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Royal Bangs in Bonn

Gestern Abend gab sich die, leider nicht sonderlich bekannte, Krachkapelle Royal Bangs hier in Bonn die Ehre. Genauer gesagt im Bla, grade mal ein paar Straßen von meiner Hütte entfernt. Ich hatte die drei Herren als Vorband bei Port O’Brien kennengelernt und hier ja auch schon mal einen Titel vorgestellt.

Gestern Abend war man dann selbst Headliner. Vorher spielten noch kurz ein paar Jungs aus Köln, die zwar recht ordentliche deutsche Gitarrenmusik machten, deren Namen ich aber schon wieder vergessen habe. Schade eigentlich. Royal Bangs spielten dann auch nur etwa eine Stunde, aber mit viel Elan und so kam ich durchaus auf meine Kosten. Dabei fiel mir wieder auf, dass ich die Band live eigentlich sogar lieber höre, als vom Band. Irgendwie ist da mehr Dynamik drin. Ich glaube das ist gut so. Zu Beginn des Konzerts war es mir auf jeden Fall zu laut, mit schnell selbstgebauten Ohrstöpseln konnte ich dem aber abhelfen. Nach dem Konzert bemerkte ich dann auch, woher die Titel kamen die ich noch nicht gekannt hatte: Es gibt noch ein zweites Album neben dem das ich letztens schon gekauft hatte. Eben dieses ist im deutschen iTunes-Store aber nicht verkäuflich. Da könnte ich mich jetzt lange wundern – statt dessen kaufte ich eine altmodische CD.

Verjüngungskur im Ohr

Ein Gespräch in der letzten Woche brachte mich ein wenig auf die Musik meiner Jugend. Nachdem ich dann einen Abend damit verbracht habe, mir Such A Surge-Videos bei YouTube anzuschauen, war der Weg zu Amazon nicht mehr weit.

Such A Surge - 10 Jahre10 Jahre“ heißt die Compilation mit den bekannteren Titeln der deutschen Crossover-Band, die sich seit heute Morgen hier in der Rotation befindet. Obwohl sich auf der Webseite der Band seit gut zwei Jahren nichts mehr getan hat und die Titel auf der CD teilweise schon 10 Jahre alt sind, bin ich dennoch grade richtig begeistert – vielleicht auch ein wenig, weil ich die Band während meiner sehr schönen Abiturzeit kennengelernt hab.

Bis ich die CD in iTunes importieren konnte, musste ich mich doch direkt mehrmals ärgern. Zuerst hinterließ mir der Postbote einen der bekannten orangenen Zettel, der mich schon mittelmäßig in Rage brachte: Die Öffnungszeiten meiner örtlichen Poststelle kollidieren massiv mit meinen Arbeitszeiten. Zwischen 9 und 18 Uhr ist es mir nicht möglich, dort ein Päckchen abzuholen, so dass ich erst heute Morgen hinlaufen konnte. Als nächstes lege ich mir also eine Karte für die Packstation zu.
Als ich die CD dann ausgepackt hatte, fiel mein Blick als allererstes auf die Aufschrift: „Auf PC/Mac nicht abspielbar.“, was beinahe zu einem mittelschweren Wutausbruch geführt hätte… und der Sprengung der Zentrale von Sony-Music. Zum Glück für die Damen und Herren hat iTunes die CD im zweiten Anlauf dann doch erkannt und importiert. Über den Sinn und Unsinn von Kopierschutz-Maßnahmen mache ich mir nun keine Gedanken mehr.

Achso: Das aus versandkostenspartechnischen Gründen mitbestellte „Greatest Hitz“-Album von Limp Bizkit ist übrigens auch super!