Bloggen – und die Digital Natives

Bloggen — und die Digital Natives

Aber ich denke, dass jeder irgendwelche Interessen hat, über die es sich zu bloggen lohnt, oder ein Leben, das interessant genug ist, dass man diesem einen eigenen Blog widmet. Und mit der Zeit werden sich schon Leser finden – solange man nicht aufgibt und sich selbst an Gedankenaustäuschen auf anderen Blogs beteiligt.

Nico Knoll über den Mangel an guten Blogs und Bloggern, vor allem unter der jüngeren Bevölkerung. Wahre Worte, die er da unter die Leute bringt. Es erfordert keinen großen technischen Sachverstand, um sich ein Blog einzurichten. Und wenn man mal fünf Minuten nachdenkt, findet man sicherlich auch das ein oder andere Thema, dass man gerne mit anderen Menschen teilt.
Nicht umsonst geht es zum Beispiel genau hier im Wesentlichen um alltägliche Belanglosigkeiten. Aber ich weiß auch, dass manche Menschen das gerne lesen und mein Leben nicht so schrecklich uninteressant ist.

Ich würde gerne mehr persönliche Blogs lesen und interessante Menschen kennenlernen. Das Internet macht es uns sehr einfach, Wissen und Gedanken auszutauschen. Gepaart mit ein wenig Intelligenz und Medienkompetenz ist da noch eine Menge Potential das Internet interessanter und persönlicher zu machen. Es ist nämlich leider nicht damit getan, den einmillionsten 9gag-Wiederkäuer ins Leben zu rufen. Das wiederum braucht nämlich auch kein Mensch.

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