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Kommentarentwicklung seit 2008

Kommentarentwicklung

Wenn der andere Martin zu irgendwas aufruft, macht jeder mit. Und ich natürlich auch. Deshalb gibt es da jetzt dieses hübsche Balkendiagramm oben, dass ich in Google Docs zusammengeschraubt habe. Google Docs ist scheinbar übrigens recht prima, ich bin relativ begeistert obwohl ich keine Ahnung davon habe.

Jedenfalls sind meine Zahlen sehr viel kleiner als bei anderen. Das was man da oben sieht, ist nämlich die durchschnittliche Kommentaranzahl pro Beitrag. Hier dann mal noch, so zum Vergleich, die Anzahl der geschriebenen Beiträge von mir.

Anzahl der Beiträge

Da könnte man jetzt Dinge rauslesen und dran rum interpretieren. Muss man aber auch nicht.
Genau wie den anderen Herren ist mir aufgefallen, dass ich viele Reaktionen zu meinen Beiträgen auf anderen Kanälen bekomme, seien es Facebook-Likes und -Kommentare oder irgendwas bei Twitter. Einmal hat sogar jemand was bei Google+ kommentiert!

Wie dem auch sei: Ich freue mich darüber, wenn Menschen mit mir kommunizieren. Zwar ist es ein wenig schade, dass sich das immer mehr dezentralisiert. Eine gescheite Lösung, um alles unter einem Dach zusammen zu führen, habe ich auch noch nicht gefunden.

Soziale Netzwerke und ich

Als großer Freund von allem was so in diesem Internet an Netzwerken unterwegs ist, habe ich auch alle möglichen Accounts bei Facebook, StudiVZ, XING, Wer-kennt-wen, Twitter, last.fm, flickr, und vermutlich noch 100 anderen Diensten.

Dabei unterscheide ich bisher aber schon ein wenig, mit wem ich mich befreunde. Bei Twitter zum Beispiel geht es mir um Interessen: Wenn jemand im Normalfall Dinge schreibt, die ich gut und interessant oder witzig finde, folge ich. Bei flickr habe ich Leute in meinen Kontakten die schöne Bilder machen. Bei den personenbezogenen Netzwerken habe ich mir bis dato aber eigentlich immer die Regel gesetzt, dort nur mit Menschen „befreundet“ sein zu wollen die ich auch mindestens einmal persönlich getroffen habe. Gerade bei Facebook bin ich da recht streng, wenn ich mich nicht täusche ist dort nur eine Person in meiner „Freundesliste“ die ich noch nie getroffen habe.

Eigentlich finde ich das auch nicht schlecht, allerdings habe ich da nun inzwischen mehrere Kontaktanfragen von „Onlinebekanntschaften“ die ich bisher nicht beantwortet habe. Eigentlich würde ich gerne auf bestätigen klicken, was allerdings dann eine Aufweichung dieser Regel bedeuten würde. Andererseits bin ich ja so ein Social-Typ und Netzwerken ist total gut und so. Warum also auch nicht bei Facebook? Deshalb mal eine kleine Umfrage: Wie handhaben das meine Leser so?

Worum es mir nicht geht: „Freundesammeln“. Das ist nämlich ausgemachter Blödsinn, denn ich würde von den aktuell rund 370 Menschen in meiner „Freundesliste“ nicht mal 10% wirklich als „FreundIn“ bezeichnen. Da bin ich nämlich ein wenig wählerisch. Ist das alles sowieso nur Wortklauberei oder sollte ich mal anfangen die Menschen in Schubladen zu packen?

Dinge oder Menschen bei Facebook ausblenden

Immer wieder muss ich feststellen, dass Menschen genervt sind. Sie sind genervt von „Farm Wars“ oder „Mafiaville“ oder was auch immer. Menschen sind auch manchmal genervt von anderen Menschen, die ihren Twitter-Stream 1:1 nach Facebook posten. Mein sanfter Hinweis: „Dann blende das doch aus!“ wird all zu oft leider mit einem „Häh?“ beantwortet. Manche Menschen sind nicht so aufmerksam und haben diese tolle Funktion noch nicht entdeckt, obwohl sie direkt unter ihrer Nase ständig vorhanden ist.

Deshalb hier mal ein wenig praktische Lebenshilfe als Anleitung, das sollte sogar für Menschen verständlich sein denen bisher das Kreuzchen neben jeder Meldung auf der Neuigkeiten-Wand noch nicht aufgefallen ist.

Den ganzen Beitrag lesen.

Howto: Das Kommentarfeld in WordPress dynamisch vergrößern lassen wie bei Facebook

Ein kleines Detail das an meinem Blogdings hier, das ich ziemlich gerne mag, ist das sich automatisch vergrößernde Kommentarfeld unter den Einträgen. Wie so oft ist das Einbauen dieses Features recht simpel.

Zuerst lädt man sich nämlich das Elastic Plugin für jQuery runter und dann direkt wieder hoch. Am besten in den Ordner des aktuell verwendeten WordPress-Themes. Anschließend muss man es im Kopfteil der Seite, also in der header.php laden lassen. Das geht mit folgender Code-Zeile, man sollte darauf achten das man das Plugin erst nach jQuery lädt.

<script type="text/javascript" src="<?php bloginfo('template_directory'); ?>/jquery.elastic.js"></script>

Anschließend muss man das Plugin noch auf ein Textfeld ansetzen. Bei WordPress hat das Kommentarfeld normalerweise die ID comment. Deshalb sieht die entsprechende Zeile Code so aus:

$(document).ready(function(){
	//Elastic textarea for comments
	$('#comment').elastic();
});

Die packt man dann ebenfalls in den head der Seite in ein script-Element. Oder man nutzt die von mir empfohlene Alternative: Wie glaub ich schon einmal erwähnt, habe ich solche Dinge in einer extra Datei namens functions.js ausgelagert.

Ausprobieren kann man die Funktionalität in jedem Kommentarfeld auf dieser Seite. Man muss nur genug tippen.

Soziale Netzwerke

Bekanntlich muss ich ja überall einen Account haben. Alleine schon, weil ich – auch wenn ich die meisten meiner Mitmenschen nicht leiden kann – doch ganz gerne den Leuten hinterherstalke. Das fällt mir hier leicht, denn in den meisten Menschen steckt ein enorm großer Selbstdarsteller und nirgendwo sonst, als im Internet hat man es so einfach ein Selbstdarsteller zu sein und das eigene Image aufzupolieren.

In der letzten Zeit fällt mir dabei auf, dass ich immer mehr und fast ausschließlich zum Facebook-Nutzer geworden bin. Woran mag das liegen? Ein paar durchaus halbgare Gedanken zu den von mir genutzten Netzwerken.

Facebook

Ich habe das Gefühl, bei Facebook wird einiges richtig gemacht. Zwar darf man über die Datenschutzgeschichte diskutieren und natürlich sollten hier klare Ansagen gemacht und Optionen geboten werden, doch am Ende scheint es Facebook am ehesten zu schaffen die Nutzer zu binden. In keinem anderen Netzwerk dieser Art kann man sich besser herumtreiben und seine Zeit vergeuden. Auch wenn ich sie nicht nutze: Das Konzept mit den Applikationen wie etwa „Farmville“ oder „Mafia Wars“ scheint zu funktionieren.

Ärgerlich finde ich in der letzten Zeit nur, dass die Anzeige in den Kategorien „Hauptmeldungen“ und „Neueste Meldungen“ irgendwie spinnt und Nachrichten in einer mir nicht nachvollziehbaren Reihenfolge bringt – oder auch mal nicht. Das finde ich ein wenig schade, denn das ist in meinen Augen der Hauptvorteil den Facebook hat: Eine Art Livestream in dem sich alles wieder findet, was die eigenen Kontakte so machen. Das ist zu einem großen Teil wirklich interessant oder zumindest kurzweilig. Und wenn man dann noch weiß, wie man all den unnötigen Kram oder besonders doofe Mitmenschen ausblenden kann, dann ist das eine wirklich gute Sache. Kein anderes der von mir genutzten Netzwerke bietet das an.

Auch die Vernetzung nach außen hin wird immer besser. Gerade aktuell wurde der globale „Gefällt mir“-Button eingeführt, der sozusagen das gesamte Internet (zumindest theoretisch) auch in die Gesichterfibel hinein verlinkt. Eine Sache die ich, wenn sie denn irgendwann auch noch gescheit und sicher umgesetzt wird, sicherlich gut ankommt.

StudiVZ

Das StudiVZ war mein Einstieg in die Welt der sozialen Netzwerke. Zumindest in dem Maße, dass ich eine Seite wirklich nutzte. In der letzten Zeit zieht es mich dort eigentlich nur noch hin, um mal schnell einen Link auf einen Eintrag wie diesen in meinem „Buschfunk“ abzusetzen. Danach noch schnell über die neusten Aktualisierungen meiner Kontakte geschaut, gemerkt das keiner neue Fotos hochgeladen hat und schon bin ich wieder weg. Das muss man dann noch dazu nicht einmal mehr täglich machen.
Wenn mich mein Eindruck nicht täuscht, dann bin ich nicht der einzige der dort nicht mehr wirklich aktiv ist. Für mich liegt das im wesentlichen daran, dass die Seite insgesamt irgendwie nur halbherzig umgesetzt ist, Neuerungen irgendwie gar nicht richtig publik gemacht werden und am Ende dann irgendwie wie ein billiger Abklatsch eines Facebook-Features wirken. Letztens stellte ich zum Beispiel mit Verblüffen fest, dass man inzwischen auch Bilder an eine Pinnwand packen kann. Toll. Nicht.

Wer-kennt-wen

Was genau ich bei wer-kennt-wen überhaupt mache ist eine wirklich gute Frage. Warte ich darauf, dass man dort endlich mal einen Webdesigner einstellt der etwas von modernen Webseiten versteht? Oder will ich mich doch einfach nur noch fremdschämen? Immer wenn ich mich mal ein wenig länger auf der Seite herumgetrieben habe, bin ich sehr sehr froh keinen Account beim SchülerVZ zu haben. Noch schlimmere Profile könnte ich wirklich nicht ertragen, denn nirgendwo wird mehr die Belanglosigkeit des eigenen Daseins dargestellt als hier.

Abgründe tun sich mir auch immer auf, wenn ich mir Profile von Menschen aus älteren Generationen angeschaut habe. Dort beschleicht mich ein wenig das Gefühl, dass man sich weniger Sorgen um die Netzkompetenz von Kindern, als um die von wirklich Erwachsenen zu machen müsste.

Am Ende…

Am Ende schwanke ich dann wieder einmal zwischen „Accounts löschen!“ und „Hm, mal noch ein wenig rumstalken…“. Anscheinend bin ich wirklich zu neugierig. Als Werbeplattform für dieses kleine Blogdings hier kann man die sozialen Netzwerke auf jeden Fall gut nutzen. Und der ein oder andere WTF-Moment lässt sich dort auch erleben. Also was soll’s?

Krank

Um sieben Uhr klingelt morgens der Wecker, die Antibiotika wollen eingenommen werden. Ich wälze mich noch ein oder zwei Stunden im Bett herum. Aufstehen, lustlos den ersten Pfefferminztee trinken. Dazu mit wenig Appetit etwas essen und die nebenhöhlenbefreienden Tabletten nehmen. Den Newsreader leer lesen, duschen. Der Kopf ist langsam ein wenig freier.

Tausend Dinge im Kopf, die man mit seiner „freien“ Zeit anfangen könnte, die gemacht werden müssten. Aber keine Lust irgend etwas zu tun. Lesen, zum fünfzigsten Mal in vierundzwanzig Stunden in Facebook reinschauen. StudiVZ und WKW sind schon vor Tagen langweilig geworden. Hin und wieder raffe ich mich auf und erledige eine Kleinigkeit. Spülen. Den Schreibtisch ein wenig aufräumen. Irgendwie im Computer herumklicken. Um irgend etwas ordentlich zu machen fehlt mir dann auch wieder die Motivation. Auch so geht die Zeit irgendwie rum.

Dann wieder Tee, Sofa, Buch. Oder einen Film. Zwischendurch wieder Facebook, wieder der Newsreader, die Mac-Seite mit den ganzen iPhone-Kiddies im Forum. Irgendwann was kleines kochen, wirklichen Hunger habe ich sowieso nicht. Wenn es dann 23 Uhr ist, bin ich auch froh. Die letzte Antibiotika-Tablette für heute und ab ins Bett.

Ich bin krank(-geschrieben) und habe dabei keinen Spaß.

re:flexion

Meinen Besuch auf der re:publica habe ich zum Anlass genommen, mir mal ein paar Gedanken über meine Online-Aktivitäten zu machen. Das ich das passende T-Shirt dazu habe bedrucken lassen, war eher unbeabsichtigt. Es passt aber.

re:flexion

An meinen Aktivitäten in diversen sozialen Netzwerken gibt es eigentlich (zumindest aus meiner Sicht) nichts zu bemängeln. Ich habe dort den Anspruch, mich nur mit Menschen zu vernetzen die ich auch persönlich kenne. Ausnahmen bestätigen die Regel. Was meine „Vernetzung“ angeht, so verlasse ich mich da lieber auf das echte Leben.
Ich nehme weder XING, noch Facebook, noch StudiVZ, noch wer-kennt-wen sonderlich ernst. Merkt man vielleicht auch. Schön finde ich es aber nach wie vor, dass ich immer ein wenig im Blick habe was meine Mitmenschen so treiben.

Nächster Patient: twitter. Da habe ich dann wirklich mal ausgemistet. Etwa 80 Menschen und andere Kontakte sind rausgeflogen. Dabei war ich recht rigoros. Wenn mir aufgefallen ist, das jemand diesen Monat noch nichts geschrieben hat, oder auf der ersten Seite des jeweiligen Accounts nichts stand das mir gefiel: Weg. Außerdem sind erst mal alle nicht-menschlichen Accounts rausgeflogen, die mir so untergekommen sind.

Zu guter letzt habe ich mir dann noch meinen Feedreader vorgenommen. Da war ne Menge zu sortieren und ich hab zuerst mal alles herausgeworfen, was ich sonst immer nur überflogen hab. Vor allem diverse News-Seiten sind nun nicht mehr drin und und somit ist mein Rauschen an dieser Stelle auch schon wieder stark verringert. Alles relevante bekommt man ja nach wie vor bei twitter mit, oder wird einem sowieso in allen möglichen Blogs mehrmals vorgekaut.

Das Internet mit all seinen Blogs, sozialen Netzen und twitter ist ein riesiges Rauschen von Informationen. Das finde ich auch wirklich gut und habe ich verstanden. Allerdings ist ja nach wie vor jedem überlassen, wie viel man davon mitnimmt. Mich hat es (nicht nur während und nach der re:publica) schon ein wenig genervt und teilweise konnte ich auch gar nicht alles mehr richtig aufnehmen.
Mein persönliches Rauschen habe ich nun auf jeden Fall erheblich reduziert und kann den Menschen deren Texte ich lese und denen ich folge nun meine volle Aufmerksamkeit widmen. Außerdem habe ich mir vorgenommen, das von mir generierte Rauschen auch mal ein wenig zu reduzieren und meine Tweet-Frequenz herunterzufahren. Twitter nehme ich übrigens gar nicht ernst. Dementsprechend sollte man das auch nicht mit meinen Tweets machen, also das ernstnehmen. Aber anscheinend interessieren sich doch einige Leute für den Unsinn den ich hin und wieder verzapfe. Dafür gebe ich mir aber nun an dieser Stelle in Zukunft vielleicht ein wenig mehr Mühe.

Sehr persönlich

Facebook ist ja seit neuestem auch in deutscher Sprache verfügbar. Prima finde ich das und hoffe, da bald viele mir bekannte Menschen zu finden.

Gerade bin ich wieder einmal einer Freundesliste hinzugefügt worden. An sich ja nichts schlimmes. Ein wenig merkwürdig fand ich dann aber schon die Auswahlmöglichkeiten woher ich denn die Person kenne, die bietet nämlich vielfältige Möglichkeiten.

Facebook - Woher kennst du … ?

Ich weiß nicht, ob ich „Wir hatten was miteinander“ überhaupt jemals ankreuzen würde, obwohl mich das „wer-mit-wem“ hin und wieder schon interessiert. Insgesamt wäre mir das doch zu persönlich. Nett ist übrigens auch die Option „Ich kenne diese Person gar nicht.“ Vor allem die Kombination mit vorigem würde die Sache dann interessant machen.