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„App – der Film“

Die Verknüpfung von Fernsehen und dem sogenannten „Second Screen“, also zum Beispiel einem Smartphone oder einem Tablet, ist ja so eine Sache. Normalerweise findet das nur soweit statt, dass Menschen in sozialen Netzwerken über das meckern, was auf dem Bildschirm passiert. Was darüber hinausgeht, geht gerne auch mal schief. Klappt das mit diesem Quizduell inzwischen eigentlich?

Beim ZDF probierte man dieser Tage dann mal etwas anderes aus. Dort sendete man am Montag-Abend „App – der Film“. Fräulein Anna und ich waren gespannt, wie das Second-Screen-Experiment wohl klappt.
Nicht nur, dass es in dem Film um eine App namens „Iris“ geht, die ein recht mieses Eigenleben entwickelt und fleißig Menschen umbringt. Gleichzeitig gab es auch eine reale App zur Sendung.

Über in den Film eingebettete Ton-Wasserzeichen erkannte diese, wo man sich gerade in der Handlung befand und spielte zusätzliche Inhalte ein. Das war mal eine zusätzliche Perspektive, mal eine Unterhaltung per Kurznachricht oder auch mal einfach der Inhalt des Telefons der Darstellerin. Das funktionierte bei uns auch recht gut. Ziemlich cool, eigentlich.

Eigentlich? Eigentlich ja. Leider war der Film an sich aber eher so mittelmäßig. Schon irgendwie spannend, aber dann auch einfach vorbei. Eine zugegebenermaßen recht ordentliche Tech-Demo, aber irgendwie auch nicht mehr. Ich bin mal gespannt, ob uns Formate in dieser Art in Zukunft öfter begegnen.

Ein paar Ideen zum Thema NFC

Beim gestrigen Webmontag in Bonn lernte ich ein paar Dinge rund um das Thema „NFC“. „Near Field Communication“ oder „Nahfeldkommunikation“ war mir bis dahin eigentlich kein Begriff. Und deshalb war ich um so überraschter, als mir schon während des Vortrages von Stephan Helbig ein paar wirkliche Anwendungsfälle für mein eigenes Leben einfielen.

NFC ist zuerst einmal ein Standard für das kontaktlose Übertragen von Daten. Diese können zum Beispiel auf einem kleinen „Tag“, also einer Art Chip, abgelegt und dann von einem beliebigen Endgerät abgerufen werden. Dieses Endgerät kann – und damit sind wir schon recht Nahe an meinen Ideen – zum Beispiel ein Mobiltelefon sein. Die meisten aktuellen Android-Geräte können NFC-Tags wohl auslesen und auch mit Hilfe einer entsprechenden App beschreiben. Aktuell soll die Technologie wohl am ehesten zum bargeldlosen bezahlen eingesetzt werden.

Aber kommen wir mal zu meiner Idee: Tagsüber habe ich mein Mobiltelefon normalerweise komplett lautlos gestellt und die Vibration auch abgeschaltet. Das Gerät liegt neben mir auf dem Schreibtisch, da brauche ich kein ständiges Gerüttel oder akustische Hinweise. Dummerweise schalte ich das Telefon aber wenn ich aus der Firma gehe aber dann meistens nicht um, schlichtweg weil ich es vergesse. So kann es schon mal sein, dass das iPhone irgendwo in der Bude rumliegt und ich nicht mitbekomme, dass mich jemand kontaktieren möchte.
Wie supercool wäre es, wenn ich zu Hause neben dem Schlüsselbrett an der Haustür auch einen NFC-Tag kleben hätte, der das für mich übernimmt? Kurz das Telefon daran gehalten und schon sind Ton und Vibration an und – wenn wir schon mal dabei sind – checkt es auch direkt bei Foursquare ein. Auf Anhieb fallen mir da mit meinem Büro und dem Nachttisch noch zwei weitere Orte ein, an denen ich gerne ein anderes Profil im Telefon aktiviert hätte. Gerade in Verbindung mit einigen Smart-Home-Technologien könnte ich mir da noch viel mehr vorstellen.

Und wer jetzt denkt, das Ganze wäre ein teurer Spaß, der irrt. Ein NFC-Starterkit ((Affiliate-Link)) mit verschiedenen Tags kostet bei Amazon zum Beispiel nicht mal 15 Euro. Verschiedene Apps zum Beschreiben der Tags gibt es wohl kostenlos für Android-Geräte.

Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr fällt mir ein. Da bin ich das erste Mal wirklich ein bisschen traurig darüber, ein iPhone zu haben.

iPhone-Panorama

Panorama mit dem iPhone 5 am Hofgarten in Bonn

Die Funktion die mir an meinem neuen Telefon am meisten Spaß macht, ist sicherlich die Panorama-Möglichkeit der mitgelieferten Kamera-App. Ich bin immer wieder überrascht, wie einfach das Erstellen eines Panoramas ist und wie viel besser man so manchmal die Atmosphäre an einem Ort festhalten kann. So zum Beispiel auch diesen sonnig-kalten Sonntagnachmittag dort oben.

Spielt mit mir Carcassonne!

Carcassone-Screenshot

Ich spiele gar nicht so viel auf dem iPhone, wie man das vielleicht vermuten könnte. Eigentlich spiele ich sogar nur zwei Spiele, ein Solitär und Carcassonne. Die digitale Variante des bekannten Brettspiels rund um Städte, Straßen und Klöster ist schön umgesetzt und macht vor allem mit menschlichen Gegnern wirklich viel Spaß. Aktuell bin ich allerdings leider mehr so Kanonenfutter für meine gegen mich spielenden Internetfreunde. Um das zu verbessern brauche ich dringend mehr Spielpraxis!

Deshalb: „schneyra“ im Gamecenter auf dem Telefon als Freund hinzufügen und dann treffen wir uns im Spiel! Ich würde mich freuen, wenn ich den ein oder anderen Mitspieler finden würde.