New York: Ein Flohmarkt, World Trade Center und Times Square bei Nacht

Sonntag in New York. Als erstes soll es heute für uns auf einen Flohmarkt gehen. Frau Schwester hat den herausgesucht und so machen wir uns auf den Weg in den Flatiron District. Ich kann mich immer noch gut damit beschäftigen, langsam durch die Straßen zu gehen und einfach nur zu gucken. Nach links und rechts und natürlich nach oben. Es ist toll, wie viel es zu sehen gibt, wenn man mit offenen Augen durch die Stadt läuft. Besonders mag ich den Kontrast zwischen den älteren, verschnörkelten Gebäuden und den Glas-und-Stahl-Türmen drumherum.

Gimbels BridgeGebäudekontrastFlatiron Building

Nach einem kurzen Abstecher zum namensgebenden Gebäude des Viertels stehen wir dann auch schon bald auf einem Platz zwischen einer ausgebrannten Kirche, ein paar Backsteingebäuden und Hochhäusern. Unter der Woche ist hier ein Parkplatz, heute haben hier Menschen ihre Stände aufgebaut. Fotografieren mag man nicht so gern – deshalb lasse ich es.

Flohmarkt

Es ist heute nicht mehr so grau wie gestern – aber auch noch nicht wirklich toll. So machen wir uns auf den Weg zum World Trade Center Memorial. Das Museum dort ist unterirdisch, da macht der graue Himmel nichts. Die Spitze des World Trade Center liegt weiterhin im Nebel. Bevor wir zu Memorial und Museum gelangen, drehen wir eine Runde durch den „World Trade Center Transportation Hub“. Die Haupthalle des Bahnhofs, „Oculus“ genannt, wurde erst in diesem Jahr neu eröffnet.

One World Trade CenterThe OculusThe Oculus von außen

Zum Memorial ist es nun nicht mehr weit. An Stelle der beiden Zwillingstürme sind nun zwei große quadratische Becken im Boden. Im Rand der beiden Becken, in denen beständig Wasser fließt, sind die Namen der fast dreitausend Menschen eingraviert, die beiden Anschlägen dort getötet wurden. Hier sind wirklich viele Menschen unterwegs. Es herrscht aber kein Trubel.

National September 11 Memorial and Museum

Dann geht es ins Museum. Dank unseres New York Passes sparen wir uns langes Anstehen und befinden uns schon bald unter der Erde. In den kommenden zwei Stunden lerne ich ein Menge über den Bau des World Trade Center und seine Geschichte. Anschließend kann ich die Geschehnisse am Morgen der Anschläge minutiös miterleben. Das Museum ist wirklich gut gemacht, die Stimmung ist eher gedrückt. Man ist sich der Schwere, die auf diesem Ort vielleicht lastet, bewusst. Es gibt zahlreiche Ausstellungsstücke. Ein kaputtes Feuerwehrauto und ein Teil der Antenne von einem der Türme sind die vielleicht größten.

National September 11 Memorial and MuseumEin Stück WTC im National September 11 Memorial and MuseumEin Feuerwehrauto im National September 11 Memorial and MuseumOne World Trade Center

Nach dem Museum laufen wir die paar Schritte zum Battery Park. Es ist Zeit für eine Pause und nach dem dunklen Museum sind wir froh wieder unter dem grauen Himmel zu sitzen. Vor uns legen die Schiffe zur Freiheitsstatue ab, die im Minutentakt Menschen auf die kleine Insel vor Manhattan bringen. Wir sitzen eine Weile am Wasser, laufen ein Stück hin und her und fahren schließlich mit dem Bus zurück in Richtung Hotel.

KontrasteSchiffbrüchig?The SphereDie Freiheitsstatue in der FerneMit 'Miss New York' zu Lady LibertyEin Eichhörnchen!

Nach dem Abendessen ist Zeit für einen Abstecher zum Times Square. Unser Besuch im Regen am ersten Abend war ja nun nicht so besonders. Heute ist es besser. Jemand demonstriert alleine gegen die Regierung: „9/11 was a hoax!“
Menschen sitzen auf der großen Treppe. Ich setze mich dazu, lasse die Werbebanner auf mich wirken. Birkenstocks sind im Moment in den USA anscheinend sehr angesagt. Ich traue mich leider nicht, die beiden Cops mit den Pferden anzusprechen um ein Bild mit ihnen zu machen. Schade! Als es langsam spät wird, laufen wir auf dem Broadway wieder in Richtung Hotel. Der zweite Tag New York geht zu Ende.

Empire State Building bei NachtTimes Square bei NachtTimes Square bei NachtNew York bei Nacht
Dieser Beitrag stammt aus der Reihe New York.

Anfang Oktober 2016 machte ich mich gemeinsam mit meinen Eltern und Frau Schwester auf den Weg in die „Stadt die niemals schläft“.

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