Archiv für Schlagwort: altstadt

Bonner Altstadtflohmarkt

Bonner Altstadtflohmarkt

Ich mag die Altstadt sehr gerne und bin hin und wieder auch ein wenig traurig, dass ich jetzt nicht mehr dort wohne. Deshalb ist es ziemlich schön, bei Sonnenschein durch die Straßen zu schlendern. Noch ein bisschen schöner ist es, wenn dann auch noch Flohmarkt ist.

Schon seit ein paar Jahren gibt es den Flohmarkt in der Bonner Altstadt. Jeder der möchte packt seine Sachen auf einen Tisch vor der Haustür und es ist dann eine Menge auf den Straßen los. Ich bin immer wieder überrascht wie schnell man mit Leuten ins Gespräch kommt, während man sich durch ihre abgelegten Sachen wühlt. Eine gute Gelegenheit, um mal mit den Nachbarn ins Gespräch zu kommen und neue Menschen kennen zu lernen.

Nachdem ich heute direkt beim zweiten Stand Schallplatten kaufte, nahm ich mich dann ein wenig zurück und schaute lieber anderen Leuten beim Einkauf zu und stand bei anderen Menschen am Stand herum.

Colonia del Sacramento

Große Fahne

Ein Teil unseres Urlaubs verbrachten wir auch in Uruguay. Am besten fährt man von Buenos Aires aus mit dem Schiff nach Colonia del Sacramento. Das ist der günstigste Weg, um nach Uruguay zu kommen. In Colonia selbst hielten wir uns dann einen knappen Tag lang auf und erkundeten die Altstadt.

Colonia ist die älteste Stadt Uruguays und recht hübsch hergerichtet. Zumindest der sehr touristische Teil, der aus kleinen alten Häusern, vielen bunten Bäumen, Cafés alten Autos und sich tot stellenden Hunden besteht.

Den ganzen Beitrag lesen.

Kirschblütenzeit in der Bonner Altstadt

Nachdem das letztens ja nichts wurde, habe ich es dieser Tage dann doch mal noch geschafft, die Kirschblüten in der Altstadt hier in Bonn zu fotografieren. Nicht all zu lange war ich unterwegs und am Ende waren dann ein paar schöne Bilder im Kasten. Und so sieht das dann aus.

Kirschblüten in der Altstadt BonnKirschblüten in der Altstadt BonnKirschblüten in der Altstadt BonnKirschblüten in der Altstadt BonnKirschblüten in der Altstadt Bonn

Übrigens hat Mark im bnlog auch ein paar tolle Bilder veröffentlicht.

Ein paar Fotos aus Bonn

Hier in der Altstadt blühen gerade die Kirschbäume. Was liegt da näher, als an einem Sonntag-Nachmittag loszuziehen um ein paar Bilder zu machen? Mit den Kirschblüten wollte es dann aber nicht so recht. Überhaupt fand ich es schwer passende Motive zu finden und auch das Wetter war dann doch nicht so wirklich schön. Ein wenig Glück hatte ich am Ende dann aber doch.

Blaues Fahrrad

Da war dann zum Beispiel das oben abgebildete Fahrrad. Oder unten, leider ein trauriger Anblick, der Eingang zur Bar Ludwig, wo seit gestern diese und das dazugehörige Hotel Beethoven endgültig abgerissen wird. Wirklich, wirklich schade. Dort fanden in der letzten Zeit einige recht grandiose Tanzveranstaltungen statt.

Bar Ludwig vor dem Abriss

Am Rhein dann angekommen: Ein kurzer Lichtblick und ein wenig blauer Himmel lugt zwischen den Wolken hervor. Wie passend, dass gerade die Beete neu eingepflanzt wurden.

Blumen am Rhein

Und am Ende? Wieder in der Altstadt dann noch ein Bild von dem Haus, dass ich diese Woche auch mal noch besuchen müsste. Da ist nämlich mein Frisör drin. Direkt hier so um die Ecke.

Mein Frisör

Mit dem Auto in Bonn

Dieser Tage hüte ich ein Auto. Mein eigenes habe ich nie mit nach Bonn gebracht, das fristet sein Dasein als Zweitwagen bei meinen Eltern. Normalerweise brauche ich hier auch kein Fahrzeug. Als überzeugter Fußgänger komme ich an sich überall hin. Und im Notfall gibt es ja den öffentlichen Personennahverkehr.

Nun ist da dieser Wagen. Sonntag Abend fanden wir als wir aus Frankreich zurückkamen auch direkt einen Parkplatz. Soweit kein Stress. Gestern war ich dann bei Ikea und hab mir dann, als ich wieder in Bonn angekommen war, ein wenig den Frust geholt: Nichts zu machen, so Parkplatzmäßig. Anwohnerparken wo man schaut und alles andere belegt. Am Ende landete ich dann am Straßenrand, zwischen 19 und 8 Uhr ist das Parken frei, ansonsten zwei Stunden mit Parkscheibe. Heute morgen war also aufstehen angesagt: Nochmals drehte ich geschlagene zwanzig Minuten meine Runden, bis ich (hoffentlich) einen Langzeitparkplatz gefunden hatte. Morgen schaue ich mal nach, was die Strafzettelfront macht.

Autobesitzer werde ich jedenfalls so schnell nicht.

Nachts in der Altstadt

Lampe im Dunkeln

Ich mag die Altstadt mit den tollen alten Häusern, ich mag Schnee und die Ruhe die davon ausgeht wenn er frisch gefallen ist. Ich mag die Atmosphäre von nächtlichen Langzeitbelichtungen.
Gestern Nacht kam das alles zusammen. Eigentlich wollte ich schon ins Bett, als mir beim Blick aus dem Fenster die Atmosphäre draußen auffiel: Annähernd alles weiß, kaum jemand unterwegs. Toll. Die Kamera war schnell auf das Stativ geschraubt und schon ging es los.

Kölnstraße im Schnee. Bei Nacht.

Schon während ich am fotografieren war, bekam ich direkt ein Lob für meine Bilder. Zwei sehr nette, leicht karnevalistisch angehauchte Frauen leisteten mir ein paar Minuten Gesellschaft. Sie waren auf mich aufmerksam geworden, als ich ein wenig verzweifelt mit dem Stativ herumstiefelte um möglichst keine Autos auf den Bildern zu haben.

Altstadt. Bei Nacht.Altstadt. Bei Nacht.Altstadt. Bei Nacht.

Schablonensprüher

Streetart in Bonn - der

Das ganze Wochenende in der Bude rumsitzen geht ja auch nicht. Deshalb war am Sonntagnachmittag schnell warme Kleidung angelegt und die Kamera geschultert. Schon länger wollte ich mal durch die Altstadt ziehen und ein paar Bilder von Schablonengraffitis machen. Die häufen sich dort nämlich in der letzten Zeit, drüben beim bnlog wird das auch fleißig dokumentiert.

Besonders angetan haben es mir die Graffitis die mit Hilfe einer Schablone erstellt werden. Die Motive sind teilweise sehr kreativ und bestechen durch ihre Einfachheit und Aussagekraft. Trotz der Einfachheit. Vor allem finde ich die Motive wesentlich schöner als die vielen Tags von „INF“ und anderen Gruppen. Für das Geschmiere (und nichts anderes ist es in meinen Augen) habe ich nicht viel übrig.
Wie gut ich die Verschönerung der Stadt mit Hilfe von schablonengesprühten Bildern finden soll, weiß ich auch noch nicht. Auch wenn ich die Bilder sehr mag, bin ich doch immer wieder auch ein wenig traurig wenn ich sie auf einem eigentlich auch so schon sehr schönen Altbau-Gebäude vorfinde. Ein wenig konservativ bin ich da ja schon. Ich glaube die Künstler sollten sich besser mal nicht von Polizei oder Ordnungsamt erwischen lassen.

Streetart in Bonn -

Etwa 15 verschiedene hab ich in der guten Stunde, in der ich unterwegs war, fotografieren können. Sehr spannend ist es, wo die Bilder überall zu finden sind. Man muss schon mit ziemlich offnen Augen durch die Gegend laufen. Hin und wieder wundert man sich ein wenig, wie jemand auf die Idee kommen kann, an dieser Stelle kreativ tätig zu werden.
Ich habe mit den Bilder auch noch was vor, allerdings gilt es da zuerst noch ein wenig Arbeit reinzustecken.

Karneval in Bonn

Nun hab ich das auch mal erlebt und alles was möglich war mitgenommen: Den Karneval im Rheinland. Bekanntlich bin ich ja nicht so der übermäßige Freund von Karnevalsveranstaltungen aller Art. Es ist ja nicht so, dass ich Feiereien aller Art nicht mögen würde – aber grade in der närrischen Zeit sind mir meine Mitmenschen dann doch ein wenig zu gut drauf. Nebenbei ist auch noch zu viel Alkohol im Spiel, ich wurde da schon öfter (und so auch in den letzten Tagen) Zeuge einiger doofer Situationen. Was ich von Verkleidungen halte, muss ich wohl nicht noch einmal in aller Breite erklären.

Zoch am Friedensplatz

Spaß ist dann aber doch das, was man draus macht. Der „Zoch“ an sich hat mich nicht so wirklich vom Hocker gehauen, das mag daran liegen das ich mit den lokalen Geschehnissen nicht so vertraut bin und auch nicht so recht den Spaß dabei hab, mit kalten Füßen stundenlang rumzustehen. Der „Zoch“ war dann auch wirklich lang. Anschließend durch die Bonner Altstadt zu ziehen hat mir dann schon mehr Freude bereitet: An allen Ecken waren Menschen am Feiern und zu meinem Glück wechselten sich die musikalischen Karnevalskracher auch recht gut mit der gängigen Popmusik ab. Nächstes Mal werde ich allerdings (sofern ich mir in der Zeit nicht doch 5 Tage All-Inclusive Dom Rep. gönne) ein paar wirklich feste Schuhe anziehen. Dem durchschnittlichen Leergutsammler sind wohl die Tränen in die Augen gestiegen, wenn er den Scherbenteppich an einigen Ecken sah.

In der Wache würde ich fortan glaub ich am liebsten einziehen. Dort war ich ja schon ein paar Mal und konnte auch dieser Tage wieder ordentlich abspacken. Mal schauen, ob das in Zukunft auch an normalen Wochenenden klappt.

Das ich am heutigen Dienstag frei genommen habe, war übrigens eine kluge Entscheidung. Ein wenig Ruhe ist heute nicht verkehrt.

Warschau

Kulturpalast Warschau

Warschau ist eine schöne Stadt. Knappe anderthalb Tage habe ich dort am vergangenen Wochenende verbracht und alles in allem habe ich eine sehr schöne Tour hinter mir. Die „Klassenfahrt“, wie $Arbeitskollege immer sagte, war sehr angenehm. Mit den Kollegen komme ich durch die Bank gut aus und ich hoffe diese auch mit mir.

Das Programm unserer Tour bestand am Freitagabend im Wesentlichen aus einem sehr ausführlichen Essen in einem netten Restaurant und einem anschließenden Bummel durch die nächtliche Altstadt mit einem ausgedehnten Kneipenbesuch. Während große Teile der Stadt doch immer noch recht sozialistisch rüberkommen und im typischen grauen Plattenbau-Stil gehalten sind, wird die Altstadt gerade sehr aufwendig renoviert und ist echt schön. Viele alte Häuser, kleine Kneipen und Läden, sowie viele Restaurants ergeben ein rundes Bild. Gut gefallen hat mir auch die altertümliche Atmosphäre in den teils nicht so gut beleuchteten Gassen.

Am Samstag war dann nach einem ausgiebigen Hotelfrühstück noch die Besteigung des Kulturpalastes (siehe Bild oben) auf dem Plan. Das Gebäude imponiert nicht nur durch seine riesigen Ausmaße (wir sind einmal außen rum gelaufen), sondern auch durch seine Architektur und vor allem die tolle Aussicht von seinem Balkon aus. Interessanter Weise hatte ich nicht einmal Höhenangst, als ich von oben aus einige Bilder nach unten gemacht hab. Das mag allerdings auch an der sehr massiven Bauweise liegen. Anschließend zogen wir in Kleingruppen durch die Stadt und ich lernte die Altstadt auch noch einmal bei Tageslicht kennen.

Ein Novum war für mich die Übernachtung in einem richtigen Hotel – unsereins ist ja eher darauf getrimmt, am Abend irgendwen nach einem Stellplatz für die Kohte zu fragen. Das Hotel Hetman hat mir jedenfalls gut gefallen und irgendwie habe ich auch an Hotelübernachtungen so ein wenig gefallen gefunden. Ob das eine Alterserscheinung ist?

Auf jeden Fall ist diese Stadt für einen erneuten Besuch vorgemerkt. Beim nächsten Mal möchte ich allerdings zum einem etwas mehr Zeit und eine richtig gute Kamera mit Stativ mitbringen. Zum anderen dann auf jeden Fall bessere Gesundheit. Diese hat mir nämlich am Wochenende doch einen kleinen Strich durch die Rechnung gemacht. Annähernd durchgehend lief meine Nase und mit der Zeit wurde eben jene leider auch immer roter und tat entsprechend weh. Dank mangelhafter Belüftung meiner Nasennebenhöhlen war der Flug und vor allem die Landung kein so großer Spaß für mich. Der Druck war mehr als unangenehm und hat auch noch lange angehalten.
Nachdem ich nun den gestrigen Tag im Bett verbracht habe, geht es mir heute aber schon wieder wesentlich besser und ich blicke dem Ende meiner Erkältung entgegen.