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Die Woche und ich – Kalenderwoche 11

Montag, 12. März 2012

Die Woche startet direkt super: Meine Bahn zur Arbeit kann nicht bereit gestellt werden weil sie kaputt ist. Die nächste wird im gleichen Atemzug ebenfalls als „fällt aus“ angekündigt und so stehe ich relativ dumm am Bahnhof in Bonn rum. Die nächste mögliche Verbindung führt mich dann mit dem Regionalexpress nach Oberwinter und von dort aus zurück nach Mehlem. Unterwegs springe ich gerade so vor dem Schaffner aus dem Zug (an dem passenden Bahnhof natürlich). Glück gehabt! Ansonsten passierte nicht so viel.

Bahnhof Oberwinter

Dienstag, 13. März 2012

Ich gehe arbeiten. Ich bin zu Hause. Zwischendrin sehe ich ein Plakat für ein Thees-Uhlmann-Konzert in Bonn und kaufe etwa zwanzig Minuten später direkt Karten.
Spotify startet in Deutschland und ich finde den Dienst ziemlich klasse, weiß aber noch nicht ob ich deswegen darauf verzichten will, Musik auch zu kaufen. Die Werbung geht mir auf die Nerven.

Mittwoch, 14. März 2012

Ich arbeite und bin den ganzen Tag über nicht sonderlich gut drauf. Deshalb passieren mir auch so Dinge wie „Ich schicke eine Email für einen Menschen einfach mal über den Firmenverteiler“. Wie peinlich!
Am Abend schleppe ich mich trotz Bauchschmerzen in die Sneak. Ich bekomme Einer wie Bruno zu sehen und mag den Film.

Donnerstag, 15. März 2012

Erste Heuschnupfen-Symptome. Juhu! Mein erster Weg nach der Arbeit führt mich in die Apotheke. Nun kann die fiese Zeit kommen.
Ich werde bequatscht einen Podcast aufzunehmen. Ich bin unsicher und schüchtern und möchte das eigentlich nicht, obwohl es sogar schon einen prima Titel dafür gibt.

Freitag, 16. März 2012

Das Internet in der Firma muckt und ich lasse mir während eines Ausfalls ein paar Xbox-Flausen in meinem Kopf setzen. Mit dem schönen Wetter wird das mit dem Heuschnupfen auch eher fies. Ich bekomme Kopfschmerzen, was nicht gerade Begeisterung auslöst und mich ein wenig früher Feierabend machen lässt. Am Abend nehme ich einen Zug nach Dortmund, es gilt einen Grundkurs vorzubereiten. Die Anreise ist alleine schon super, denn den ungefähr nicht beleuchteten Bahnhof nehme ich nicht wahr und fahre erst Mal eine Station weiter.

Ping

Samstag, 17. März 2012

Ich habe gut geschlafen und starte mit dem Rest des Teams in die Vorbereitung. Wir sind ein ziemlich gutes Team, ich bin begeistert und motiviert und mit jeder Minute steigt meine Vorfreude auf den Kurs. Das kann eigentlich nur schief gehen. Den Abend lassen wir singend ausklingen und ich bin noch mehr begeistert und habe Spaß.

Sonntag, 18. März 2012

Dieses Mal ist mir das mit dem Aufstehen etwas zu früh und ich komme nicht so sonderlich gut raus. Der Vormittag ist dann dennoch relativ schnell vorbei, das Haus sauber gemacht und ich sitze im Zug nach Bonn. Dort komme ich zeitgleich mit dem aus Rom zurückkehrenden Fräulein Anna an. Ich bin zu müde um am Abend noch die Tatort-Runde zu beglücken und wir bleiben zu Hause.

Get Well Soon im Konzerthaus Dortmund

Als bekennender Freund von Livemusik habe ich mich schon ein wenig auf das Konzert der deutschen Band Get Well Soon im Dortmunder Konzerthaus gefreut. Gemeinsam mit Frau Anna schlug ich dort dann auch pünktlichst auf. Im Gegensatz zu normalen Konzerten beginnt man nämlich in einem Konzerthaus pünktlich. Auf die Minute.

Gleich zu Beginn des Konzertes war ich von der Akustik des Raumes begeistert, was auch das ganze Konzert über anhalten sollte. Man merkte richtig, dass der Raum auf Konzerte ausgelegt ist und wie viel Wert auf die Beschallung gelegt wird. So war die Musik zwar laut, aber niemals unangenehm. Den Bass spürte ich dabei das erste Mal seit langem auch wieder im Bauch und nicht nur in den Ohren – das ist wirklich großartig. Vielleicht sollte ich mir doch mal Gedanken um ein paar gescheite Boxen für zu Hause machen.

Auf der Bühne fanden sich dann neben den sechs Musikern der Band auch noch ein Bläser- und ein Streicherquartett, mit insgesamt 14 Leuten war da also einiges los. Wie so oft bei solchen Gelegenheiten bekam man aber von der musikalischen Unterstützung leider nur sehr wenig mit. Hier hätte ich mir ein wenig mehr erhofft, aber das scheint normal zu sein. Auch beim Kettcar-Konzert in der Kulturkirche im letzten Jahr hatte ich schon diesen Eindruck.

Hinter den Musikern wurde das Konzert mit durchgehenden Videoeinspielern auch optisch untermalt. Zum einen waren da die Musikvideos zu den Liedern zu sehen. Außerdem hatte man aber auch extra für dieses Konzert Filmsequenzen zusammengeschnitten, die sehr gut in das Konzert passten. Das Zusammenspiel von Video und Musik war ziemlich gut, ich konnte mich an sich durchgehend auf die Leinwand konzentrieren.

Nicht nur ich, auch der Rest des Publikums war richtig begeistert von diesem Konzert ((Einer der Menschen von konzerttagebuch.de war auch da und berichtet ähnlich.)). Das äußerte sich auch in den stehenden Ovationen, die es am Ende für Band und Orchester gab. So ging das etwa anderthalbstündige fast ausverkaufte Konzert viel zu schnell zu Ende.