Hamburger Singewettstreit 2008

Singerunde im Elbtunnel

Nachdem ich mir ja schon vor langem Zugtickets gekauft hatte, dabei von einem Automaten verarscht wurde und schließlich auch meine Eintrittskarte angekommen war, ging es nun am Wochenende nach Hamburg zum Singewettstreit. Ein sehr ereignisreiches Wochenende lag da vor mir. Wie immer, wenn es mehr zu erzählen gibt, geschieht das nun auch hier anhand einiger harter Fakten. Diese werden eventuell nach einer ausgiebigen Nachtruhe erweitert.

  • Dass mein Mitfahrer mit dem selben Zug fahren würde wie ich, wusste ich schon am vergangenen Montag. Er selbst hat sich erst Donnerstagabend dazu entschlossen.
  • Ich durfte tatsächlich im Zug sitzen bleiben. Der Schaffnerin war mein Kartenproblem schon mehrmals untergekommen.
  • Ohne Korkenzieher, nur einer Spax und keiner Zange bekommt man eine Weinflasche leider nicht auf.
  • Trampende Mitstreiter schreiben Kurznachrichten, dass sie an der „Bahn“ ankommen. Wenn die Horde am Bahnhof wartet, kommt der Mitstreiter an der Rennbahn an. Man trifft sich dann auf der Reeperbahn.
  • Eine Kiezkneipe voller bündischer Gesellen kann es ganz schön krachen lassen. „Auf der Reeperbahn nachts um halb 1“-singen macht dann gleich noch eine Runde mehr Spaß.
  • Die genialste Örtlichkeit für eine Singerunde ist der alte Elbtunnel. Siehe dazu auch das Bild oben. Der gute Mann ganz rechts im Bild hat wirklich so geschlafen – und geschnarcht.
  • Wenn man erst im Morgengrauen am Übernachtungsplatz auf der Horner Rennbahn ankommt, muss man auch mal in einer Pferdebox (zum Glück ohne Pferde) schlafen.
  • Auch Jungenschaftler haben Mobiltelefone. Diese klingeln gern in aller Frühe und in den wirresten Tönen.
  • Man kann auch direkt nach dem Frühstück Bier trinken – wenn dieses erst um 12 beendet ist.
  • Eine Kiste Astra hat nur noch 27 Flaschen.
  • Zwei bekannte Brüder haben die unglaubliche Gabe es einzurichten, dass immer einer fehlt.
  • Es gibt Leute, die können manche Leute kann man nicht leiden… weil man sie hasst.
  • Die gefühlte Länge eines Singewettstreits übertrifft dessen wirkliche Länge oft um ein vielfaches.
  • Kampf-Emanzen sind doof. Über Abtreibung muss man nicht singen.
  • Nicht immer sind die anderen die Dummen die gerade falsch abbiegen und sich verlaufen.
  • Backfisch vom Fischmarkt zum Frühstück ist lecker. Räucherfisch zum Mittagessen auch. Zivile Mitreisende im Zug sehen das eventuell anders.

15 Reaktionen zu Hamburger Singewettstreit 2008

  1. Entschuldigung, was studier ich nochmal?
    Nee, hab ich ernsthaft nicht mitgekriegt, ich hatte auch teilweise echt Probleme die Texte zu verstehen. Ich nehm mal an das war in dem Lied über Emanzipation im Alltag?
    „HSV“ – „Wow, eine dreisilbige Abkürzung!“

  2. hehe, dafür schreibt dir der eine bruder jetzt mal nen kommentar. klingt als hättet ihr wie immer ne menge spaß gehabt. aber wohl war, emanzipationslieder??? Näää!. das bild im tunnel ist übrigens auch ziemlich gut gelungen…
    so bis demnächst, hier liegt noch so ne dvd die du wolltest, wir suchen mal nen termin, wo du die abholen kannst. und kann das sein, das du noch eine von mir hast? die „unbequeme wahrheit“? mal schaun, man sieht oder liest sich.

  3. Ähm… Ich enttäusche dich ja ungern, aber DIE sagenhaften Gebrüder G. waren nicht gemeint da oben, sondern die Gebrüder G. die mit waren und komm mir jetzt keiner hier mit „Grimm“!

    Spaß hatten wir auf jeden Fall ne Menge. Die Bilder hab ich nun leider nur im Studenten-KZ veröffentlicht.

    Schmeiß mal dein Adium wieder an, zwecks Besprechung eines ordentlichen Termins.

  4. schade aber stimmt, das SAGENHAFTE hast du da oben auch gar nicht geschrieben. war der mechaniker etwa auch nit mit??? oder watt raff ich grad nit. adium läuft dann ab freitag wieder, bin noch bis donnerstag in bielefeld.

  5. Mindestens einer war immer weg. Schlimmer als eine uns allen bekannte mir Anverwandte.

    Bzw: Mo, Carmen, Obelix, Leif, Olli, Klapper und die zwei Schneider-M’s waren mit.

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