Laufe der Handlung irgendwie untergeschoben bekommt. Andererseits würden die Charaktere sonst aber auch keinen Sinn machen. Und einen Exorzismus gab es auch. Aber schon im Vorgängerbuch. Was aber niemanden davon abhält, dass mindestens fünf Mal zu erzählen und ausführlich zu beschreiben.

Wie ich gerade beim Recherchieren der Schreibweise des Autorennamens herausfinde, hat Jay Bonansinga auch irgendwelche „The Walking Dead“-Bücher geschrieben. Und das passt ganz gut: So ein bisschen blutrünstig ist es in Teilen dann auch. Und „The Walking Dead“ mochte ich auch nicht.

Eigentlich geht es aber um einen Hurricane. Und einen Mörder, der den Helden unseres Romans in das Auge des Hurricanes locken will. FBI-Profiler Ulysses Grove lässt sich darauf natürlich ein, denn er will den Tod eines Freundes rächen. Und natürlich haben wir es nicht mit einem normales Menschen zu tun, sondern mit einem „Heiligen Geist“ der, oh Wunder, irgendwie auch mit dem Vorgängerbuch zu tun hat. Irgendwas altes, übernatürliches.

Schlecht ist die Geschichte irgendwie nicht, aber so richtig überzeugen konnte mich das Buch dann auch nicht. Am Ende wollte ich schon wissen wie es ausgeht, aber auf weitere Abenteuer von Ulysses Grove habe ich dann auch keine Lust.

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