Landespfingstlager im Brexbachtal

Das Landeszentrum

Alle zwei Jahre trifft sich mein liebster Pfadfinder-Landesverband zum Landespfingstlager. Alle Stämme des Landesverbandes kommen zusammen und verbringen das lange Pfingstwochenende unter einem gemeinsamen Motto.
In den letzten Jahren hat es sich eingebürgert, dass ich eine Gruppe von Menschen um mich schare und mit denen unser Landeszentrum und dort insbesondere die abendliche Kneipe betreue. Außerdem gab es als Premiere auch das Projekt „Ewige Jagdgründe“, ein Angebot an ältere Pfadfinderinnen und Pfadfinder die aus der aktiven Arbeit in den Stämmen meistens schon ausgeschieden sind und dennoch gerne das Lager unabhängig von ihren Gruppen besuchen wollen.

Das alles macht mir eigentlich sehr viel Spaß. Eigentlich. Denn dieses Jahr war es fast soweit, dass ich am liebsten alles hingeworfen hätte. Dummerweise kann ich nicht einmal jemand anderes daran die Schuld geben. Die Planung lief im Vorfeld ein wenig chaotisch ab, vor allem auch weil ich selbst den Planungsaufwand unterschätzt habe. Wenn dann noch ein paar Dinge schief laufen, man beim Aufbau mit einem halb fertigen Landeszentrum auf einmal fast alleine da steht und sowieso nicht ganz auf der Höhe ist, dann resultiert daraus eine Menge Stress. Das hat mir nicht nur im Vorfeld den Spaß an der Sache ein wenig verdorben, sondern auch meine Stimmung auf dem Lager selbst nie so richtig gut werden lassen.

Rückblickend (und vor allem auch weitestgehend ausgeschlafen) betrachtet, fand ich nun aber doch ganz ok. Die „ewigen Jagdgründe“ kamen glaub ich gut an, die Leute hatten Spaß. In der Pinte gab es genug zu Essen und zu trinken, es kann sich also vermutlich niemand wirklich beschweren.
In meinem Kopf stecken eine Menge Verbesserungsideen und Pläne, die ich eigentlich gerne umsetzen möchte. Diese gilt es nun in den kommenden Tagen zu Papier zu bringen und dann wieder loszulegen. In zwei Jahren steht wieder ein Landespfingstlager an – und dann direkt im Anschluss ein Bundeslager, dass natürlich auch eine Pinte braucht. Ich glaube fest daran, dass mit ein wenig mehr strukturierter Vorbereitung noch einiges zu reißen ist.

Ein Beitrag aus der Kategorie „Mahnung an den Zukunfts-Schneyra“.

4 Reaktionen zu Landespfingstlager im Brexbachtal

  1. „Mahnung an den Zukunfts-Schneyra“ find ich sehr schön :). Mach dir mal kein son stress Schneyra, es lief und es lief auch gar nicht schlecht. Es geht selbstverständlich immer besser und es ist löblich, dass du es besser machen möchtest… ABER, du sollst ja auch spaß dabei haben und deshalb besser aber mit weniger selbst ausgelöstem Stress :D oder so. alles liebe :)

  2. Ach Scheyro, immer locker durch die Hose atmen!! Die ewigen Jagdgründe waren in meinen Augen ein voller Erfolg, den man bei nächster Gelegenheit weiterführen sollte. Natürlich kann hier oder da optimiert werden und die Last auf mehr Schultern verteilt werden. Ich bin aber auch etwas verwundert dass Du einen solchen „Perfektionismus“ an den Tag legst ;-)
    Um mal wieder mein lieblings Zitat aus dem Bund hervor zu holen „Spaß ist nicht jedermanns Sache …“ … aber das werden wir ändern!
    Honey-Schneyra: „You never walk alone“ – Danke („Merci Cherie“) für alles und vor allem YEAHHHH! („…Krawall und Remmidemmi“) in zwei Jahren wird alles noch geiler!
    Soweit von mir und für den Eintrag 1.000.000 Euro ins Zitateschwein!

  3. Rebecca: Ich kam vor lauter Gedöns nicht so richtig zum Bilder machen. Ein paar hab ich zwar auf der Platte, aber die muss ich erst mal durchgucken.

    Arno: Keine halben Sachen! Ich glaube ja schon, dass es gut war – aber für mich ist der Spaß dabei ein wenig auf der Strecke geblieben. Aber ich glaube auch, dass man da was machen kann. Alternativ lasse ich mir einen Schnurrbart wachsen und schreibe Splixx-Artikel.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.