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Die Woche und ich – Kalenderwoche 4/2013

Ich besuche den Bonner Webmontag für diesen Monat und höre einen recht interessanten Vortrag zum Thema NFC, über den ich mir dann im Nachhinein auch noch ein paar Gedanken mache.

Ansonsten bekomme ich die Woche recht schnell rum, in dem ich arbeiten gehe und sehr viel Fringe schaue. Ich bin mit jeder Folge ein kleines bisschen begeisterter von der Serie und schon ein wenig traurig, dass ich bereits die Hälfte hinter mir habe.

So langsam ärgert es mich ein wenig, dass ich so unfit bin. Irgendwie nicht so richtig krank, als das ich mal zu Hause bleiben sollte, aber auch nicht so fit, als das ich noch irgend etwas groß auf die Reihe bringe. Freitag lande ich deshalb auch mal sehr zeitig im Bett.

Samstag bin ich dann schon wesentlich besser drauf und verbringe einen großen Teil des Tages damit, an Fräulein Annas neuer Webseite zu basteln. Ich glaube, dass die ziemlich großartig wird. Es macht großen Spaß, abseits des Tagesgeschehens mal wieder ein bisschen zu basteln und zu probieren. Dass ich damit auch einen meiner Vorsätze für dieses Jahr erfülle, finde ich ziemlich spitze.
Zwischendrin lasse ich mich dann aber gerne unterbrechen und besuche mit Olli die aktuelle Sonderausstellung im Haus der Geschichte. „Science Fiction in Deutschland“ heißt die und ist – man kennt das vom Haus der Geschichte schon – ziemlich gut gemacht. Vielleicht ist das Haus der Geschichte die sinnvollste Verwendung meiner Steuergelder die ich kenne.

Sonntag ist dann – nachdem unser Besuch auf der Red Tape Party im Nyx ein wenig länger war als gedacht – Gammeltag. Ein paar Kleinigkeiten erledige ich vom Sofa aus zwischen ein paar weiteren Fringe-Folgen, um mich dann am Abend über den neuen Tatort aus Saarbrücken zu ärgern. Ich frage mich wirklich, ob es denn so schwer ist einen soliden Krimi zu produzieren.

Das “YAY!” der Woche: Es ist eine tolle Idee, den Wocheneinkauf schon am Freitagabend direkt nach der Arbeit zu erledigen. Das entspannt den Samstag ungemein.

HzCachingTour des Deutschen Museums Bonn

HzCachingTour an meiner Hauswand

Als ich gestern Abend nach Hause kam, entdeckte ich eine Neuerung an meinem Wohnhaus. Jemand hatte eine mysteriöse Tafel an die Wand geschraubt. Sogar einer dieser hochmodernen QR-Codes war darauf abgebildet. Normalerweise halte ich ja nicht so viel davon, aber wenn nun abzusehen ist, dass der Mob demnächst vor meinem Arbeitszimmer tobt und fleißig drauf los scannt, dann will ich ja doch auch wissen, um was es geht.

Nachdem ich mir dann mal so einen QR-Code-Scanner installiert hatte, fand ich schnell heraus, was es mit dem Schild auf sich hat. Das Deutsche Museum hier in Bonn hat in diesem Jahr eine Ausstellung rund um den Physiker Heinrich Hertz. Und wie es der Teufel will, war meine Bude früher mal seine. Das mysteriöse Schild ist Teil der HzCachingTour, also einer Art Schnitzeljagd, die an verschiedenen Orten in Bonn Details aus dem Leben des Physikers verrät.

Das klingt in meinen Ohren recht spannend und ich habe mir vorgenommen, demnächst mal die Ausstellung zu besuchen und die Tour abzulaufen. Bis dahin finde ich es ziemlich cool, dass vermutlich der Geist des bekannten Physikers durch meine Hütte streift.

Geknipse

Posttower

So ein wenig langweilig ist mir Abends dann schon geworden, als ich letztens dann mein Diplom abgeschlossen hab. Zwar habe ich nach wie vor einiges zu tun, aber Pfadfinder-Arbeit zum Beispiel ist dann auch irgendwie Arbeit und so richtig entspannt bin ich dabei auch nicht.

Deshalb bin ich dieser Tage mal losgezogen und habe mir ein neues Hobby zugelegt. Mit dem Gedanken mir eine Kamera zulegen zu wollen, bin ich ja schon eine ganze Weile schwanger gegangen und nun ist es eine EOS 450D aus dem Hause Canon geworden. Damit kann ich nun nicht nur losziehen und tolle Bilder knipsen, sondern auch noch eine Menge Arbeit in das Sichten und Nachbearbeiten der Bilder stecken. Super!

Sonntag habe ich mich dann mal auf die Socken gemacht und ein wenig die Stadt erkundet. Mein Ziel war die Ausstellung der Entwürfe zum Neubau der Beethovenhalle in der Lounge des Post Towers. Nachdem ich mir diese (oberflächlich, ich hab ja keine Ahnung) angeschaut hatte, hab ich dann noch ein wenig die Umgebung des Post Towers unsicher gemacht. Leider war das Wetter nicht so ganz auf meiner Seite, trotzdem habe ich aber das ein oder andere schöne Motiv auftreiben können. Eines davon gibt es oben zu sehen, ansonsten gibt es natürlich wie immer einiges mehr in meinem flickr-Stream zu sehen.

Auf jeden Fall habe ich jetzt wieder eine Menge auszuprobieren und zu lernen. Ich freue mich schon drauf.

Skandalöse Tauchfahrt

Heute habe ich meinen freien Nachmittag dazu genutzt, das Bonner „Haus der Geschichte“ zu besuchen – oder zumindest einen Teil davon. Anlass war die noch bis 24. Februar laufende Sonderausstellung rund um den Film „Das Boot„.

Das Boot - Sonderausstellung im Haus der Geschichte Wirklich groß war die Ausstellung zum Film leider nicht, aber dennoch sehr interessant. Neben zahlreichen Bildern, Filmen und Dokumenten und sonstigen Exponaten zu den Dreharbeiten des Films gab es auch einen kurzen Abriss über die Uboot-Geschichte der letzten beiden Weltkriege und auch dazu passende Ausstellungsstücke. Unter anderem habe ich mir eine Enigma-Maschine aus der Nähe angeschaut, bekam per Video einige Details zu den Dreharbeiten mit verschiedenen Uboot-Modellen erzählt und einige alte Wochenschau-Berichte zum Thema Uboot-Krieg hab ich mir auch angeschaut. An den Wänden waren unglaublich viele Szenenbilder aus dem Film aufgehängt, was zusammen mit der „Das Boot“-Melodie, die als Hintergrundmusik lief, richtig Lust auf den Film gemacht hat. Auch das Buch werde ich mir bei Gelegenheit noch zu Gemüte führen.

Nachdem ich mich eine gute Dreiviertelstunde mit dem Thema befasst hatte, bin ich dann noch nebenan in die Ausstellung „Skandale in Deutschland nach 1945“. Hier werden noch bis zum 24. März 20 ausgewählte Skandale der deutschen Nachkriegsgeschichte gezeigt. So bekommt man einen Überblick über die Ereignisse rund um „Das Mädchen Rosemarie„, die Spiegel-Affäre, oder die Hitler-Tagebücher. Dabei wird nicht so sehr in die Tiefe gegangen, wie ich mir das vielleicht gewünscht hätte, sondern eher ein grober Überblick gegeben. Ich für meinen Teil werde sicherlich das ein oder andere noch nachlesen.

Nach etwas über zwei Stunden, die durchweg sehr kurzweilig waren, habe ich mich dann wieder auf den Heimweg gemacht. Die eigentliche Ausstellung des Hauses habe ich mir nicht angesehen, was aber ich aber in Kürze auf jeden Fall nachholen werde.