Christine Kerdellant & Éric Meyer: Die Versailles-Verschwörung

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„Was mit Geschichte“ mal wieder. Und Computern: Ein Hacker-Angriff hält die ganze Welt in Atem. Erst fällt das Internet aus, dann geht allerlei Industrie kaputt und explodiert. Menschen sterben. Teilweise als Folge der Hackerangriffe, teilweise aber auch gezielt. Mitten drin: Die Unternehmerin Emma Shannon, die eigentlich zu einer Konferenz in der Normandie ist. Dort trifft sie in all den Wirren auf einen Freund aus Studienzeiten und zusammen machen sie sich auf den Weg, das Weltproblem zu lösen. Sie hoffen, dass das mit Hilfe eines „Backdoors“ in weitest verbreiteten Betriebssystem geht, was zufälligerweise die Firma von Emmas Ex-Mann vertreibt.

Und dann ist da noch die zweite Geschichte, die in Form eines Briefes die Erlebnisse von eben jenem Ex-Mann beschreibt, während er auf der Suche nach der in den Gärten von Versailles verborgenen geheimen Welten-Formel ist. Und wie es der Teufel will, hängt das alles irgendwie zusammen und irgendwann führen die beiden Geschichten ein bisschen überraschend zu einem Punkt. Einem Wendepunkt, tatsächlich.

„Die Versailles-Verschwörung“ ist schon ziemlich spannend. Ein bisschen geht mir das Computer-Bashing auf die Nerven, aber so war das wohl in den frühen 2000ern. Ich erinnere mich. Ich habe das Buch gerne gelesen.

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