Lykke Li im E-Werk Köln

Vergangenen Sonntag sahen Fräulein Anna und ich Lykke Li im Rahmen ihrer „I never learn“-Tour. Nachdem das Konzert zu Beginn des Jahres verlegt worden war, hatte ich eine Menge Vorbereitungszeit und kannte so das aktuelle Album auch schon ziemlich gut. Doch ich war vorsichtig. Spätestens nachdem mich Two Door Cinema Club seinerzeit wirklich enttäuscht hatte, bin ich (zumindest was meine Vorfreude angeht) ein bisschen zurückhaltender geworden, wenn Bands auf einmal in einer Halle spielen.

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Doch auch wenn das nun nicht mehr das kleine Gloria war und die Schwedin doch einiges an Bekanntheit dazugekommen hat: Das war das immer noch ein Konzert wie es mir gefällt. Titel von allen Alben, teilweise anders interpretiert, eine Cover-Version eines Titels von Drake. Dazu eine sehr knappe, schwarze Bühnendekoration. Das hat mir gut gefallen.
Weniger gut gefiel mir übrigens, dass ich die Hälfte des Konzerts Probleme hatte, die Bühne zu sehen. Nur wenige Meter vor mir war ein recht dämlicher Mensch der Meinung, das gesamte Konzert mit seinem dämlichen Telefon zu filmen. Genau genommen machte das etwa die Hälfte des Publikums. Klarer Fall von „Jugend von heute“.

Zum Aufwärmen spielte übrigens Eliot Sumner die ich tatsächlich ja schon unter dem Namen I Blame Coco kennengelernt habe.

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