Jeffrey Deaver: Der Komponist

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Ein kleines Mädchen beobachtet in New York die Entführung eines Mannes. Am Tatort bleibt eine kleine Schlinge zurück, die man aus einer Saite geknotet hat. Dann taucht ein Video des Entführungsopfers auf, in dem sich der Entführer im Abspann als „Der Komponist“ bezeichnet. Da der Fall ausreichend merkwürdig ist, zieht man den Forensikexperten Lincoln-Rhyme hinzu.

Und während ich noch über dem Lesen überlege, ob das Buch etwas für mich ist, befinde ich mich auf einmal in Italien und es wird dort fleißig weiter entführt. Huch? Ich habe mehrere Anläufe gebraucht, bis ich über das erste Kapitel des Buches hinaus kam. Und es ist gut, dass ich es geschafft habe. Der Komponist ist spannend geschrieben, auch wenn es die ein oder andere Länge hat. Es spielt gerade erst vor ein paar Jahren und geht dabei inhaltlich auch auf die Flüchtlingskrise im Mittelmeer ein. Eine Zeitlang ist ein italienisches Flüchtlingslager Dreh- und Angelpunkt der Ermittlungen.

Gegen Ende gibt es dann nochmal einen Dreh in der Handlung, mit dem ich nicht gerechnet hätte, der alles aber nochmal ein bisschen spannender macht. Ich mochte das Buch sehr gern.

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