Gilmore Girls: Ein neues Jahr

Ich habe mich ein bisschen gefreut als ich seinerzeit davon las, dass es eine (zumindest kleine) Wiederauferstehung der Gilmore Girls geben soll. Die Serie schaute ich früher gerne und oft. Während ich gerade alte Blogeinträge, unter anderem aus dem Jahr 2004, aufbereite, stolpere ich hin und wieder in meinem Berichten über die „Gilmore-Girls-Pause“, die ich in den Lernphasen meines Studiums gerne gemacht habe. Dass es da nun nicht bei fünfundvierzig Minuten blieb, sondern gerne auch am frühen Nachmittag schon Feierabend war, ist eine andere Geschichte.

Eine ganze Zeitlang traf ich mich auch am Abend, (Ich glaube es war Dienstags?) mit Freunden um die neuesten Folgen gemeinsam zu schauen. Man konnte mich seinerzeit also schon als „Fan“ betrachten.

Jedenfalls: „Gilmore Girls: Ein neues Jahr“. Dieser Tage bin ich nun im Netflix-Testmonat und das ist dann ja die Chance, nun auch mal die neuen Folgen zu schauen. Die Handlung spielt in etwa so lange nach der letzten Staffel, wie auch wirklich Zeit seit dem vergangen ist – also sozusagen heute.

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Die vier Folgen tragen die Titel „Winter“, „Frühling“, „Sommer“ und „Herbst“ und zeigen jeweils einige Tage im Leben von Rory, Lorelai und all den Menschen, die wir in und um Stars Hollow herum schon lange kennen. Und die ich fast alle auf Anhieb wieder erkannt habe. Ich fühlte mich in den jeweils anderthalb Stunden immer gut unterhalten. Es war ein bisschen „wie früher“. Aber manchmal auch ein bisschen zu sehr. Das ein oder andere Mal hatte ich den Eindruck, dass man sich ein bisschen zu sehr auf das erzwungene Retro-Feeling eingeschossen hat. Und warum ich mich mehrmals in einem Musical wiederfand, werde ich wohl auch nie so ganz verstehen. Schließlich fand ich es schön diesen Blick auf die Charaktere, ihre (vielleicht auch nur wenig vorhandene) Entwicklung geboten zu bekommen. Eine volle Staffel hätte ich aber auch gar nicht gebraucht. So ist es völlig in Ordnung.

Das Ende ist offen genug, um in fünf oder zehn Jahren noch einmal etwas anzuhängen. Und das halte ich für eine gute Idee.

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