Archiv für Schlagwort: altbau

Schablonensprüher

Streetart in Bonn - der

Das ganze Wochenende in der Bude rumsitzen geht ja auch nicht. Deshalb war am Sonntagnachmittag schnell warme Kleidung angelegt und die Kamera geschultert. Schon länger wollte ich mal durch die Altstadt ziehen und ein paar Bilder von Schablonengraffitis machen. Die häufen sich dort nämlich in der letzten Zeit, drüben beim bnlog wird das auch fleißig dokumentiert.

Besonders angetan haben es mir die Graffitis die mit Hilfe einer Schablone erstellt werden. Die Motive sind teilweise sehr kreativ und bestechen durch ihre Einfachheit und Aussagekraft. Trotz der Einfachheit. Vor allem finde ich die Motive wesentlich schöner als die vielen Tags von „INF“ und anderen Gruppen. Für das Geschmiere (und nichts anderes ist es in meinen Augen) habe ich nicht viel übrig.
Wie gut ich die Verschönerung der Stadt mit Hilfe von schablonengesprühten Bildern finden soll, weiß ich auch noch nicht. Auch wenn ich die Bilder sehr mag, bin ich doch immer wieder auch ein wenig traurig wenn ich sie auf einem eigentlich auch so schon sehr schönen Altbau-Gebäude vorfinde. Ein wenig konservativ bin ich da ja schon. Ich glaube die Künstler sollten sich besser mal nicht von Polizei oder Ordnungsamt erwischen lassen.

Streetart in Bonn -

Etwa 15 verschiedene hab ich in der guten Stunde, in der ich unterwegs war, fotografieren können. Sehr spannend ist es, wo die Bilder überall zu finden sind. Man muss schon mit ziemlich offnen Augen durch die Gegend laufen. Hin und wieder wundert man sich ein wenig, wie jemand auf die Idee kommen kann, an dieser Stelle kreativ tätig zu werden.
Ich habe mit den Bilder auch noch was vor, allerdings gilt es da zuerst noch ein wenig Arbeit reinzustecken.

Auf Wohnungssuche

Bis zum ersten Mai bin ich noch hier in meiner Wohnung unter. Nun sind die ersten vier Wochen meines Aufenthaltes in Bonn rum und ich habe mich mehr oder weniger motiviert wieder an die Wohnungssuche gemacht. Auf den Plan kam das Thema die Tage schon öfter, da mir eine meiner Mitbewohnerinnen ihr Zimmer für weitere sechs Wochen angeboten hat, in denen sie woanders ein Praktikum macht.

Gestern Abend habe ich mich dann bei wg-gesucht.de wieder auf die Suche gemacht. Meine groben Suchkriterien waren: Zimmer frei zwischen 15.4. und 1.5., mindestens 20qm und unbefristete Miete. Im Moment ist da das Angebot noch nicht sonderlich reichhaltig und einige WGs konnte ich aufgrund meiner genaueren Kriterien dann auch direkt wieder ausschließen.

Meine Wunsch-WG sieht eigentlich folgendermaßen aus:

  • Nette Leute, etwa in meinem Alter, gerne Berufstätig und nicht mehr so die „Unter der Woche Megaparty“-Erstis.
  • Ein Zimmer von mindestens 20qm, besser ein wenig mehr.
  • Altbau, ich mag hohe Decken!
  • Einigermaßen modernes Wohnen sollte möglich sein, also keine totale Bruchbude.
  • Bahnhofsnah, weiter als im Moment (knappe 20 Minuten zu Fuß) muss echt nicht sein.

Nun bin ich mal gespannt, wo ich am ehesten Abstriche machen muss. Am wichtigsten sind mir eigentlich die Mitbewohner. Wenn da das Bauchgefühl stimmt, dann verzichte ich gern auf den ein oder anderen Quadratmeter.

Apropos Bauchgefühl: Gerade habe ich mir auch schon die erste Wohnung angeschaut. Irgendwie sagt mein Bauch dazu gerade: Nein! So genau kann ich es nicht festmachen, denn die Wohnung und das Zimmer waren schön, recht frisch renoviert und auch preislich ganz angenehm. Allerdings bezweifle ich ein wenig, dass ich mich in eine halbe Familie integrieren möchte und die Mutter der Familie war auch glaub ich nicht so begeistert, als ich von meinen Koch-Ideen erzählt hab. Nun habe ich gerade bei der nächsten Wohnung angerufen und warte da mal den Besichtigungstermin nächste Woche ab.