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Ghost of a Chance – And Miles To Go Before I Sleep

Als meine Beine am vergangenen Wochenende ein wenig schwer wurden, setze ich mich mal kurz auf eine Bank. Da ich gerade zufällig auf dem Folklore Festival war, stand diese Bank dann zufälliger Weise vor einer kleinen Bühne. Und auf der Bühne stand gerade Tobias Heiland, der sich Ghost of a Chance nennt.

Machen wir es kurz: Der Mann auf der Bühne zog mich mit seiner Gitarre in seinen Bann, auch wenn ich die Lieder nicht kannte. Irgendwie passte die Musik grade zu meiner müden Stimmung und ich hörte aufmerksam zu.

Ghost of a Chance

Mein Versuch direkt nach dem Auftritt eine CD zu ergattern schlug leider fehl, doch ich bekam wenigstens den Künstlernamen des Menschen heraus und schon am nächsten Morgen war iTunes mein Freund. Seit dem höre ich das Album And Miles To Go Before I Sleep ziemlich regelmäßig. Die ruhige, ein wenig melancholische Gitarrenmusik passt gut zu einer Bahnfahrt am Morgen oder um den Abend ausklingen zu lassen. Ein wenig erinnert mich Ghost of a Chance an Herrn Radical Face, von dem ich vor längerem schon mal schrieb.

Am Ende gibt es jetzt noch zwei Videos (eines davon vom Folklore Festival in Wiesbaden) zur Einstimmung, bei Bandcamp gibt es noch mehr zu hören und und dann solltet ihr losziehen: Zum Plattenladen, Amazon oder iTunes um die Platte zu kaufen. Finde ich.

Ghost of a Chance – Thinks Worth Asking

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Royal Bangs in Bonn

Gestern Abend gab sich die, leider nicht sonderlich bekannte, Krachkapelle Royal Bangs hier in Bonn die Ehre. Genauer gesagt im Bla, grade mal ein paar Straßen von meiner Hütte entfernt. Ich hatte die drei Herren als Vorband bei Port O’Brien kennengelernt und hier ja auch schon mal einen Titel vorgestellt.

Gestern Abend war man dann selbst Headliner. Vorher spielten noch kurz ein paar Jungs aus Köln, die zwar recht ordentliche deutsche Gitarrenmusik machten, deren Namen ich aber schon wieder vergessen habe. Schade eigentlich. Royal Bangs spielten dann auch nur etwa eine Stunde, aber mit viel Elan und so kam ich durchaus auf meine Kosten. Dabei fiel mir wieder auf, dass ich die Band live eigentlich sogar lieber höre, als vom Band. Irgendwie ist da mehr Dynamik drin. Ich glaube das ist gut so. Zu Beginn des Konzerts war es mir auf jeden Fall zu laut, mit schnell selbstgebauten Ohrstöpseln konnte ich dem aber abhelfen. Nach dem Konzert bemerkte ich dann auch, woher die Titel kamen die ich noch nicht gekannt hatte: Es gibt noch ein zweites Album neben dem das ich letztens schon gekauft hatte. Eben dieses ist im deutschen iTunes-Store aber nicht verkäuflich. Da könnte ich mich jetzt lange wundern – statt dessen kaufte ich eine altmodische CD.

Mein musikalisches Jahr

Musikcollage

Es scheint gerade angesagt zu sein, eine Liste der meistgehörten Alben dieses Jahres zu bloggen. Warum also auch nicht ich? Und weil es ein wenig länger wird, geht es weiter nach dem Klick.
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