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Bonner Blogs

Bonner Blogs

Es ist fast ein Jahr her, dass ich hier im Blog auf Karins Liste der Bonner Blogger hinwies. Die Liste ist prima – und Karin pflegt sie (glaube ich) auch weiterhin. Ganze 138 Punkte lang ist sie nun.

Mein liebstes Trolling-Opfer Sascha, eigentlich voll der Geisteswissenschaftler, begab sich letztens dann auf hilfswissenschaftliches Niveau und bastelte nun einen Aggregator für all‘ diese Blogs. Und das ist dann ja schon ziemlich großartig.

Allerlei dazu hat Sascha dann auch noch in einem eigenen Blogeintrag zusammengeschrieben.

Twisit Florence: TweetUp in der Bundeskunsthalle

Vergangene Woche war ich auf einem TweetUp. Da kommen Menschen an einem Ort zusammen, unternehmen etwas gemeinsam und schreiben dazu etwas ins Internet. So weit, so gut.

Das TweetUp, dass von der Max-Weber-Stiftung zusammen mit openmuseum.de im Rahmen der Reihe „Geisteswissenschaft im Dialog“ ausgerichtet wurde, fand in der Bundeskunsthalle statt. Im Foyer fanden sich etwa angemeldete 20 Menschen zusammen, die alle mit Namensschildern und einem „Presse“-Schild ausgestattet wurden. So war uns auch erlaubt, in der Ausstellung zu fotografieren.

Gemeinsam schauten wir uns eine Ausstellung zum Thema „Florenz!“ an. Geführt wurden wir dabei von zwei sehr kompetenten Angestellten des Museums, die uns zu den Exponaten sehr ausführlich und interessant Dinge erzählten. So eine Marmorbüste ist gar nicht so langweilig, wenn man jemanden dabei hat, der einem dazu etwas schlaues sagen kann. Ich erinnere mich noch gut, dass ich meinen letzten Besuch in der Bundeskunsthalle etwas unspannend fand – es ist doch etwas anderes, sich ein Schild neben einem Bild durchzulesen, als anschaulich etwas erklärt zu bekommen.
Ich fühlte mich dabei aber dann doch recht schnell irgendwie überfordert. Zuhören, auf dem Telefon gucken, was andere Menschen so schreiben, selbst was tippen und dann vielleicht auch noch mit einem der Umstehenden kommunizieren? Schwierig!

Nach einer guten Stunde war die Führungszeit dann auch schon um. Direkt im Anschluss fand eine überraschend gut besuchte Podiumsdiskussion im Forum der Bundeskunsthalle zum Thema „Wer macht die Kunst? Künstler, Märkte und Mäzene von den Medici bis heute“ statt. Mir fehlt da ein wenig das Verständnis – ich dachte ja immer, dass man sich Dinge kauft, weil man sie schön findet. Leider konnte ich nicht bis zum Ende bleiben und so entging mir auch der Umtrunk am Ende.

Mein Fazit: Ich fand die Führung sehr interessant. Die anschließende Diskussion dann eher weniger. An der Stelle hätte ich mir dann eher direkt ein kleines Beisammensein gewünscht, damit man mit den anderen Teilnehmenden der Veranstaltung ins Gespräch kommen kann.

Was ich von einem „TweetUp“ an sich halten soll, weiß ich auch noch nicht so genau. Gemeinsam etwas unternehmen? Gerne! Gemeinsam mit anderen Internetmenschen etwas unternehmen? Auch gerne! Ob man sich dabei aber dauernd selbst als „ein bisschen nerdy“ bezeichnen und fast ausschließlich auf einen kleinen Bildschirm gucken muss? Ich weiß ja nicht. Vielleicht ist es für mich aber auch schon zu normal, alles was ich tue online auch breit zu treten.
Wie gut das Live-Twittern einer Führung finden soll, bin ich mir noch unsicher. 140 Zeichen sind ein bisschen wenig, um wirklich Inhalte zu transportieren – und so besonders gut kann man nun wirklich nicht aufpassen, während man dabei auch noch am Telefon rumtippt. Wäre es nicht viel cooler, wenn man statt dessen gut aufpasst, ein paar schöne Bilder macht und dann am Ende einen schönen Blogbeitrag schreibt oder ein paar zusammenfassende Tweets schreibt?

Als Werbeaktion für die Bundeskunsthalle fand ich die Aktion auf jeden Fall gut. Ich würde auf jeden Fall gerne wieder mitmachen, gerne aber auch mal über die Konzeption eines TweetUp zu diskutieren.

Sonntagskaffee im Café Sahneweiß

Sonntagnachmittag ist Kaffeezeit! Heute landeten Fräulein Anna und ich im Café Sahneweiß. Das liegt nicht weit vom Bahnhof entfernt an der Ecke Kaiserstraße und Hans-Iwand-Straße. Ganz schön voll war es da – wir waren nicht die Einzigen, die auf die Idee kamen Kaffee und Kuchen zu essen. Im hinteren Teil war alles voll und so saßen wir dann vorne im Wintergarten, wo es noch frisch renoviert roch. Schön, wenn es schon so bald nach Eröffnung schon so viel los ist.

Himbeer-Tarte Auf der Karte standen eine Menge leckerer Dinge – unter anderem die ziemlich gut aussehenden Kuchen, an denen wir schon beim Hereinkommen vorbei gekommen waren. Außerdem noch ein paar Snacks und die übliche Auswahl an Getränken. Ich entschied mich für den saftigen Schokoladenkuchen. Das war eine gute Idee, denn der war ganz schön lecker. Dazu gab es einen Kaffee. Das Fräulein schwärmte schon bald von einer Himbeer-Tarte mit weißer Schokolade. Großartig, leider war der Kuchen viel zu schnell gegessen.

Bis 20 Uhr hat das Sahneweiß auf, da werde ich sicherlich noch das ein oder andere Mal landen. Auf die Idee brachte uns übrigens Jana, die in der letzten Woche schon ähnlich begeistert berichtete. Ich freue mich immer, wenn ich einen neuen Laden erkunden kann. Vielleicht sollte ich da auch mal öfter drüber schreiben.

Ab aufs Land!

Ab aufs Land!

Wenn ich eine Blogroll hätte, dann wäre die in dieser Woche um einen Eintrag länger geworden. Anne und Daniel haben nämlich angefangen zu bloggen. Man lese selbst:

Anne, Daniel und der kleine Emil ziehen auf’s Land. Neben dem spannenden Start ins Leben ganz weit draußen sind wir gern mit unserem alten Wohnwagen unterwegs, verbringen wann immer möglich Zeit in Schweden, versuchen uns an alten und neuen Backrezepten und stehen auf alles was man aus Wolle machen kann.

Die zwei sind (glaube ich) die ersten aus meinem Freundeskreis, die auf einmal anfangen in dieses Internet Sachen rein zu schreiben. Das ist supercool, denn umgekehrt habe ich ja schon eine Menge netter Blogmenschen kennen gelernt. Überhaupt würde ich gerne viel mehr persönliche Blogs von Menschen lesen. Ich freue mich schon drauf, am Abenteuer „Ab aufs Land!“ teilzunehmen.

Sommer in Bonn

Südstadt

Der Bonner Sommer lässt gerade ein wenig die Schultern hängen. Draußen ist es eher grau und nass. Ein guter Zeitpunkt um mal durch ein paar Bilder, die in den vergangenen Wochen entstanden sind, zu schauen. Der tolle Bulli oben ist stand letztens in der Südstadt und machte mich direkt ein bisschen verliebt.

Unten dann ein paar Bilder von einem Spaziergang am Freitag Abend.

Sommer in BonnSommer in BonnPosttower

Eigentlich wollten wir im Anschluss nur ein wenig picknicken und uns das Katzenjammer-Konzert beim Kunst!rasen von außen anhören. Es konnte ja keiner ahnen, dass man uns plötzlich ansprechen und uns zwei Karten schenken würde. Ein guter Abend!

Mein Vortrag „Tweet Nest“ beim Webmontag

Gestern bin ich mal ein wenig aus mir heraus gegangen. Schon länger spielte ich mit dem Gedanken, mal beim Bonner Webmontag einen Vortrag zu halten. Ich habe dort schon einige interessante Vorträge gehört und die ein oder andere spannende Geschichte habe ich ja auch vorzustellen. Warum also nicht?

Als Thema habe ich mir das kleine, aber feine Tool Tweet Nest herausgesucht, dass ich schon eine ganze Weile selbst einsetze, um meine ganzen Tweets auf meinem Webserver zu archivieren.

Ich glaube der Vortrag kam ganz gut an, zumindest wurde ich nicht mit faulen Eiern und vergammeltem Gemüse beworfen. Deshalb kann ich mir vorstellen auch, auch in Zukunft vielleicht das ein oder andere Mal zu reden. Wer sich für meine Folien interessiert, der kann die hier online einsehen oder einfach unten auf den „Weiterlesen“-Link klicken. Ich befürchte allerdings, dass die Folien ohne meinen Text nicht besonders aussagekräftig sind.

Ansonsten war dann auch der Johannes noch da und stellte die Bonner Ironblogger vor. Anschließend ließen wir den Abend noch im Biergarten ausklingen. Gute Veranstaltung!

Die 17. Socialbar in Bonn

Endlich habe ich es – nachdem ich es schon rund zwei Jahre lang vor hatte – nun doch noch zur 17. Bonner Socialbar geschafft.

Die Socialbar ist ein Treffen von Weltverbesserern. Web-Aktivisten, Social Entrepreneurs, NGOs, ehrenamtliche Helfer, Politiker und Unternehmen mit sozialer Verantwortung kommen bei der Socialbar zusammen, um sich kennen zu lernen, Kontakte zu knüpfen, Erfahrungen auszutauschen und Kooperationen einzugehen. Die dezentral organisierten Socialbar-Treffen setzen u.a. thematisch den Fokus auf die Potentiale des Internets.

Gestern hatten sich etwa 25 Leute in die Räume von Engagement Global im Bonner Tulpenfeld eingefunden. Gleich drei in meinen Augen sehr spannende Vorträge standen auf dem Programm.

Openmuseum und die Erfahrungen mit TweetUps in Kultureinrichtungen

Helge David berichtete vom ersten TweetUp im Bonner Kunstmuseum, das unter dem Namen #HEIMsuchung lief. Er ging dabei darauf ein, wie er die Idee an das Museum herantrug, die Veranstaltung plante, insbesondere bei Twitter-Menschen bewarb und gemeinsam mit den Kuratoren der Ausstellung durchführte. Am Ende zog er ein positives Resumé und stellte auch Teile der Auswertung vor. Mehr dazu auf openmuseum.de. Ich hatte von der Veranstaltung leider erst im Nachhinein erfahren und möchte beim nächsten Mal gerne dabei sein.

foodsharing.de

Stefan Kreutzberger stellte das Projekt foodsharing.de vor. Auf der Plattform sollen die Benutzer Lebensmittel die sie nicht mehr brauchen zur Verfügung stellen. Ziel ist es, die unfassbare Menge an Lebensmitteln, die jedes Jahr in Deutschland weggeworfen werden, zu reduzieren. Etwa 20000 Nutzer hat die Plattform im ersten halben Jahr bereits gewonnen, was ich recht beachtlich finde. In naher Zukunft soll es dazu auch Apps für Mobiltelefone geben.

Ironblogger Bonn

Zu guter letzt stellte Johannes Mirus dann noch die Ironblogger Bonn vor. Das fand ich dann nochmals besonders spannend, denn dort mische ich auch ein wenig mit. Johannes stellte das Konzept und unsere Abmachung den anwesenden Menschen und Nicht-Ironbloggern vor. So konnten wir schließlich am gleichen Abend noch eine weitere Bloggerin für uns gewinnen. Ungefähr 30 Leute aus Bonn machen inzwischen mit.

Im Anschluß an die Vorträge unterhielt ich mich noch eine ganze Weile sehr nett mit allerlei Menschen. Ich werde gerne wieder zur Bonner Socialbar gehen – und das nicht nur, weil es leckere Bretzeln gibt.

Nachtrag: Gunnar hat auch über die Socialbar geschrieben und in seinem Beitrag auch Videos der Vorträge veröffentlicht.

Die Bonner Blogger (… und gerne auch Rhein-Sieg / Königswinter)

Die Bonner Blogger (… und gerne auch Rhein-Sieg / Königswinter)

Habe in meinem Reader (feedly) das Thema “Bonn” eingerichtet und dort aktuell 37 Blogs aus Bonn, die ich mir anschaue. Ja,da fehlen viele und nun könnt ihr euch beteiligen und in den Kommentaren schreiben, welche fehlen und die werde ich dann noch aufnehmen. Und wenn feedly, dann endlich die “share” Funktion drin hat, dann kann ich das Thema auch gerne öffentlich teilen.

Karin hat eine schon recht ordentliche Sammlung an Blogs aus dem Großraum Bonn zusammengetragen – nun gilt es, diese zu vervollständigen. Und da die „Crowd“ allmächtig ist, sollten alle mal durchgucken und eventuell ergänzen. Ich habe alleine vom Namen her schon einige neue Blogs entdecken können und werde sicherlich auch den ein oder anderen Feed abonnieren. Und vielleicht kenne ich ja noch ein paar weitere, die auch in der Liste vorkommen sollten.

Es geht los! Ironblogger Bonn starten!

Es geht los! Ironblogger Bonn starten!

Iron­blog­ger sind eine Gemein­schaft von Blog­gern, die sich selbst zwin­gen wol­len, regel­mä­ßig zu blog­gen. Um das zu errei­chen, wird fol­gende Ver­ein­ba­rung getrof­fen: Jede Teil­neh­me­rin und jeder Teil­neh­mer bloggt min­des­tens ein­mal pro Woche. Für jede Woche, in der das nicht geschafft wird, flie­ßen 5 Euro in die Gemein­schafts­kasse. Wenn die Kasse ent­spre­chend gefüllt ist, wird der Inhalt in einem gemein­sa­men Tref­fen ver­sof­fen kon­su­miert.

Das wird ein Spaß! In den ersten Stunden sind schon zehn Anmeldungen bei Johannes eingegangen. Ich bin sehr gespannt wer da alles mitmischen wird und freue mich schon darauf neue Blogs aus der Region zu entdecken. Am Ende komme ich dann auch noch kostenlos an ein oder zwei Cola, was will man mehr?

Im oben verlinkten Text stehen alle Details und auch wie man sich anmeldet. Das wird großartig, macht alle mit!

Und hier zu guter letzt noch das dazugehörige Panel auf der re:publica 2013.

YouTube-Vorschaubild

Die Woche und ich – Kalenderwoche 5/2013

KarnevalGrauHerrenzimmerMoneyboy!

Ich starte erst einmal ruhig in die Woche. Der Montag ist eigentlich noch ganz human und endet, wie so oft meine Tage enden, auf dem Sofa. Fringe bleibt aktuell auch weiterhin die Serie meines Vertrauens.

Dienstag Abend traf ich mich dann mit meinen ehemaligen Kollegen. Das hat großen Spaß gemacht, der auch nicht davon getrübt wurde, dass mich das Bonner Karnevalsprinzenpaar beim Abendessen störte. Um den Karneval kommt man scheinbar nie so ganz rum. Es war schön, die Gesichter mal wieder zu sehen und ich hoffe, dass es nicht wieder ein knappes Jahr dauern wird, bis wir das wieder hinbekommen.

Am Mittwoch stand dann der erste Bonner Social-Media-Stammtisch auf dem Programm. Dazu gurkte ich auf die „Schäl Sick“, man traf sich nämlich in der Brotfabrik. Das Publikum war, ich hatte das fast erwartet, ganz schön gemischt. Obwohl ich mich ja unter anderen Technikern immer am wohlsten fühle, fand ich die Runde sehr interessant. Die Organisatoren haben sich einige ganz nette Ziele gesetzt und ich bin gespannt was daraus wird. Vor allem finde ich es spannend, ob man alle benötigten Social-Media-Lizenzen, die man scheinbar für eine solche Veranstaltung braucht, wirklich genehmigt bekommt.
Für den Anfang hatte ich jedenfalls mit René, Teymur und Dominik schon eine Menge Spaß und bin gespannt wie sich das entwickelt. Ein paar Bilder von der Veranstaltung gibt es in diesem flickr-Set.

Donnerstag: Herrenabend! Für mich gibt es Limonade und Malzbier, für die restlichen Gesellen Raki. Eine gute Kombination. Ich bin sehr froh über solche gemütlichen Abende in Herrn Pucks großartigem Herrenzimmer, das die vermutlich beste Kulisse für eine solche Veranstaltung ist.

Am Freitag endete dann die Woche für mich auch schon. Nachdem ich wider besserem Bauchgefühl noch auf eine Neuauflage der schon mal beschriebenen Silent-Party ging und frühzeitig wieder zu Hause war, wachte ich Samstag dann mit großartigen Kopfschmerzen und einer hermetisch abgeschlossenen Nasenhöhle auf. Und daran sollte sich dann auch die nächsten Tage nichts mehr ändern und mich in mein Bett und auf das Sofa fesseln. Woche zu Ende.