Reacher

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Wirklich begeistert haben mich, obwohl ich schon die ein oder andere Serie gesehen habe, nur wirklich wenige so richtig. „Altered Carbon“ fällt mir da ein und natürlich „The Expanse“. Und nun auch „Reacher“ bei Amazon Prime Video. Wow. Die Geschichte ist schnell erzählt: Der sich auf Wanderschaft befindende Ex-Militärpolizist Jack Reacher kommt in eine kleine Stadt und wird direkt in mehrere Mordfälle verwickelt, die ihn dann sogar näher betreffen, als man das zuerst vermuten könnte. Der Trailer vermittelt einem da einen ganz guten Überblick was so passiert.

Cover des Videos "Reacher | Official Trailer | Prime Video"

Ich mag ein bisschen voreingenommen sein: Wenn man meiner Kindle-Kaufhistorie glauben mag, habe ich zwischen dem 1. Oktober 2017 und dem 29. November des gleichen Jahres die ersten achtzehn Bücher aus der Reihe von Lee Child sprichwörtlich verschlungen. Im Schnitt etwa alle vier bis fünf Tage eines. Die beiden Filme mit Tom Cruise habe ich natürlich auch gesehen, zuletzt im Mai vergangenen Jahres.

Die Filme fand ich ganz unterhaltsam, die Serie hat mich nun aber noch einmal ganz anders gepackt. Auch wenn mir schon sehr bewusst war, wie alles am Ende ausgehen würde, kam Spannung auf und ich musste mich zu meinem üblichen „maximal zwei Folgen am Abend“ schon ein bisschen zwingen. Ich glaube, dass mir vor allem sehr entgegen kommt, dass die Charaktere zwar alle ihre Geschichte haben, aber eigentlich sehr klar gezeichnet sind: Es gibt Gute und es gibt Böse und die Bösen bekommen Faust oder Kugel verpasst. Auch wenn nicht immer direkt oder auch bis zum Ende klar ist, wem man nun wirklich vertrauen kann: Die Einfachheit tut irgendwie gut.

Wenn ich richtig gelesen habe, wurde Staffel zwei bereits bestellt. Ich freue mich schon drauf und vielleicht lese ich bis dahin die verbleibenden acht Bücher aus der Reihe mal.

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