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Meine Backup-Strategie für zu Hause

NIcht nur ich habe mir in der letzten Zeit ein paar Gedanken zum Thema „Backup“ gemacht. Dieser Tage erst las ich einen Artikel über Das Problem mit dem Backup. Bevor ich hier aber ein paar Worte zu meinem Backup verliere, erst mal ein kleines Video das zeigt wie die Profis das machen.

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On-Site- und Off-Site-Systeme und Serverracks kann ich mir leider nicht leisten, brauche ich eigentlich aber auch gar nicht. Ich schließe höhere Gewalt einfach mal aus: Meine Bude wird so schnell nicht abbrennen. Außerdem bin ich von Natur aus ein fauler Mensch und habe keine Lust jeden Tag und ständig eine Festplatte mit mir herumzutragen oder sie irgendwo auszulagern.

Sicherung der internen Festplatte

Ansonsten kann aber schnell mal was passieren: Das Notebook wird gestohlen, fällt herunter und eine Straßenbahn fährt drüber oder die Platte raucht einfach so ab. Deshalb sichere ich den Inhalt meiner internen Festplatte, wann immer ich das MacBook Pro auf dem Schreibtisch stehen habe, per Time Maschine auf eine externe 1TB Platte. Da ich auch zu Hause meistens auf dem großen Bildschirm arbeite, an dessen USB-Hub die Festplatte hängt, könnten mir höchstens mal die Daten eines Wochenendes verloren gehen. Das ist ok.

Sicherung der Auslagerungsplatte

Bei mir kommt dann noch dazu, dass ich nicht ständig alle Daten mit mir herumschleppe, sondern auch noch eine Auslagerungsplatte habe. Dort stapeln sich digitale Bilder aus den vergangenen Jahren, alte Webseiten-Entwürfe, Pfadfinderkram und sonstige digitalisierte Medien. Bis vor kurzem war ich hier relativ unsicher unterwegs: Wenn mir die Festplatte mit den rund 200 Gigabyte Daten kaputt gegangen wäre, hätte ich mich wirklich kaputt geärgert. Deshalb habe ich diese Platte nun durch ein RAID 1-System mit zwei Festplatten ersetzt.
Kurz für die Nicht-Informatiker: In meinem Schrank steht nun ein Gehäuse mit zwei Festplatten drin. Beide Platten sind 1TB groß, erscheinen dem Computer aber nur als eine Festplatte mit 1TB Platz. Da mag man „Wo ist das zweite Terabyte hin?“ denken. Ganz einfach: Wenn ich etwas auf die Festplatte kopiere, werden diese Daten auf beiden Festplatten parallel abgelegt. Wenn also eine der beiden Festplatten im Gehäuse kaputt geht sind immer noch alle Daten da! Ich kann die kaputte Festplatte austauschen und das System sichert dann wieder alles doppelt. So bin ich was meine Auslagerungsdaten angeht zumindest vor einem Hardware-Defekt gut geschützt.
Langfristig gesehen wäre es sicherlich klug, diese Festplatte noch an einer anderen Stelle zu sichern. Dazu müssen Speicherplätze in der „Cloud“ aber zuerst einmal viel billiger werden – ich habe im Moment runde 200 Gigabyte unterzubringen auf die ich nicht verzichten möchte.

Sicherung wirklich wichtiger Dokumente

Grundsätzlich besitze ich nicht sonderlich viele wirklich unersetzliche Dinge. Aber zum Beispiel während ich meine Diplomarbeit schrieb war ich da sehr vorsichtig. Hier hatte ich mir eine andere Strategie überlegt: Die TeX-Dokumente dazu lagen immer in meinem DropBox-Ordner. Das hatte zum einen den Vorteil, dass ich ohne aufwändiges hin- und herkopieren sowohl in der Firma als auch zu Hause daran arbeiten konnte. Zum anderen lag so an gleich drei Orten eine lokale Kopie: Auf meinem Notebook, dem Firmenrechner und dann noch einmal auf dem Server von Dropbox ((Affiliate-Link. Ihr registriert euch und ich bekomme ein wenig mehr Speicherplatz. Das wäre nett.)). So konnte da nichts schief gehen.

Ausgemistet

„So nebenbei“ habe ich in den letzten Tagen ein wenig ausgemistet.

NetNewsWire ist um etwa 20 Feeds leichter geworden, von denen die Meisten sowieso seit Monaten nichts neues mehr gebracht haben. Nun wollen nur noch etwa 90 täglich gelesen werden. Da ich die meisten Nachrichten meistens eh nur überfliege, ist weniger hier oft mehr.
Des weiteren habe ich mir einen Account bei NewsGator angelegt. Meine Feeds aus NetNewsWire werden nun mit diesem synchronisiert und so kann hier auch schon mal nichts mehr verloren gehen und was ich tagsüber dort schon lese wird mir Abends nicht noch einmal angezeigt.

Außerdem habe ich mich von dem POP3-betriebenen Account des Landesverbandes getrennt. Die Mails von dort landen jetzt per Weiterleitung auf meiner Stammesadresse. Vorteil für mich: Ich habe jetzt nur noch IMAP-Accounts und bin somit auch was meine Mails angeht sehr flexibel. Wenn ich tagsüber online eine Mail lese, erscheint diese Abends in meinem Mailprogramm bereits als gelesen.

Schließlich habe ich bereits in der letzten Woche mehrere Gigabyte „alter“ Daten auf die externe Platte ausgelagert und bei dieser Gelegenheit auch fast 2 GB an Daten komplett entsorgt. Es verbleiben 20 GB freien Speicherplatzes auf der internen Festplatte.
Nun muss ich irgendwann mal die Muse finden, in meinen Mailaccounts aufzuräumen und dort kräftig zu sortieren. Gleiches gilt für den fast 12 GB großen Ordner namens „Bilder“, der dringend auch mal aufgeräumt werden müsste. Das habe ich aber eigentlich schon verschoben, bis ein neuer Mac auf dem Schreibtisch steht auf dem ich alle meine Bilder verwalten kann. Etwa die gleiche Menge Bilder habe ich nämlich auch noch einmal ausgelagert.