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Tipps zur Sicherheit von WordPress

Tipps zur Sicherheit von WordPress

Um die eigenen Webseiten-Inhalte vor Hackerangriffen und Malware zu schützen ist es wichtig, einige Tipps zu beachten. Mit der Hilfe von zusätz­li­chen WordPress-Plugins zum Sicherheits-Check und für den regel­mä­ßigen Backup der eigenen Daten kannst du außerdem sicher­stellen, dass du und deine WordPress-Webseite vor bösen Über­ra­schungen ver­schont bleiben.

Drüben bei Elmastudio hat Ellen einige Tipps und Tricks rund um die Sicherheit von WordPress-Installationen zusammengetragen. Auch wenn ich mir hier eigentlich relativ sicher fühle und ich die meisten Tipps schon kannte, waren doch einige für mich neue Dinge dabei. Ich habe mir vor allem die Plugins Better WP Security und WordPress Backup to Dropbox mal genauer angeschaut.

Ein automatisches Backup zur DropBox hatte ich schon mal mit einem anderen Plugin ausprobiert, was aber mit merkwürdigen Fehlermeldungen immer abbrach. WordPress Backup to Dropbox scheint zu funktionieren.

Meine Backup-Strategie für zu Hause

NIcht nur ich habe mir in der letzten Zeit ein paar Gedanken zum Thema „Backup“ gemacht. Dieser Tage erst las ich einen Artikel über Das Problem mit dem Backup. Bevor ich hier aber ein paar Worte zu meinem Backup verliere, erst mal ein kleines Video das zeigt wie die Profis das machen.

YouTube-Vorschaubild

On-Site- und Off-Site-Systeme und Serverracks kann ich mir leider nicht leisten, brauche ich eigentlich aber auch gar nicht. Ich schließe höhere Gewalt einfach mal aus: Meine Bude wird so schnell nicht abbrennen. Außerdem bin ich von Natur aus ein fauler Mensch und habe keine Lust jeden Tag und ständig eine Festplatte mit mir herumzutragen oder sie irgendwo auszulagern.

Sicherung der internen Festplatte

Ansonsten kann aber schnell mal was passieren: Das Notebook wird gestohlen, fällt herunter und eine Straßenbahn fährt drüber oder die Platte raucht einfach so ab. Deshalb sichere ich den Inhalt meiner internen Festplatte, wann immer ich das MacBook Pro auf dem Schreibtisch stehen habe, per Time Maschine auf eine externe 1TB Platte. Da ich auch zu Hause meistens auf dem großen Bildschirm arbeite, an dessen USB-Hub die Festplatte hängt, könnten mir höchstens mal die Daten eines Wochenendes verloren gehen. Das ist ok.

Sicherung der Auslagerungsplatte

Bei mir kommt dann noch dazu, dass ich nicht ständig alle Daten mit mir herumschleppe, sondern auch noch eine Auslagerungsplatte habe. Dort stapeln sich digitale Bilder aus den vergangenen Jahren, alte Webseiten-Entwürfe, Pfadfinderkram und sonstige digitalisierte Medien. Bis vor kurzem war ich hier relativ unsicher unterwegs: Wenn mir die Festplatte mit den rund 200 Gigabyte Daten kaputt gegangen wäre, hätte ich mich wirklich kaputt geärgert. Deshalb habe ich diese Platte nun durch ein RAID 1-System mit zwei Festplatten ersetzt.
Kurz für die Nicht-Informatiker: In meinem Schrank steht nun ein Gehäuse mit zwei Festplatten drin. Beide Platten sind 1TB groß, erscheinen dem Computer aber nur als eine Festplatte mit 1TB Platz. Da mag man „Wo ist das zweite Terabyte hin?“ denken. Ganz einfach: Wenn ich etwas auf die Festplatte kopiere, werden diese Daten auf beiden Festplatten parallel abgelegt. Wenn also eine der beiden Festplatten im Gehäuse kaputt geht sind immer noch alle Daten da! Ich kann die kaputte Festplatte austauschen und das System sichert dann wieder alles doppelt. So bin ich was meine Auslagerungsdaten angeht zumindest vor einem Hardware-Defekt gut geschützt.
Langfristig gesehen wäre es sicherlich klug, diese Festplatte noch an einer anderen Stelle zu sichern. Dazu müssen Speicherplätze in der „Cloud“ aber zuerst einmal viel billiger werden – ich habe im Moment runde 200 Gigabyte unterzubringen auf die ich nicht verzichten möchte.

Sicherung wirklich wichtiger Dokumente

Grundsätzlich besitze ich nicht sonderlich viele wirklich unersetzliche Dinge. Aber zum Beispiel während ich meine Diplomarbeit schrieb war ich da sehr vorsichtig. Hier hatte ich mir eine andere Strategie überlegt: Die TeX-Dokumente dazu lagen immer in meinem DropBox-Ordner. Das hatte zum einen den Vorteil, dass ich ohne aufwändiges hin- und herkopieren sowohl in der Firma als auch zu Hause daran arbeiten konnte. Zum anderen lag so an gleich drei Orten eine lokale Kopie: Auf meinem Notebook, dem Firmenrechner und dann noch einmal auf dem Server von Dropbox ((Affiliate-Link. Ihr registriert euch und ich bekomme ein wenig mehr Speicherplatz. Das wäre nett.)). So konnte da nichts schief gehen.

Dropbox

Irgendwann letztes Jahr konnte ich nicht so recht an mich halten und musste mir unbedingt einen MobileMe-Account zulegen. Nun stellte sich so ein wenig heraus, dass ich den eigentlich überhaupt nicht brauche. Der einzigen Dienst den ich wirklich benutze ist die iDisk, der virtuelle Speicherplatz den man von Apple zur Verfügung gestellt bekommt. Leider ist der Dienst unglaublich langsam, so dass mir das nicht so recht Spaß macht.

Eine Alternative zur iDisk ist Dropbox ((Affiliate-Link. Ihr registriert euch und ich bekomme ein wenig mehr Speicherplatz. Das wäre nett.)). Den Dienst hatte ich vorher immer benutzt und nun bin ich gerade wieder zurückgewechselt und meine Daten aus der iDisk in den Dropbox-Ordner kopiert. Nun bin ich gerade ein wenig begeistert, wie schnell das doch alles gehen kann.

Standardmäßig bietet einem Dropbox zwei Gigabyte Online-Speicher, man kann allerdings bis zu 100GB kaufen. Den Client für Dropbox gibt es für Windows, MacOS X und Linux und es lassen sich alle beliebigen Arten von Dateien auf verschiedenen Rechnern synchron halten. Ich habe so zum Beispiel seinerzeit meine Diplomarbeit noch einmal zusätzlich gesichert.
Interessant ist auch die Möglichkeit, Ordner freizugeben – entweder explizit an andere Dropbox-Nutzer oder völlig frei. So lassen sich per Weboberfläche schnell Dateien tauschen.
Außerdem finde ich es ziemlich gut, dass man auch eine Dateiwiederherstellung eingebaut hat. Beim kostenlosen Account kann man bis zu 30 Tage lang alle gelöschten Dateien wiederbekommen. Im bezahlten Account ist das dann unbegrenzt möglich.

Dann gibt es da auch noch eine Menge mehr, unter anderem natürlich eine iPhone-App um die Dateien auch mobil aufzurufen.
Wer jetzt neugierig geworden ist, sollte sich die komplette Feature-Liste auf der Dropbox-Webseite ((Affiliate-Link. Ihr registriert euch und ich bekomme ein wenig mehr Speicherplatz. Das wäre nett.)) mal anschauen. Ich würde mich freuen wenn sich ein paar Menschen über meine Links in diesem Eintrag registrieren würden, dann bekomme ich ein klein wenig mehr Speicher für den Dienst. Davon abgesehen hat man auch als Nutzer des Referral-Links was davon: Man bekommt nämlich ebenfalls 250MB Speicher extra!

Backup, Backup, Backup!

Schon wieder bietet sich eine unglaubliche Möglichkeit an, mich zu verspotten. Nach meinen Erlebnissen der letzten Tage habe ich heute (dieses Mal aus informationstechnischer Sicht) wieder alles gegeben. Heute morgen überraschte mich die Meldung, dass WordPress 2.6 freigegeben worden ist. Ein wenig konnte ich mich ja zurückhalten, aber als dann vorhin auch die WordPress 2.6 DE-Edition freigegeben wurde, hielt mich nichts mehr zurück.

Einen kleinen Gedanken hatte ich noch an ein Backup meines Webspace verschwendet, aber auch genau so schnell verworfen. Die letzten Male gingen die Updates reibungslos über die Bühne und so dachte ich mir: „Brauch ich nicht!“.
Die neue WordPress-Version war dann auch schnell heruntergeladen, entpackt und auf den Webspace geschoben. Als ich anschließend aber einen Blick in die Ordner warf, traf mich fast der Schlag: Ich hatte es geschafft, die neuen Dateien nicht nur hochzuladen, sondern auch einfach mal alles andere zu löschen. Da stand ich dann doof da: Theme weg, Plugins weg, Bilder weg. Ein wenig panisch stocherte ich dann im Backend meines Hosters herum und stolperte dabei über die Funktion „Webspace Restore“, die sich unter Administration -> Webspace findet.
Gehört hatte ich davon noch nichts, aber es hörte sich gut an. Nachdem ich dann die entsprechenden Felder für den Restore ausgefüllt hatte und das aktuellste Backup (mit heutigem Datum) ausgewählt hatte, hieß es warten. Eine halbe Stunde später dann die erlösende Meldung:

Restore-Auftrag: 11474
Zeit: 2008-07-15 17:00
Nachricht:
successfully completed restore

Alle Dateien waren nun wieder am Platz, so als wäre nichts geschehen. Vielen Dank dafür HostEurope. Das Update musste ich natürlich noch einmal machen, dieses Mal habe ich dann aber die Ordner einzeln hochgeladen. Nun kann ich stolz vermelden: WordPress 2.6 läuft und alles ist noch da! Und beim nächsten Mal bin ich ein gutes Stück schlauer.