Müdigkeit, Auflauf, Sonne und der alte Zoll

Montag, 1. August

„Wie müde kann ein Mensch sein?“ schreibt Homeboy Ben am Morgen. Ich antworte mit „Sehr!“ und ändere das Motto des Slack-Channels. Mich erwischt es erst am späten Nachmittag. Als ich aus der Firma gehe, bin ich noch motiviert eine Runde zu laufen. Zu Hause kann ich mich dann kaum wach halten, aus dem Laufen wird ein Abendspaziergang. Schrittziel knapp erreicht.

Hallo Zug!

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Dienstag, 2. August

Heute bin ich noch nicht wirklich wacher als gestern. Fräulein Anna geht es ähnlich. Also: Film an, Kopf aus. „Das Bourne Ultimatum“.

Mittwoch, 3. August

Ein Tag, an dem es nichts zu berichten gibt. Ich arbeite ziemlich lange und gammele den ganzen Abend auf dem Sofa herum. Vielleicht sollten Tage, an denen es nichts zu berichten gibt, hier einfach nicht auftauchen.

Donnerstag, 4. August

„Einmal unter der Woche laufen gehen.“ war eines der Wochenziele. Das habe ich heute erreicht und es hat mir sogar fast Spaß gemacht. Wenn ich weiterhin regelmäßig laufen gehe, dann reicht mir glaube ich die Messmethode „Schrittzähler“ nicht aus. Ob es wohl kleine GPS-Geräte gibt? Das Telefon habe ich beim Laufen nicht dabei, eigentlich will ich damit auch gar nicht anfangen.

Fräulein Anna hat heute frei und deshalb schon gekocht, ein Zucchini-Tomaten-Auflauf steht auf den Tisch und schmeckt ziemlich gut. Danach schauen wir auch noch den vierten Film aus der Bourne-Reihe, „The Bourne Legacy“.

Freitag, 5. August

Am Abend starten die Stadtgartenkonzerte am alten Zoll. Dort treten den ganzen August bis Anfang September allerlei Künstler auf. Die erste Band verpassen wir, Salat-mümmelnd auf einer Mauer in der Nähe sitzend. Danach schauen wir uns „Steal A Taxi“ an und befinden die Bonner Band für gut.

Samstag, 6. August

Samstag Morgen: Laufzeit! Etwa neun Kilometer in einer guten Stunde. Gar nicht schlecht, ich bin mit mir zufrieden. Getreu dem Motto „Was schert mich mein Geschwätz von gestern“ habe ich heute das Telefon mit aktivierter Runtastic-App in der Hosentasche. Das hat mich auch tatsächlich deutlich weniger gestört, als ich gedacht hätte. Gelernt habe ich: Der Schrittzähler hat einen guten Kilometer unterschlagen, was vermutlich daran liegt, dass ich laufend natürlich größerer Schritte zurücklege als gehend.

Nach dem üblichen Einkaufsgang mache ich, während zwei Maschinen Wäsche ihre Runden drehen ein paar HTML-Fingerübungen. Im Hintergrund läuft „Fortuna Ehrenfeld“, was ziemlich schöne Musik nach meinem Geschmack ist.

Am Abend geht es wieder zum Zoll, dieses Mal aus Geburtstagsfeierungsgründen. Wie passend, dass es wieder musikalische Begleitung gibt.

Sonntag, 7. August

Wenn Fräulein Anna mit dem Frühstück zufrieden ist und die Sonne scheint, dann kann der Tag nicht all zu schlecht werden. Ich spaziere durch die Sonne, fange Pokémon, mache Computerdinge. Wir bekommen ein paar Stündchen lang netten Besuch und lassen anschließend einen der Foodora-Radler für uns strampeln. Ich lerne, dass Fräulein Anna „Mission Impossible“-Filme scheinbar gut findet.

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