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Weitwinkel

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Bundeslager! Alle vier Jahre kommt der BdP zusammen. Seit zwanzig Jahren bin ich dabei – „Weitwinkel“ war mein sechstes Bundeslager. Wie schon das letzte Mal habe ich mich mit einigen Leuten im Unterlagerzentrum des Landesverbands eingenistet. Eine recht eindrucksvolle Konstruktion haben wir an drei heißen Tagen hochgezogen, dekoriert und mit einer großen Theke ausgestattet. Zehn Tage sollte das Zentrum stehen bleiben.

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„Zur vollen Kanne“ hieß unser Laden. Während eine lustige Runde aus Bonner Menschen sich um das Nachmittagsprogramm kümmerte und die Kundschaft mit großartigen selbst gebackenen Kuchen und allerlei Kaffeespezialitäten verwöhnten, lag der Abendbetrieb in den Händen meiner Mitstreiter und mir.

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Wenn die Sonne langsam versank, wurde es Zeit die schwarzen Schürzen umzubinden, den Wein kalt zu stellen und die Dosenwurst für die Schlachtplatten zurecht zu stellen. Die Lampen des Kronleuchters wollte gefüllt werden, Kerzen mussten verteilt werden. Ich glaube, ich bin gerne Wirt. Ich glaube aber auch, dass ich nur so viel Spaß daran hatte weil ich mit tollen Leuten zusammengearbeitet habe.

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Schöne Abende liegen hinter mir. Die Stimmung in unserem Laden war durch die Bank gut. Bei Wein und Schlachtplatte feierte sich ausgesprochen gut. Anstrengend war das aber auch. Feierabend des Nachts um vier – und den ganzen Tag über zu heiß um auch nur eine Stunde extra Schlaf zu bekommen. Und trotzdem hat das Bundeslager Spaß gemacht, ziemlich viel sogar. Ich bin immer wieder von den Menschenmassen überrascht, von der Vielfältigkeit des Bundes. Und natürlich ist das Bundeslager die Chance, auf viele Menschen zu treffen, die man sonst nicht so oft zu sehen bekommt.

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Die Woche und ich – Kalenderwoche 11/2013

Arbeitstechnisch bestimmen die Nacharbeiten zum Relaunch des Chefkochs meinen Alltag. Allerlei kleine Fehler wollen gefunden, nachvollzogen und behoben werden. Dabei komme ich gut voran und dann macht das auch weitestgehend Spaß.

Das Wetter ist immer noch arg winterlich und präsentiert mir unseren Garten als wares Winter-Wonderland. Ich mache mir ernsthaft Sorgen über meinen Geisteszustand, nachdem ich feststelle das ich scheinbar gar nicht mal zu ungern Schnee schippe.

Ansonsten gehe ich zum Zahnarzt und bekomme dort die Grundlage für meine erste Krone gelegt. Nachdem ich jahrelang keine Probleme mit dem Zahnarzt hatte, bin ich seit Neuestem ja doch einigermaßen nervös vor solchen Terminen. Das hinter meinem Rücken die neue Azubine von ihrer Anleitung ein wenig verbal zusammengefaltet wird, macht mich nicht optimistischer. Am Ende geht aber alles gut.

Am Freitagabend reise ich dann nach Worms Pfeddersheim, um mich dort mit der Planung des diesjährigen Bundeslagers zu beschäftigen. Am gleichen Abend noch stelle ich mit Chris und Miri einen groben Plan auf, was wir alles tun und lassen wollen und stellen dann am Samstag fest, dass wir damit total gut vorbereitet sind. Insgesamt hinterlässt das Vortreffen bei mir einen recht durchwachsenen Geschmack, Vorfreude ist irgendwie anders. Außerdem komme ich ein wenig erkältet wieder nach Hause. Toll.

Die Woche und ich – Kalenderwoche 10/2013

Es ist fast ein wenig Frühling! In dieser Woche habe ich das erste Eis außer Haus gegessen und das war großartig. Jeder sollte Eis aus dem Eislabor essen!

Nifty!CaférollerHolzfliesen

Spätestens am Montagabend war ich übrigens auch ziemlich nervös. Wir haben lange darauf hingearbeitet und am frühen Dienstagmorgen den neuen Chefkoch der Welt präsentiert. Und weil nie alles so hundertprozentig funktioniert, habe ich dann den Rest der Woche mit dem beheben von Fehlern und erfüllen von Userwünschen verbracht.

Donnerstagmorgen stehen Fräulein Anna und ich zeitig vor dem Aldi. Unser Plan: Holzfliesen aus dem Angebot für die Terrasse kaufen. Bezüglich des Volumens des Einkaufs hatten wir uns ein wenig verschätzt und fahren schließlich mit einem vollgeladenen Taxi wieder nach Hause.

Am Ende war ich dann ziemlich froh, als die Woche auch irgend wann vorbei war. Pünktlich zum Wochenende schickte mir Teymur dann die URL zu einem neuen Minecraft-Server. Damit war der Samstag dann auch weitestgehend erledigt. Außerdem kommt endlich die Speicherkarte für mein Nifty-Minidrive an. Am Abend holte ich dann auch noch mit Fräulein Anna den Polizeiruf von vergangener Woche nach.

Den Sonntag starte ich dann auch endlich mal mit ein wenig Planung für das diesjährige Bundeslager. Kommendes Wochenende ist das erste Vorbereitungstreffen dazu und ich will nicht all zu planlos auftauchen.

Der erste Tatort mit Til Schweiger ist dann schließlich nicht so schlecht wie erwartet.

Bundeslager

Wolken über dem Bundeslager

Ich war auf dem Bundeslager, „seitenweit“ hieß das Programm. Bisher habe ich noch nichts dazu geschrieben weil ich ein wenig faul war – und weil ich mit meiner Reflexion noch nicht so richtig fertig bin. Aber obiges Bild finde ich schön.

Stammes-/Stufenführertreffen

Das vergangene Wochenende hab ich auf dem SST in Neuwied am Rhein verbracht. Dank meiner neuen Heimstädte war die Anreise vergleichsweise kurz, vor allem da mich netterweise der Georg aus Köln mitgenommen hat. Im Vorfeld war ich mir eine Weile ja nicht so sicher, was ich denn genau auf dem Treffen sollte. Ich bin schließlich weder Stammes- noch Stufenführer. Gelandet bin ich dann am Ende im Pfadfinderarbeitskreis. Die Dame und der Herr LB haben in gewohnter Kompetenz dann auch den Laden geschmissen und ein tolles Sippenführertreffen geplant, auf das sogar ich Lust habe.

Am Samstagabend gab es reichlich zu Essen, das von den Neuwieder Piraten wirklich professionell aufgetischt wurde. Der Jan findet Fisch anscheinend nicht so dolle, ich muss nur darüber meckern, dass der noch mit Gräten war. Faulheit siegt! Den Rest des Abends verbrachten wir in einem frisch renovierten Gewölbekeller der Piraten, der zwar ein wenig zugig ist, aber dennoch eine tolle Atmosphäre hat.

Am Sonntag habe ich mich dann noch für die kommenden beiden Großveranstaltungen verpflichten lassen. Sowohl am Landespfingstlager, als auch dem Bundeslager 2009 werde ich wieder Teil des Café-Teams sein. Da fast alle aus dem Team des letzten Jahres wieder zugesagt haben, kann ich mich darauf nun schon freuen.

Etwas nervig war, dass ich am Ende dann noch mit dem Vorstand reflektieren musste – nicht der Reflexion wegen, sondern eher weil meine Müdigkeit mich immer mehr in den Griff bekam und ich eigentlich nur noch schlafen wollte.