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Sherlock Holmes – Spiel im Schatten

Gestern Abend in meinem Heimkino: Sherlock Holmes – Spiel im Schatten, mit Robert Downey Jr., Jude Law und Naomi Rapace in den Hauptrollen. Obwohl ich ja ein großer Fan des englischen Detektivs bin, hatte ich den zweiten Kinofilm noch nicht gesehen.

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Holmes und Watson sind dieses Mal den Machenschaften von Professor Moriarty auf der Spur. Dabei spart der Film nicht an gut gemachten Action-Szenen, bei denen mir vor allem (wie auch schon im letzten Film) die „Vorschau“ auf den Kampf in Form der Gedanken Holmes‘ gut gefällt. Am Ende kommt der Film mit der Handlung dann tatsächlich auch noch näher an die Geschichten aus den Büchern heran. Holmes und Moriarty stürzen gemeinsam in eine Schlucht in der Schweiz.

Fazit: Gut gemachtes Kino. Robert Downey Jr. ist nicht nur ein großartiger Iron Man, auch Holmes liegt ihm im Blut. Jude Law weiß als Watson ebenfalls zu überzeugen, ich hoffe die beiden drehen noch den ein oder anderen Film zusammen.

Wir kaufen einen Zoo

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Gestern: Wir kaufen einen Zoo. Matt Damons Frau stirbt, sein Sohn fliegt von der Schule und er ist mit der Situation überfordert, weswegen er einen Zoo kauft in dem Scarlett Johansson arbeitet. Der Zoo ist stark renovierungsbedürftig und will wiedereröffnet werden.

Wir kaufen einen Zoo ist übrigens genau so berechenbar, wie der Trailer verspricht. Eine ziemlich typische amerikanische Klischee-Geschichte mit Tieren. Natürlich geht alles gut aus. Aber der Film ist dabei schön gemacht. Matt Damon zeigt, dass er nicht immer rumballern muss. Das finde ich gut, denn ich mag den Mann. Außerdem sollte man sich den Film aus folgendem Grund anschauen: Scarlett Johansson spielt mit und ist großartig.

Beindruckend, wie einem ein Film gefallen kann wenn die Erwartungen nur richtig gesetzt sind. Fazit: Den Film kann man sich ansehen, das ist keine Zeitverschwendung. 3 von 5 Sternen.

Blackthorn

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Gestern Abend schaute ich mir Blackthorn an. In dem Film geht es um den gealterten Butch Cassidy, der in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts in Bolivien sein letztes Abenteuer erlebt. Eine schöne Geschichte, die mit unheimlich beeindruckenden Landschaftsbildern aufwarten kann. Auch für mich, als Nicht-So-Der-Western-Fan, ein guter Film. 4/5 Sternen.

Sneak-Preview: Einer wie Bruno

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Mir gefällt es ziemlich gut, dass in der Sneak-Preview im Woki hin und wieder auch mal Filme laufen, die ich mir normalerweise auch eher nicht anschauen würde. Aber wenn man mir etwas unbekanntes vorsetzt, gebe ich der Sache auch mal eine Chance. Und das ist gut so.

Gestern Abend also Einer wie Bruno, mit Christian Ulmen in der Hauptrolle als behinderter, alleinerziehender Vater einer pupertären, 13-jährigen Tochter Radost (Lola Dockhorn). Das birgt natürlich eine Menge Konfliktpotential, vor allem wenn dann auch noch ein fieser Arbeitskollege und die erste Liebe der Tochter und das Jugendamt ins Spiel kommen.

So wird eine Geschichte erzählt, die an vielen Stellen lustig ist, aber auch irgendwie unangenehme Gefühle hervorruft. Das Vater-Tochter-Verhältnis wird im Laufe der Zeit nicht einfacher und droht zu eskalieren. Mich zog der Film vor allen Dingen in seinen Bann, weil ich sowohl verstehen konnte, wie schwierig der Umgang mit einer pupertären Tochter, als auch das Leben mit einem Behinderten sein muss.

Bei der abschließenden Benotung des Filmes gab ich eine Zwei.

Sneak Preview: Contraband

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Gestern Abend in der Sneak-Preview im Woki: Contraband mit Mark Wahlberg und Kate Beckinsale in den Hauptrollen. Wahlberg spielt den ehemaligen Schmuggler Chris, der sich eigentlich zur Ruhe gesetzt hat und ein ruhiges Leben mit Frau und Kindern lebt. Durch einen Fehler seines jungen Schwagers geraten er und seine Familie aber in die Schusslinie einiger Gangster und Chris versucht mit seinen alten Talenten alles ins Reine bringen.

Das klingt nun zuerst einmal ein wenig abgedroschen. Aber dem Regisseur Baltasar Kormákur ist es gelungen, einen von der ersten bis zur letzten Minute wirklich spannenden Thriller abzuliefern, der mir sehr gefallen hat. Wirklich gutes Kino!

Set Up

Am gammeligen Samstagabend schaute ich mir „Set Up“ an. Der Film lockte mich ein wenig mit Bruce Willis und Ryan Phillippe, dass Curtis „50 Cent“ Jackson auch mitspielt, schreckte mich nicht genug ab.

Dummerweise hatte dann 50 Cent die Hauptrolle und versuchte den gesamten Film über, sich an Ryan Phillippe zu rächen. Der hatte nämlich seine Highschool-Freunde bei einem Diamentenraub beschissen. Bruce Willis ist ein Mafiaboss und es tauchen dann noch weitere Menschen auf, die irgendwie alle hinter diversem Geld oder den Diamanten her sind. Irgendwie misslingt dabei allen, dem Film entweder eine witzige Note zu geben oder ihn zu einem harten Gangsterfilm zu machen. Da hilft es auch nicht, wenn Charaktere wie „Der Profikiller“ auftauchen und dem Ganze ein wenig Ernsthaftigkeit einzuhauchen. Auch Bruce Willis kann da nichts mehr rausreissen, obwohl es ihm in der „Stirb langsam“-Reihe gut gelungen ist, humorvolle Actionfilme zu produzieren.

Am Ende fällt die Handlung meistens eher in die Kategorie „Dumm“ und 50 Cent stolpert durch den Film wie ein naiver Brummbär mit Pistole, der seine Rache dann aus reiner Gutmütigkeit nicht zu Ende bringt.

Fazit: Muss man sich nicht anschauen. Echt nicht.

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„Shutter Island“ von Team Nine

Die beiden Schweizer Iwan Bigler und Raphael Nussbaum, die sich zusammen Team Nine nennen, waren 15 Tage in Island unterwegs. Weil sie gehört hatten, dass man da schöne Motive findet, hatten sie auch ein wenig Film-Equipment dabei und haben einen tollen Film mit vielen wunderschönen Landschaftsaufnahmen gedreht. Acht großartige Minuten, die man sich in Ruhe und im Vollbild anschauen sollte.

Das ist nach Made in Iceland schon der zweite Clip von der Insel, der mein Fernweh unglaublich anstachelt.

Die Woche und ich – Kalenderwoche 1

Montag, 02. Januar 2012

Mein Start in das neue Jahr! Ich bin ein wenig aufgeregt, denn es ist auch mein erster Arbeitstag bei meinem neuen Arbeitgeber. Ich werde freundlich aufgenommen und verbringe den Tag im Wesentlichen damit meinen iMac aufzubauen und einzurichten und bekomme viele Dinge erklärt. Außerdem werde ich mir in naher Zukunft etwa 25 neue Namen merken müssen.
Am Abend bekomme ich am Bahnhof in Mehlem direkt das bisherige Telefongespräch des Jahres mit.

Außerdem erklärt mir Boris Becker bei Twitter, um was es im Leben wirklich geht. Danke dafür!

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Schultze gets the blues

Schultze gets the blues (Quelle: Webseite zum Film)

Dieser Tage sah ich Schultze gets the blues in meinem Heimkino. Ein schon etwas älterer Film. Hauptdarsteller ist Horst Krause, den der ein oder andere vielleicht als uniformierten Polizisten aus dem brandenburger Polizeiruf kennt.

„Schultze gets the blues“ handelt von Schultze.
Schultze fristet sein Leben seit Jahr und Tag in einem kleinen anhaltinischen Ort nahe der Saale. Schultzes Leben zwischen Arbeit und Kneipenbesuch, Schrebergarten, Volksmusik sowie Angeln kommt zu einem vorzeitigen Ende, als er und seine Kumpels Manfred und Jürgen in den Vorruhestand geschickt werden. Während diese sich mehr und mehr dem Nichts ergeben und das Aufrechterhalten der Routine zu einer Farce verkommt, entdeckt Schultze ein Leben hinter dem Berg.

Der erste Satz obiger Beschreibung bringt den Film ziemlich gut auf den Punkt. Es geht um Schultze und klingt ein wenig langweilig. Aber nach einigem Nachdenken: Der Film war ziemlich gut. Was mir während des Films manchmal als „zu lang“ vorkam, ist in Wirklichkeit eine unglaublich gute Darstellung dessen, was passiert wenn man von einem Tag auf den anderen nichts mehr zu tun hat. Vor allem die Tristesse des Lebens wird eindrucksvoll wiedergegeben. Der Film erzählt in schönen Bildern und anhand von teilweise absurd-komischen Situationen und mit wenig Worten, wie Schultze aus der einen Provinz (in Sachsen-Anhalt) in eine andere (nämlich in Amerika) kommt. Dort erlebt er Abenteuer auf seine ganz eigene Art und Weise. Witzig, aber auch nachdenklich machend.

Sneak Preview: Drive

Drive (Quelle: Drive-Webseite)

Gestern Abend in der Sneak Preview des Woki: Drive, der im Vorfeld (auch wenn man den Namen natürlich nicht nannte) ganz groß angekündigt wurde. Gezeigt wurde die englische Fassung mit deutschen Untertiteln. Für mich auch eine neue und okaye Erfahrung.

Der Film an sich lies mich dann sehr zwiespältig zurück. Ich fand die „Entschleunigung“ der Szenen unheimlich imposant und wartete richtig gespannt darauf, dass es schlagartig umschlägt und dann die Post richtig abgeht. Noch kurz vor dem Film hatte man auch den Trailer gezeigt und ich war guter Dinge. Leider entwickelte sich das dann doch nicht ganz so wie ich es mir vorgestellt hatte. Zwar gab es noch den einen oder anderen Action- und Splatter-Moment, doch sprang bei mir der Funke nicht so recht über. Nach dem fast schon aufregend langsamen ersten Teil hätte ich mir eher einen zweiten Teil im Stil von The Fast and the Furious, Transporter oder Shoot Em Up erwartet.

Ich vergab bei der anschließenden Bewertung des Films die Schulnote 3.