Mein Freund das Terminal

Gestern und heute habe ich eine für mich fast neue Welt erschlossen: Das Terminal von MacOS X. Wenn man einen Server bedienen muss, ohne das es dafür eine gescheite Administrationsoberfläche gibt, dann kommt man auch nicht drumherum.

Spaß macht mir das auf jeden Fall sehr. Man kommt sich doch gleich sehr viel „informatischer“ vor, wenn man einen entfernten Computer (oder in meinem Fall eine VMWare-Instanz) nur durch die Kommandozeile bedient. Nachdem ich ein klein wenig Routine in den benötigten Befehlen hatte, ging mir die Geschichte auch recht leicht von der Hand. Dass ich am Ende nicht alles hinbekommen habe ist dabei gar nicht so schlimm: Ich will ja nicht die Sysadmins dieser Welt arbeitslos machen!

Dennoch bin ich auch weiterhin ein Freund von guten GUIs. Da ich in der VMWare-Umgebung nicht viel Schaden anrichten konnte, war auch einfaches „ausprobieren“ durchaus mal drin. An einem Live-System möchte ich so aber nicht schrauben – das überlasse ich den Fachmännern.

11 Reaktionen zu Mein Freund das Terminal

  1. „Wenn man einen Server bedienen muss, ohne das es dafür eine gescheite Administrationsoberfläche gibt, dann kommt man auch nicht drumherum.“

    Hm.. irgendwas hast Du nicht mitbekommen. Das Terminal IST die gescheiteste Administrationsoberfläche überhaupt!

    GUIs sind nicht „benutzerfreundlich“, sondern „ahnungslosenfreundlich“. Das ist ein gewaltiger Unterschied. ;)

  2. Warum wusste ich, dass sowas kommt? :-) Ich finde nach wie vor, dass man in einer GUI bessere Möglichkeiten hat, z.B. den Status des Webservers anzuzeigen. Ich weiß bis grade immer noch nicht, ob dieses Rewrite-Modul im Apache wirklich läuft.

  3. Den Status des Webservers sagt mir in der Konsole ein kurzes „ps -e | grep apache“. Dann weiß ich sogar, wie viele Instanzen davon laufen.
    Und ob der Webserver auch wirklich erreichbar ist, sagt mir ein „sudo nmap webserver-ip“.
    Das ist schneller getippt, als mausgeklickt. ;)

  4. Ob der Webserver läuft sehe ich ja auch, wenn ich die IP in den Browser tippe. Interessanter für mich wäre zu wissen, ob die einzelnen Module laufen – das könnte man super über so kleine Lämpchen-Symbole in einer GUI anzeigen.

    Btw:

    t3vm:~# ps -e | grep apache
    2250 ? 00:00:00 apache2
    2251 ? 00:00:00 apache2
    2252 ? 00:00:00 apache2
    2257 ? 00:00:00 apache2

    Was soll mir das bitte sagen? Vier Apache-Instanzen?

  5. Jan: WTF?

    Jacek: „apache2ctl“ regelt in meinem Fall :-) Rewrite lief tatsächlich, nur leider hat der Apache aus irgend einem Grund die .htaccess-Datei mit meinen Regeln ignoriert. Nun steht der fiese Shit in der httpd.conf (oder so) und schon lüppt dat alles.

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