OTAGO – Live im artheater

Letztens, beim „Beach Motel van Cleef“-Festival hatte ich ja Spaceman Spiff kennen und mögen gelernt. Da war ich tatsächlich ein bisschen enttäuscht, dass sein nächstes Konzert hier in der Nähe in unseren Urlaub fallen würde.

Bis ich man mich dann auf OTAGO, das neueste englisch-sprachige Nebenprojekt von Spaceman Hannes Wittmer aufmerksam machte. Gemeinsam mit drei weiteren Musikerinnen und Musikern entstand ein Album, was mir auf Anhieb gut gefallen hat.

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Und so stand ich dann am vergangenen Donnerstag gemeinsam mit Frau Schwester im artheater in Köln vor der Bühne. Außer uns waren noch einige andere Menschen gekommen. Der Raum war angenehm gefüllt.

OTAGO im artheater Köln

Wie nennt man eigentlich eine Vorband, wenn sie nur aus einer Person besteht? Das frage ich mich schon ein bisschen länger. Jedenfalls: Jonny König, interessanterweise einer der OTAGO-Musiker, tritt als als LaKœur vor der eigentlichen Band auf. Trotz herabfallendem MacBook eine gute Einstimmung auf das, was dann im Anschluss zu hören war.

OTAGO selbst gefielen mir dann live tatsächlich noch ein kleines bisschen besser als vorher über die Kopfhörer. Das mag daran liegen, dass man den Musikern den Spaß an dem was sie tun anmerkt. Das mag auch daran liegen, dass mir die Musik live nochmal ein bisschen rhythmischer vorkam als von (Fest-) Platte. Ich eilte am Ende begeistert zur Bahn, nicht ohne mir vorher am Eingang noch eine Platte abzugreifen und signieren zu lassen. Und deshalb kommt hier, wie gewünscht, die Mundpropaganda. Wenn ihr die Möglichkeit habt, die Band in den nächsten anderthalb Wochen zu sehen: Tut es!