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Zwei Bildschirmschoner-Uhren für Mac OS X und Windows

Dieser Tage stolperte ich gleich über mehrere Bildschirmschoner die mir gut gefielen. Ich mag es gerne unaufgeregt, da ich manchmal auch analog arbeitend vor dem Bildschirm sitze und dann kein Kino brauche. Da kommen mir diese beiden als Uhren gestalteten Screensaver sehr gelegen. Mit ihnen ist es dann doch nicht so langweilig, wie mit einem einfachen schwarzen Bildschirm.

Fliqlo

Screenshot Fliqlo

Fliqlo ist einer sogenannten „Flip Clock“ nachempfunden. Alle Minute klappen die Symbole passend zur Uhrzeit um. Leider braucht die Uhr ein installiertes Flash. Das ist ein bisschen schade.

Minimal Clock

Screenshot Minimal Clock

Und dann stolperte ich noch über die Minimal Clock. Neben einem kleinen Uhrsymbol wird hier die aktuelle Uhrzeit auf dem schwarzen Bildschirm angezeigt. Das finde ich noch ein klein wenig hübscher als Fliqlo, gerade wegen der schönen Schrift. Diese muss man sich allerdings selbst installieren. Der Link auf der Webseite ist leider tot, aber Google hilft einem sehr schnell weiter.

Beide Bildschirmschoner gibt es sowohl für Mac OS X als auch Windows und sind kostenlos. Vielleicht gefallen sie ja dem ein oder anderen.

Ein Adventskalender mit WordPress: WP-Advent

Da ich dieser Tage einen Adventskalender brauche, hatte ich zwei Möglichkeiten: Ich bastele mir aus PHP schnell selbst etwas… oder ich Beweise mal wieder meine Aussage, dass man mit WordPress einfach alles kann. Und nun sagt alle „Hallo WordPress-Adventskalender!“

Screenshot vom WordPress-Adventskalender

Einen guten Nachmittag und den halben Abend habe ich damit verbracht, das Ding zusammen zu bauen. Wesentlich aufwendiger wird es nun, mir noch passende Inhalte aus den Fingern zu saugen zu überlegen.

Technisches und Quellen

Aber vielleicht mal ein paar technische Details: Das ganze ist ein WordPress-Theme und läuft bei mir unter WordPress 3.0.1 problemlos. Getestet hab ich die Geschichte mal in Chrome und Firefox, da sieht alles top aus. Der Internet Explorer sollte in einer möglichst aktuellen Version auch keine Mucken machen, aber das weiß man ja nie.

Zum Anzeigen der virtuellen Türchen verwende ich Fancybox, ein jQuery-Plugin. Das kann Videos, Bilder und Text darstellen. Man ist also in seinen Möglichkeiten kaum eingeschränkt. Die verwendete Schrift ist übrigens Tangerine aus dem Google Font Directory. Das Hintergrundbild habe ich selbst im Urlaub auf Langeoog geschossen.

YouTube- und Vimeo-Videos lassen sich mit den folgenden Tags einbinden:

[html]
    [youtube ]xxx[/youtube]
    [vimeo ]xxx[/vimeo]
[/html]

Wobei das „xxx“ für die Video-ID steht, die man aus der URL rauskopieren muss. Das notwendige Gehackte hat netterweise der Herr Netzblogr zur Verfügung gestellt.

Zur Darstellung der Einträge verwende ich zwei Loops. Den Code für den Teil mit den noch nicht erschienenen Beiträgen habe ich mir bei Michael Loeser abgeschaut.

Installation und Einrichtung

Zuerst einmal braucht es ein leeres WordPress. Wie man so etwas installiert, möchte ich grade gar nicht erklären – das lässt sich auch einfach zusammengooglen und ist eigentlich auch nicht schwer. Der Titel des Blogs wird oberhalb des Kalenders ausgegeben. Außerdem wichtig: Man muss unter Einstellungen -> Lesen die Einstellung Blogseiten zeigen maximal auf 24 stellen. Als zweites braucht es dann das Adventskalender-Theme, welches man in den Themes-Ordner lädt. Dann schnell das Theme aktivieren!

Schließlich legt man dann genau 24 Beiträge im WordPress an und datiert diese in der „Publizieren“-Box am rechten Rand entsprechend auf den 1. bis 24. Dezember vor. Als Titel sollte man einfach die Ziffern 1-24 nehmen.

Download

WordPress-Theme WP-Advent

Disclaimer

Ich habe das Theme für meinen eigenen Bedarf recht flott zusammengebastelt und für meinen Zweck funktioniert es. Falls etwas schief gehen sollte, darf man mich gerne in den Kommentaren drauf hinweisen. Wenn ich Zeit und Muse finde bastele ich auch noch ein wenig daran rum. Ansonsten darf aber auch jeder gerne das Theme ganz nach den eigenen Wünschen umbauen und Kram. Das Hintergrundbild lässt sich zum Beispiel recht einfach austauschen, indem man ein Bild auf die Maße 600*500 Pixel bringt und dann von oben links nach unten rechts in durchnummerierte Teile á 100*125 Pixel zerschneidet. Die Bilder packt man dann in den Ordner ausschnitte im Theme-Ordner und schon ist alles super mit dem eigenen Bild.

Nur die beiden Links unter dem Kalender, die bleiben bitte drin. Sonst finde ich das doof. Wer das Theme einsetzt, darf mir das auch gerne da so im Kommentarbereich erzählen. Ich freue mich sehr über einen Link, damit ich mir das dann mal anschauen kann.

Installationsanleitung: Open Transport Tycoon

Gestern schon in der Linkeria angekündigt, habe ich mich ein wenig mit dem Open Source-Spiel Open Transport Tycoon beschäftigt. Ganz so einfach war es nicht, dass Spiel richtig zum Laufen zu bekommen.

Screenshot: Open Transport Tycoon

Die Programmierer bieten im Wesentlichen nämlich nur eine Laufzeitumgebung für das Spiel, eigentlich soll man auf die Grafikdateien des Originalspiels zurückgreifen. Schade wenn man die nicht hat, denn das Spiel macht eine Menge Spaß, läuft flüssig und sieht hübsch aus ((Wenn man nicht auf 3D geballere steht, sondern auf Wirtschaftssimulationen.)).

Aber es gibt Abhilfe. Mit OpenGFX und OpenSFX stellen einige fleißige Menschen nämlich auch freie Grafiken und Sounds zur Verfügung, die das Spiel komplettieren.

Die Installationsanleitungen lesen sich alle ein wenig aufwändig. Dabei ist es eigentlich gar nicht schwer, wenn man mal durchgeblickt hat. Hier die einzelnen Schritte für die Installation unter MacOS X.

  • Als erstes läd man sich die aktuellsten Releases von Open Transport Tycoon, OpenGFX und OpenSFX herunter.
  • Im Ordner des Hauptspiels legt man dann einen Ordner namens „data“ an. Dort werden die Dateien aus den beiden anderen Downloads abgelegt.
  • Anschließend muss man noch eine leere Datei mit dem Namen „sample.cat“ im gleichen Ordner anlegen. Was die tut weiß ich auch nicht, ohne startet das Spiel aber nicht.
  • Nun kann man das Spiel schon mit einem Doppelklick auf OpenTTD.app starten und spielen. Schon bald wird man aber feststellen, dass man irgendwie sehr alleine in seiner Welt ist. Um das zu ändern, muss man unter dem Menüpunkt „Erweiterungen herunterladen“ im Hauptmenü des Spiels noch eine oder mehrere künstliche Intelligenzen herunterladen.

Anschließend steht dem Spielspaß nichts mehr im Weg. Ich werde mich sicherlich noch das ein oder andere Mal mit dem Spiel beschäftigen, die zwei Stunden gestern Abend haben wirklich Spaß gemacht.