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WordPress-Update: Problem bei Host Europe

Mit meinem Webhoster bin ich ja wirklich zufrieden. Host Europe ist jetzt nicht gerade der billigste Laden, aber meine Erfahrungen (gerade mit den Kundenservice) machen das schon bezahlt. Wir erinnern uns: Ich bin manchmal auch nicht so klug, wenn es um Updates geht.

Ein Problem hatte ich dann doch aber die ganze Zeit noch: Aus einem mir nicht erfindlichen Grund wollte diese tolle neue automatische Update-Funktion von WordPress nie funktionieren. Ein paar mal hatte ich schon (anscheinend was falsches) gegooglet. Vorhin bin ich dann auf die Lösung gestoßen.

Folgendermaßen sieht die Lösung aus: Wir fügen der wp-config.php einfach noch eine weitere Variable hinzu:

putenv('TMPDIR='.ini_get('upload_tmp_dir') );

…und schon läuft alles wie geschmiert. Vielen Dank an dieser Stelle von mir.

Vortrag mit Hindernissen

Letzte Woche hatte ich einen Vortrag zu halten.

Die Vorbereitung auf so eine Sache wird von mir dann ja gerne mal aufgeschoben oder gänzlich verdrängt. So ergab es sich, dass ich in der Nacht auf Donnerstag so gegen 1 Uhr hier saß und meine Notizen zu den Folien drucken wollte – woraufhin mir der Drucker spontan „Ach, mach erst mal neuen Toner rein“ zu verstehen gab. Nun lasse ich mich dadurch ja nicht aus der Ruhe bringen, damit hatte ich schon fast gerechnet und schon vor einiger Zeit hatte ich mir eine Tonerkartusche beim Landesverband bestellt. Die Packung war auch schnell aufgerissen, doch dummerweise entpuppte sich die „Kartusche“ dann als irgendwas walzenartiges. Zwar passt das auch in den Drucker, aber Farbe kommt dadurch noch lange keine auf das Papier. Gut, dass ich mich noch an den „Copyshop from Hell“ erinnerte, also schnell die Kartusche geschüttelt, wieder eingesetzt und schon kamen mit Ach und Krach noch meine zehn Seiten heraus.

Wir springen an den nächsten Morgen: 11 Uhr sollte es losgehen, ich war frühzeitig da und die Technik war auch vor Ort. Mit meinem neuen Adapter fühlte ich mich auch bestens vorbereitet. Dumm nur, dass der zur Verfügung stehende Beamer nur einen VGA-Anschluss hatte. Da fehlte also ein Stück.
Gut, dass ich den passenden VGA- auf DVI-Adapter auch noch am Start hatte. Dumm, dass mein neuer Adapter nicht an den anderen dran passte. Ich habe dann ein wenig Richtung Apple geflucht, dass sie es nicht schaffen ihre eigenen Adapter aneinander anzupassen. Irgendwie ärgere ich mich in der letzten Zeit echt oft über den Laden.

Wer jetzt verwirrt ist, folgende Konstellation hätte das gegeben:

MacBook Pro (Mini-Displayport) – Adapter (Mini-Displayport => DVI) – Adapter (DVI => VGA) – Beamer (VGA)

Ein zweites MacBook war dann zu meinem Glück auch noch da, dafür gab es auch direkt einen VGA-Adapter. Nun galt es noch, meine Präsentation drauf zu bekommen. Natürlich hatte ich mit einer neueren Keynote-Version gearbeitet, als dort installiert war. So langsam wäre ich dann auch gerne mal in Tränen ausgebrochen.

Punkt 11 Uhr war dann aber auch alles konvertiert und kopiert es konnte dann doch noch losgehen. Meine Präsentation war dann auch recht erfolgreich. Ich darf mich nun „Diplom Informatiker (FH)“ nennen. Kolloquium bestanden.

Abenteuer Plasmaspende

Weil ich ein geldgeiler Sack bin immer gerne was Gutes tue, gehe ich ja seit neuestem Blut spenden. Da man mir aus irgendwelchen medizinischen Gründen nur alle sechs Wochen Blut abzapfen will, gehe ich nun zwischendrin hin und wieder Blutplasma spenden. Heute das erste, aber definitiv nicht das letzte Mal. Da ich bekanntlich eher so der „Livin‘ on the edge“-Typ bin, lasse ich mich von einer Nahtod-Erfahrung natürlich nicht abschrecken.

Aber fangen wir vorne an: Möglichst fettarm ernähren sollte man sich vor der Plasma-Spende. Dafür aber viel Eiweiß zu sich nehmen. Nachdem ich mich versichert hatte, dass das Vollkornbrot unter der Salami das irgendwie ausgleicht, landete ich dann nach einem kurzen Arztgespräch auch auf einem der bekannten Sitze mit den ausführlichen Armlehnen. Sogleich legte die Maschine neben mir mit eigenartigen Geräuschen los. Wenn ich schon angeschlossen gewesen wäre, hätte ich ja schwer auf einen Herzstillstand bei mir oder ähnliches getippt. Die Situation erinnerte mich an meine Jugend, als ich noch mit Freude „Emergency Room“ schaute. Der Blutspendebediensteten und ihrem Kollegen gelang es dann aber, durch das Ausschalten des Gerätes, eben dieses auch wieder verstummen zu lassen. George Clooney hätte damals sicherlich nicht anders reagiert.

An der Stelle hätte ich mir vielleicht wen anderes zuweisen lassen sollen. Geschickt stellte sich die gute Frau nämlich nicht gerade an. Kaum hatte sie es geschafft an meinem rechten Arm die Vene zu treffen, kam sie auf die Idee die Nadel auch wieder herauszuziehen. Vergleichbar war die Situation mit einem Fassanstich – wenn der Zapfhahn abbricht. Eine mittelgroße Blutspende meinerseits verteilte sich daraufhin erst über meinen Arm, dann über die Lehne um dann auf den Boden zu tropfen.
Merkwürdigerweise konnte ich da noch drüber lachen, was wohl auch an der ausgebrochenen Hektik in dem Laden lag. Wer weiß wie ich auf Blut in freier Wildbahn reagiere kann sich sicherlich vorstellen wie mir dabei zu Mute war.
Zu dritt legten die Blutspendebediensteten mich dann zuerst mal trocken, um dann anschließend meinen linken Arm an die Maschine anzuschließen. Merkwürdigerweise klappte das nun auch auf Anhieb. Vielleicht lag es aber auch daran, dass dieses Mal wer anders mit der Nadel hantierte.

44 Minuten brauchte die doofe Maschine dann, um Blut aus mir herauszuziehen, das Plasma zu zentrifugieren und dann wieder Blut in meine Bahnen hineinzupumpen. 2,2 Liter liefen in der Zeit und in 5 Durchgängen insgesamt durch den Apparat. Interessanterweise ist das Blutplasma übrigens nicht (wie ich vermutet hatte) eher so wie Wasser, sondern erinnert an dickflüssiges Urin ein helles Weizenbier. Abgestanden. Schaum hat sich (Zu meinem Glück?) nämlich keiner gebildet.

Nächsten Dienstag darf ich wieder kommen und mich abzapfen lassen. So lange ist es aber nun erst mal vorbei mit kurzen Ärmeln und der Polizei sollte ich auch eher mal nicht unterkommen: Nach einem ausführlichen Wochenende mit Pete Doherty und Amy Whinehouse könnten meine Armbeugen auch nicht schlimmer aussehen.

Backup, Backup, Backup!

Schon wieder bietet sich eine unglaubliche Möglichkeit an, mich zu verspotten. Nach meinen Erlebnissen der letzten Tage habe ich heute (dieses Mal aus informationstechnischer Sicht) wieder alles gegeben. Heute morgen überraschte mich die Meldung, dass WordPress 2.6 freigegeben worden ist. Ein wenig konnte ich mich ja zurückhalten, aber als dann vorhin auch die WordPress 2.6 DE-Edition freigegeben wurde, hielt mich nichts mehr zurück.

Einen kleinen Gedanken hatte ich noch an ein Backup meines Webspace verschwendet, aber auch genau so schnell verworfen. Die letzten Male gingen die Updates reibungslos über die Bühne und so dachte ich mir: „Brauch ich nicht!“.
Die neue WordPress-Version war dann auch schnell heruntergeladen, entpackt und auf den Webspace geschoben. Als ich anschließend aber einen Blick in die Ordner warf, traf mich fast der Schlag: Ich hatte es geschafft, die neuen Dateien nicht nur hochzuladen, sondern auch einfach mal alles andere zu löschen. Da stand ich dann doof da: Theme weg, Plugins weg, Bilder weg. Ein wenig panisch stocherte ich dann im Backend meines Hosters herum und stolperte dabei über die Funktion „Webspace Restore“, die sich unter Administration -> Webspace findet.
Gehört hatte ich davon noch nichts, aber es hörte sich gut an. Nachdem ich dann die entsprechenden Felder für den Restore ausgefüllt hatte und das aktuellste Backup (mit heutigem Datum) ausgewählt hatte, hieß es warten. Eine halbe Stunde später dann die erlösende Meldung:

Restore-Auftrag: 11474
Zeit: 2008-07-15 17:00
Nachricht:
successfully completed restore

Alle Dateien waren nun wieder am Platz, so als wäre nichts geschehen. Vielen Dank dafür HostEurope. Das Update musste ich natürlich noch einmal machen, dieses Mal habe ich dann aber die Ordner einzeln hochgeladen. Nun kann ich stolz vermelden: WordPress 2.6 läuft und alles ist noch da! Und beim nächsten Mal bin ich ein gutes Stück schlauer.

Mein WordPress-Update

Da kommt man Sonntagnachmittag nach Hause und denkt an nichts schlimmes, als einem als erstes ins Auge springt, dass WordPress tatsächlich Version 2.5 seines Blog-Systems veröffentlicht hat. Gleichzeitig hat man auch die WordPress-Webseite einem Facelifting unterzogen, was in meinen Augen schon gelungen ist.

„Schnell mal drüberbraten“ dachte ich mir, vor allem weil ich auf das neue Backend des Systems echt gespannt war und sowieso ein notorischer Early-Adopter bin.
Leider hat sich das alles als nicht so arg einfach herausgestellt. Heruntergeladen war die deutsche Version ja schnell. Doch leider klappte es mit dem Upload nicht so recht: Die Datei tiny_mce_gzip.php hat sich dank ihrer 0kb-Größe quergestellt. Das mag allerdings tatsächlich an dem FTP-Programm meiner Wahl, Cyberduck, gelegen haben. Um das Problem zu umgehen, habe ich schließlich alle Ordner einzeln hochgeladen und mir die passende Datei von Hand dazu gebaut.
Am Ende gab es dann noch einen weiteren Fehler: Zwar konnte ich im Backend alles bedienen, doch dieses Blog wurde mit einem PHP-Syntax-Error nicht angezeigt. Hier war die Lösung am Ende: Upload der Datei aus der englischen Version. So habe ich dann doch etwa anderthalb Stunden mit dem Update verbracht. Das hatte ich mir einfacher vorgestellt.

Alles Weitere schaue ich mir nun erst mal in Ruhe an. Zur Meinungsbildung sollte man sich Zeit lassen, auch wenn ich bisher einen guten Eindruck habe.