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Sonntags-Sonne im Wohnzimmer

Sonntags-Sonne im Wohnzimmer

Sonntag mitten im September. Es ist so etwas wie Frühherbst, die ersten Blätter fallen schon von den Bäumen und vorhin sammelten wir in der Stadt schon ein paar Kastanien auf. Gerade ist mein Besuch abgereist, dieser kleine Rest meines Idar-Obersteiner Stammes, der mir ein schönes Wochenende bescherte. Auf der Terrasse ist es für meinen Geschmack noch ein wenig zu warm und deshalb hänge ich statt dessen im lichtdurchfluteten Wohnzimmer herum.

Die Woche und ich – Kalenderwoche 21

Montag, 21. Mai 2012

Nicht ganz fit starte ich, frisch vom Segeln auf dem IJsselmeer zurückgekommen, in die Woche. Vor allem bin ich ziemlich müde. Auf der Arbeit gibt es eine Hochzeitstorte zu probieren und ich habe kurzzeitig einen mittelschweren Zuckerschock. Aber lecker war’s! Am Abend laufe ich zu Olli und Jule und schaue mir dort, nachdem wir noch ein wenig Dinge auf einem Grill zubereiteten, den verpassten Tatort an.

Dienstag, 22. Mai 2012

Eventuell bin ich immer noch müde oder es droht eine Krankheit bei mir einzuziehen. Ich bin jedenfalls relativ unfit und bin froh, dass ich den Tag hinter mich bringe. Am Abend diskutiere ich mit meinem Versicherungsmenschen über Hausratsversicherungen und bin positiv überrascht, wie günstig sowas doch ist. Außerdem esse ich sehr scharfen Meerrettich zu meinem Abendessen.

Mittwoch, 23. Mai 2012

Das Internet ist zum Glück ein Quell der Freude. Eigentlich beschäftige ich mich nämlich mit dem nervösen Flackern einer Menüleiste und sitze ein wenig maximal ratlos vor dem Computer. Ansonsten passiert nicht so sonderlich viel.

Donnerstag, 24. Mai 2012

Mit Coda 2 erscheint die neueste Version meines liebsten Editors, den ich mir direkt mal genauer anschaue und spontan ziemlich begeistert bin. Da macht sogar die Analyse von flackerndem Quellcode ein bisschen mehr Spaß. Am Abend setze ich mich an meinen Schreibtisch und erkunde fleißig eine neue Minecraft-Welt.

Freitag, 25. Mai 2012

Ich finde per Zufall heraus, woran das Flacker-Problem hängt und bin froh, dass ich es nicht verbrochen habe. Ich kann mich also frohen Mutes neuen Problemen zuwenden. Am Abend kümmere ich mich ein wenig um den Haushalt und lasse die Woche eher entspannt ausklingen.

Samstag, 26. Mai 2012

Natürlich stehe ich auch am Samstag früh auf! Tatsächlich mache ich das wirklich und setze mich in den Zug nach Idar-Oberstein, wo ich meine Eltern besuche. Das erste Mal für dieses Jahr, wie wir herausfinden. Das ist auch ziemlich traurig. Unterwegs unterhalte ich mich ein wenig mit dem Kundenservice der Bahn.

Den Rest des Samstages hänge ich mit meinen Eltern rum und bin ziemlich entspannt. Ich sollte auf jeden Fall öfter vorbeikommen. Da macht es mir auch fast nichts aus, dass die Telekom der Meinung ist, dass ich meine „Flatrate“ am Mobiltelefon nun ausgereizt habe.

Sonntag, 27. Mai 2012

Kaffee und Kuchen

Vermutlich möchte man mich mästen. Ich bekomme ein ausführliches Frühstück, Kuchen und am Ende auch noch Spießbraten vorgesetzt und muss dann auch noch Nachtisch essen. „Muss“, denn natürlich bin ich völlig wehrlos. Zwischendrin mache ich ein paar Computerdinge, lese eine ganze Menge und bin weiterhin entspannt. Das ist fast ein bisschen wie Urlaub. Nur das Internet könnte ein wenig schneller sein.

Die Woche und ich – Kalenderwoche 7

Montag, 13. Februar 2012

Montage, ey! Ich arbeite mich durch den Tag, stolpere über Pseudo-Hover-Effekte auf dem iPad und habe am Ende doch eine passable Lösung gefunden.
Zu Hause höhle ich Paprika aus und wir füllen diese mit einer Hackfleisch-Tomaten-Mozarella-Füllung, bevor sie in den Ofen kommen. Während ich auf das Essen warte, telefoniere ich schließlich mit meiner Schwester. Der habe ich nicht so sonderlich viel zu erzählen, da sie hier immer mitliest. Sie macht mich im Gegenzug dann neidisch in dem sie erzählt, dass es schon kommenden Montag drei Wochen in den Urlaub ins sonnige Thailand geht.

Gefüllte Paprika

Dienstag, 14. Februar 2012

Am Valentinsdings lasse ich meine Freundin zu Hause und treffe mich mit zwei Typen in einer Kneipe. Zusammen mit Arno und Chisum plane ich die Umsetzung der inzwischen etwa zwei Jahre alten Pläne für die Webseite des Landesverbandes. Wir setzen uns eine knappe Deadline: In drei Wochen zur Landesversammlung soll der Kram zumindest grob online sein. Ich bin motiviert und gespannt. Und habe nun auch am Wochenende was vor.

Mittwoch, 15. Februar 2012

Ich arbeite, lasse mich von SVN-Geraffel nerven und bin Abends zu müde um ins Kino zu gehen. Im Nachhinein ist das Schade, denn es lief wohl was Gutes.

Donnerstag, 16. Februar 2012

Altweiberkarnevalsdings! Mir ist das ziemlich egal, ich blogdingse lieber darüber was ich so selbst im Allgemeinen von Karneval halte.
Den Abend verbringe ich vor dem Computer und spiele eine ziemlich ausführliche Runde Minecraft auf unserem neuen Server, nachdem ich die Bude beim Bratwurst braten ausgeräuchert habe. Großartig!

Freitag, 17. Februar 2012

In mir schreit es den ganzen Tag nach Feierabend. Ich komme dennoch nicht schlecht voran und arbeite mich durch meine Tickets. Außerdem tritt der Bundespräsident zurück, was ich für eine gute Idee halte. Ich habe keine Erinnerung, was ich Abends tat. Vermutlich spielte ich Minecraft.

Samstag, 18. Februar 2012

Erstaunlich früh schaffen wir es aus dem Bett. Ich mache eine recht ordentliche Liste mit Dingen, die ich am Wochenende erledigen möchte. Ich weiß allerdings auch schon direkt, dass ich nur einen Bruchteil davon schaffen werde. Als wir zum Großeinkauf bei Edeka ankommen, ist es dort nicht so voll wie ich vielleicht erwartet hätte. Unsere Rucksäcke und Taschen am Ende allerdings schon.
Den Rest des Tages verbringe ich damit, meine gesammelten Unterlagen zu sortieren und abzuheften und auszumisten. Das mache ich so etwa alle halbe Jahr. Dabei nehme ich mir jedes Mal auf’s Neue vor, ab jetzt die Kontoauszüge doch einfach direkt abzuheften. Statt dessen werden sie sicherlich auch in Zukunft irgendwo auf dem Schreibtisch landen und ich mich in einem halben Jahr wieder ärgern.
Das Abendessen besteht aus selbst gemachten Burgern – ich klopfe mir selbst auf die Schulter – die uns sehr gelungen sind.

Burger

Sonntag, 19. Februar 2012

So etwas wie ausschlafen. Gar nicht schlecht! Anschließend wird die Bude auf Vordermann gebracht, Fräulein Anna erwartet Besuch. Ich denke mir, dass wir öfter Besuch bekommen sollten, dann haben wir beide die Motivation auch mal ordentlich sauber zu machen.
Mit unseren Übernachtungsgästen esse ich Waffeln und Kirschen und Sahne und schaffe es dann doch noch ein paar Sachen auf meiner Liste abzuhaken, während die Damen quatschen. Zum (ziemlich ordentlichen) Polizeiruf kommen Olli und Alex vorbei, wir essen Kartoffelgratin und das Wochenende ist auch schon vorbei.

Fronkraisch, Fronkraisch

Freitagmorgen, ein Auto, zwei Menschen, etwa 1800 Kilometer Autobahn. So sah das nämlich aus. Gemeinsam mit Frau Anna war ich da unterwegs, wo andere nur auf Ketten hinfahren wollen. Blöd von denen, eigentlich. Denn in Frankreich ist es auch auch dem Auto heraus und somit auf Rädern sehr schön.

Aire de Boutroux

So sonderlich viel von Land gesehen haben wir dabei nicht einmal. Ein Besuch bei den Großeltern stand an. Und da muss man erst einmal hinkommen. Ein Roadtrip ist was feines wenn man gut verpflegt ist, die Sonne ein wenig scheint und die Autobahn frei ist. Dazu eine knapp 2500 Lieder umfassende Musikbibliothek im Shuffle-Modus und fleißiges Liederraten. Langweilig wurde das nicht.

Martin ist jetzt ein Fan von französischen Autobahnen. – Könnte man so sagen. Zwar kosten die was und sind nicht so ganz billig und die Mautstationen in ihrer Bedienung beim ersten Mal sicherlich eine Herausforderung. Aber dafür sind die Straßen nicht sonderlich voll und vor allem gut in Schuss. Da kann man sich nicht beschweren.
Auch nicht über die Geschwindigkeitsbegrenzung. 130 km/h sind erlaubt. Und das finde ich ziemlich prima. Es wurde kaum gedrängelt, alle waren locker unterwegs, keiner raste unglaublich flott an einem vorbei. Wirklich sehr entspanntes Fahren war das. Und eigentlich fahre ich nicht mal mehr gerne Auto.

Am Samstag dann eine Verlobungsfeier: Ganz großes Kino! Ich lernte eine Menge netter Menschen kennen, von denen die meisten französischer Herkunft waren. Man hatte in der Einladung um Verkleidung gebeten und so spackten wir, als Franzosen Bekleidungsmäßig getarnt ((Ohne Baguette und Rotwein, aber mit Bier.)) zusammen mit Batman und Robin, Micky Maus und Minnie und allerlei anderer merkwürdiger Gestalten ab. Und gerade als das Lied mit den bösen Römern kam, musste ich dann auch gehen. Sehr züchtig! Aber das ist eine andere Geschichte ((Ich habe gerade keine Lust auf Katholiken-Bashing.)).

Sonntag zurück. Einmal schlafen musste zwischendrin sein. Sonst wäre das nicht gut ausgegangen. Dafür dann aber keinen Stress rund um Paris. Alles „fluide“, wie uns die Stau-Anzeige mitteilte. Dafür dann ein fieser Unfall in Belgien, inklusive auf dem Kopf liegendem Wohnwagen.

Irgendwie habe ich es dann geschafft, auf der gesamten Tour irgendwie nur drei Bilder zu machen. Komische Sache, aber während man ein Lenkrad in der Hand hat, knipst es sich so schlecht.