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Das Redesign der mobilen Seite von Chefkoch.de

Das Redesign der mobilen Seite von Chefkoch.de

„Corporate Blogging“ nennt man das wohl, was ich da dieser Tage im Chefkoch-Blog getrieben habe. Ich war so frei, ein paar Worte zu meiner Arbeit zu verlieren und habe das Redesign unserer mobilen Webseite vorgestellt. Das hat Spaß gemacht, vielleicht schreibe ich da öfter mal was rein. Eventuell lesen dann ja auch mal ein paar Leute mein Geschreibsel.

Am kompliziertesten war vermutlich das finden einer gescheiten Selbstbeschreibung meiner selbst.

Die Woche und ich – Kalenderwoche 11/2013

Arbeitstechnisch bestimmen die Nacharbeiten zum Relaunch des Chefkochs meinen Alltag. Allerlei kleine Fehler wollen gefunden, nachvollzogen und behoben werden. Dabei komme ich gut voran und dann macht das auch weitestgehend Spaß.

Das Wetter ist immer noch arg winterlich und präsentiert mir unseren Garten als wares Winter-Wonderland. Ich mache mir ernsthaft Sorgen über meinen Geisteszustand, nachdem ich feststelle das ich scheinbar gar nicht mal zu ungern Schnee schippe.

Ansonsten gehe ich zum Zahnarzt und bekomme dort die Grundlage für meine erste Krone gelegt. Nachdem ich jahrelang keine Probleme mit dem Zahnarzt hatte, bin ich seit Neuestem ja doch einigermaßen nervös vor solchen Terminen. Das hinter meinem Rücken die neue Azubine von ihrer Anleitung ein wenig verbal zusammengefaltet wird, macht mich nicht optimistischer. Am Ende geht aber alles gut.

Am Freitagabend reise ich dann nach Worms Pfeddersheim, um mich dort mit der Planung des diesjährigen Bundeslagers zu beschäftigen. Am gleichen Abend noch stelle ich mit Chris und Miri einen groben Plan auf, was wir alles tun und lassen wollen und stellen dann am Samstag fest, dass wir damit total gut vorbereitet sind. Insgesamt hinterlässt das Vortreffen bei mir einen recht durchwachsenen Geschmack, Vorfreude ist irgendwie anders. Außerdem komme ich ein wenig erkältet wieder nach Hause. Toll.

Der neue Chefkoch

Der neue Chefkoch

Viele Stunden Arbeit stecken im neuen Aussehen des Chefkochs, das wir am frühen Dienstagmorgen ausgerollt haben. Dabei blieb kein Stein auf dem anderen. Neben den optischen Neuerungen haben wir auch im Code ordentlich aufgeräumt, ausgemistet und neu geschrieben. Eine Menge Zeit ging ins Land, bis wir soweit waren, keine Datei blieb unangetastet.

Und dann war es Dienstagmorgen, sieben Uhr und ich war das erste Mal seit langem wieder wirklich aufgeregt. Fast so, wie es mir früher vor Klausuren ging. Der Umstieg vom Entwicklungssystem in die Live-Umgebung war die letzte Hürde, die es zu bewältigen gab. Und fast genau so war dann nach nicht ganz anderthalb Stunden alles verflogen. Chefkoch.de wieder online und alle versammelten Kollegen sehr zufrieden. Das Feedback ist auch überwiegend positiv, was will man also mehr?

Außerdem haben wir mit Was koche ich heute? ein ziemlich cooles inspiratives Feature eingeführt, auf das ich ziemlich stolz bin. Erinnert sich noch jemand an das, was ich zu meinem Projekt Mahlzeit vor fast drei Jahren geschrieben habe? Mit Hilfe der Chefkoch-Datenbank sind nun etwas mehr als 200 Mal so viele Rezepte in der Rotation, als das bei meiner Variante damals der Fall war.

Nur falls sich jemand fragen sollte, was ich so den ganzen Tag auf der Arbeit mache.

Die Woche und ich – Kalenderwoche 26

Montag, 25. Juni 2012

Die Nächte Sonntag auf Montag werden immer schlimmer. Viel geräderter kann mal glaube ich gar nicht mehr sein. Trotzdem stehe ich den Tag einigermaßen produktiv durch und am Abend assistiere ich Fräulein Anna auch noch fleißig beim bepflanzen der letzten Blumentöpfe auf der Terrasse.

Dienstag, 26. Juni 2012

Ich entwickele eine etwas merkwürdige Theorie: Scheinbar ist die Ampel vor meinem Bürofenster irgendwie akustisch gesteuert und schaltet nur auf Rot, wenn jemand mit möglichst dämlicher und lauter Musik auf sie zufährt. So werde ich regelmäßig mit einer Mischung aus schlechter Pop-Musik und Kindertechno belästigt.

Wurst-Statue

Mittwoch, 27. Juni 2012

Nachdem ich den Tag recht unspektakulär hinter mich gebracht habe, erwartet mich zu Hause ein Anruf meines Vermieters: „Ob denn mit der Gas- und Stromversorgung alles in Ordnung wäre?“ Ich weiß bis heute nicht, wie er darauf kam, aber scheinbar verwirrten ihn die Informationen die er von den Bonner Stadtwerken bekommen hatte, da ich dort kein Kunde mehr bin. Ich rufe daraufhin bei der Hotline an, die mir bestätigt dass alles in bester Ordnung ist. Mein Rückruf mit dieser Information stellt ihn aber nicht zufrieden und so verspreche ich nach einigem hin und her, am nächsten Tag persönlich bei den Stadtwerken vorzusprechen und mir das schriftlich geben zu lassen. Was macht man nicht alles.
Zur Entspannung spaziere ich im Anschluss ein wenig mit Fräulein Anna durch die Stadt und wir schauen im Eislabor vorbei, wo es auch zu etwas späterer Stunde noch ein leckeres Eis gibt.

Donnerstag, 28. Juni 2012

Statt zur Arbeit zu fahren, laufe ich am Morgen erst einmal zu den Stadtwerken. Die Mitarbeiterin dort ist voller Verständnis für mein (eigentlich ja nicht existentes) Problem, denn mein Vermieter hatte auch dort am vorigen Tag mehrmals angerufen. Ich bekomme einen Nachweis der ordnungsgemäßen Eintragung der Fremdversorgung, den ich zusammen mit einer Kopie meiner Mainova-Verträge an den Vermieter schicke. Ich hoffe, dieses Thema ist damit erledigt. Der anschließende Arbeitstag geht zügig vorbei, ich komme einigermaßen mit meinem Kram voran.
Am Abend erkunden wir dann den frisch eröffneten Alnatura-Supermarkt direkt gegenüber unserer Wohnung. Ich stelle dabei fest, dass ich keinerlei Ahnung habe was das ein oder andere Lebensmittel mich so kostet und beschließe, einfach mal eine kleine Preisvergleichs-Liste aufzustellen. Bestimmt kann ich mir in Zukunft den ein oder anderen Spaziergang zu Edeka ersparen.

Freitag, 29. Juni 2012

Schon ist die Woche unheimlich schnell vorbei gegangen. Und das letzte halbe Jahr auch. Deshalb bekomme ich ein wenig Feedback auf meine bisherige Arbeit in der Firma und darf auch in der kommenden Woche wieder arbeiten kommen. Ich freue mich.
Am Abend helfe ich Frau Eva bei ihrem Umzug und trage (zum Glück nicht alleine) eine Küche in ihre neue Wohnung. Dabei schwitze ich das vermutlich dritte Mal an diesem doch recht schwülen Tag komplett durch und springe noch schnell unter die Dusche, bevor ich mich zwecks Zubereitung von Grillgut auf eine Gartenparty aufmache. Ich unterhalte mich gut und habe Spaß. Leider müssen Fräulein Anna und ich viel zu früh gehen, da wir beide am kommenden Tag arbeiten sollen.

Grillgut

Samstag, 30. Juni 2012

Einigermaßen ausgeschlafen mache ich mich auf den Weg zu Arbeit. Das ist für einen Samstag eher ungewöhnlich, aber heute ist Moderatorentreffen und ich lerne einige der Menschen kennen, die sich um unsere Community kümmern. Das ist ziemlich interessant und ich bekomme noch dazu leckeres Essen vorgesetzt. So verquatsche ich den Tag sehr nett, bis ich gegen Nachmittag ziemlich platt bin und mich, auch wenn Alice mich eine Heule nennt, auf den Heimweg mache. Zu Hause schlafe ich dann auch erst einmal spontan ein, um erst zweieinhalb Stunden später wieder wach zu werden. Der Tag ist gelaufen und so entschließe ich mich, gar nicht mehr vom Sofa aufzustehen und lieber noch einen Film zu schauen. Daraus werden dann irgendwie zwei Stück, doch dank meines ausgeprägten Nachmittagsschlafs ist auch anschließend nicht an Bettruhe zu denken. Ich liege bis Sonnenaufgang wach im Bett herum.

Sonntag, 01. Juli 2012

Zum Glück muss ich heute nicht früh raus. Nach einem ausführlichen Frühstück gammele ich weiter fleißig herum, um dann am Nachmittag Richtung Hürth aufzubrechen. Dort war das Hörergrillen der Knutsens angesagt. Nach einem kleinen Spaziergang zwischen allerlei Filmstudios kam ich dann irgenwann auch bei Teymurs Studio an. Bei Grillgut und der Hintergrundunterhaltung durch „RPM Miami“, was eine Lowbudget-„Fast and the Furious meets Desperate Housewifes ((Ich hätte den Satz so gerne aufgenommen, lieber Dominik!))“-Produktion ist, unterhalte ich mich nett. Pünktlich zur Fussballübertragung mache ich mich dann aber aus dem Staub und verbringe den Rest des Abends damit, mich mit Fräulein Anna über unsere Wochenend-Erlebnisse auszutauschen.

Die Woche und ich – Kalenderwoche 12

Montag, 19, März 2012

Montag! Spitzentag. Ich lerne diverse lustige Lieder zu sozialen Netzwerken kennen und kämpfe mit meinem Brechreiz.
Am Abend eine kleine Einkaufstour: Fünfzehn Minuten, ein Geschäft, zwei Pullover und zwei Poloshirts. So stelle ich mir das vor!

Dienstag, 20. März 2012

Ich beginne meinen „Früher zur Arbeit“-Plan umzusetzen und schaffe es vor neun Uhr in die Firma. Das gibt mir ein gutes Gefühl, vor allem auch weil ich so ein bisschen früher Feierabend machen kann. Den nutze ich dann auch, um mal ein wenig durch die nähere Umgebung meiner Wohnung zu laufen und ein paar Bilder zu machen.
Ich recherchiere ein wenig, welches Schuhwerk ich mir wohl als nächstes an die Füße baue. Das ist eine größere Sache, denn ich bin ein großer Freund des Modells „spezial“ aus dem Hause Adidas und relativ schwer von meinen Gewohnheiten abzubringen. Zu meinem Leidwesen ist die Auswahl nicht gerade klein, angefangen bei den altbekannten Adidas Superstars, bis hin zu doch relativ schönen Modellen von anderen Firmen. Das Internet macht mich aber nicht sehr zufrieden und ich beschließe bei Gelegenheit den lokalen Einzelhandel aufzusuchen.

Mittwoch, 21. März 2012

Das Deutsche Institut für Normung sorgt für einen kurzen Lacher und reichlich Kopfschütteln: Man hat „Web 2.0“ genormt. Super! Außerdem lerne ich neue Funktionen von Google Analytics kennen und habe Spaß bei deren Einbau. Ich bin ein froher Mensch, wenn ich schnell voran komme.

Donnerstag, 22. März 2012

Der Tag beginnt mit einer guten Nachricht: Der Chefkoch ist im Dezember in die Top 10 der von AGOF gezählten Websites aufgestiegen. Das ist ziemlich cool, denn das heißt das wir zum Beispiel mehr Besucher als Spiegel Online hatten.

Thees-Uhlmann-Konzert

Den Abend verbringe ich dann im Brückenforum, um mir ein Konzert von Thees Uhlmann und seiner Kapelle anzuschauen.

Freitag, 23. März 2012

Die Packstation verwirrt mich, in dem sie mir mehr Päckchen bereithält als ich eigentlich erwarte. Ich trage zwei dicke Tom Clancy-Bücher nach Hause, von denen ich eines schon vor Ewigkeiten bestellte und fast vergessen hatte.
Abends treffe ich mich zuerst mit Frauke und später mit Fräulein Anna, Olli und Jule. Natürlich lande ich nicht so früh im Bett wie ich mir das vorgestellt hatte – dafür war es aber ein schöner Abend.

Samstag, 24. März 2012

Multimediatreff! Nachdem ich viel zu früh aufstand, verbringe ich den Tag damit mir den Hintern auf schrecklichen Stühlen bei stickiger Luft wund zu sitzen. Aber abseits davon war das eine gute Veranstaltung, auf die ich noch näher eingehen muss. Die Vorträge waren zum größten Teil interessant und kurzweilig.
Das ich am Abend nicht lange auf dem Sofa liegen dürfen würde, war mir schon klar. Und das ist auch gut so, denn die Red-Tape-Party ist immer ein guter Ort um mit netten Menschen ein paar Stunden die Tanzfläche zu stürmen.

Sonntag, 25. März 2012

Billy-Update

Relativ ausgeschlafen starte ich in den Tag und nehme mir eine Menge vor. Nachdem wir das Bücherregal einem Update unterzogen haben und die Bude auf Vordermann gebracht haben, gammeln wir doch relativ viel herum und ich „freue“ mich schon auf den Sommer, wenn das Wohnzimmer vermutlich runde 40° heiß werden wird. Auf der Terrasse brennt die Sonne und für die kommende Woche wird direkt der Kauf eines Sonnenschirms angesetzt.
Der Tatort aus Wien findet heute mit kleiner Besetzung im heimischen Wohnzimmer statt.