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Zeig deinen Lieblingsplatz!

Mein Lieblingsplatz

Ich habe einen erklärten Lieblingsplatz: Diese Ecke da auf dem Bild nämlich, auf dem Sofa unter dem Fenster. Manchmal führt nach Feierabend mein Weg von der Haustür aus direkt dort hin und keine zehn Pferde können mich dann wieder aus der Ecke herausbringen. Lesen, Computerkram, Filme gucken, Mittagsschlaf halten: Das geht da alles ganz prima. Und tagsüber scheint durch das Fenster die Sonne schön herein. Unter dem Sofa liegt das Ladekabel für das MacBook bereit, der Wohnzimmertisch ist in direkter Reichweite, es gibt wirklich keinen Grund jemals wieder aufzustehen.

Das diese Stelle schon länger mein Lieblingsplatz ist, merkt man dem Sofa nun leider schon an. Das Polster ist ein wenig durchgesessen an der Stelle. Das hat aber auch den Vorteil, dass ich ganz automatisch in eine bequeme Position rutsche, was das Aufstehen noch ein wenig schwieriger macht.

Und jetzt seid ihr dran: Zeigt eure Lieblingsplätze, egal ob in der Wohnung oder sonst wo. Haut es in die Kommentare oder schreibt einen Eintrag in eurem eigenen Blog.

Ein ungewöhnliches Wochenende

Das vergangene Wochenende war ich nicht unterwegs. Ich wundere mich immer noch ein wenig über mich selbst. Freitags komme ich nämlich nur selten nach der Arbeit wieder nach Hause. Meistens steige ich in irgend einen Zug und gurke durch die Weltgeschichte. Das ist auch schön, da ich viel erlebe und so viele nette Menschen treffe. Zur Erholung dienen meinen Wochenenden aber irgendwie selten.

Dabei kann das so entspannt sein: Am Samstag wenig länger schlafen, im eigenen Bett anstatt in einem Schlafsack irgendwo in einem Zelt oder einer fremden Couch. In Ruhe frühstücken und dabei den Film zu Ende schauen, bei dem man am Abend vorher eingeschlafen ist. Eine Runde durch die Stadt bummeln, ein paar Einkäufe erledigen. Sich erinnern, warum man so ungerne am Wochenende in der Innenstadt rumläuft. Mittags eine Runde lesen und einen kleinen Mittagsschlaf halten. Tausend Kleinigkeiten erledigen und zwei Maschinen Wäsche an einem Tag waschen. Ohne viel im Hinterkopf zu haben einfach mal ein wenig im Internet surfen.

Am Sonntagmorgen das erste Mal seit über einem Jahr wieder Joggen gehen und darauf ein dickes Frühstück einbauen. Den Küchenboden putzen, einfach nur weil man Zeit hat und Frau Mitbewohnerin dringend lernen muss. Wieder eine Runde schlafen und ein neues Buch anfangen. Mit Ruhe und entspannt mal bei den Eltern anrufen, ein paar Unterlagen sortieren und dann schließlich pünktlich zur Tatort-Runde erscheinen.

Ich habe am Wochenende nicht „nichts“ gemacht, dafür aber alles mit Ruhe und viel Zeit. Für viele ist das vielleicht normal, für mich nicht. Drei von vier Wochenenden im Monat bin ich im Schnitt nicht zu Hause. Daran sollte ich was ändern. Und irgendwann lerne ich dann auch mal noch dieses „Entspannen“ und mache mal vielleicht ein paar Tage lang wirklich nichts.