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Entsättigt in Bonn

Entsättigt in Bonn

Vergangene Woche war ich ja mit Christiane und Anna unterwegs, um ein paar Bilder zu machen. Nun bin ich auch mal dazu gekommen, mir die Ausbeute anzuschauen und ein wenig an den Rädchen der Bildbearbeitung zu drehen. Ich will das wieder öfter machen. Ich merke nämlich gerade wie viel Spaß mir sowohl das Fotografieren, als auch die Nachbearbeitung machen.

Entsättigt in Bonn

Beim Bearbeiten habe ich mich entschieden, die Bilder nicht schwarz/weiß zu machen, sondern die Sättigung zu verringern. Ich finde das überträgt die Stimmung dieses leicht regnerischen Abends in der vergangenen Woche besser.

Entsättigt in Bonn

Außerdem habe ich wieder ein paar Dinge gelernt. Zum einen muss ich darauf achten, gerade bei Personen an eine längere Belichtungszeit zu denken. 1/40 bekomme ich zwar noch aus der Hand scharf, aber die Bewegungen verwischen dann schon. Könnte man eigentlich wissen. Und dann ist da die Geschichte mit dem Schärfebereich. Beim Pfützen-Bild unten (was schon das Beste aus fünfen ist) hätte ich mal besser die Pfütze direkt anvisiert. Da ist irgendwas schief gegangen.

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Die Woche und ich – Kalenderwoche 5

Montag, 30. Januar 2012

Herr Heveling bringt das Internet gegen sich auf. Ich bin relativ wenig beeindruckt. Sehr viel mehr beschäftigen mich die ungefähr fiesesten Bauchschmerzen seit langem, die mich kurz nach Feierabend ereilen. Ich schiebe das auf einen Fruchtcocktail, der eigentlich ziemlich lecker war.

Fototour in Bonn

Dienstag, 31. Januar 2012

Arbeiten: Ich wurstele mich durch Code und komme gut voran, erstmals habe ich einen kurzen Moment der sich nach „Routine“ anfühlt. Kurz darauf muss ich dann doch wieder dumme Fragen stellen. Einarbeitungszeit, yay!
Feierabend: Ich treffe mich mit Karsten und Farid zum Fotografieren. Im Dunkeln. Bei immenser Kälte. Eine Menge Menschen sagen kurzfristig ab, eigentlich sollten wir nämlich zu acht sein. Trotzdem habe ich viel Spaß dabei, das erste mal seit langem wieder mit der Kamera unterwegs zu sein. Ich nehme mir vor das wieder öfter zu tun, wenn es vielleicht nicht ganz so kalt ist. Ein kurzer Blick in die Bilder sagt mir, dass ein paar schöne Exemplare dabei sind.

Mittwoch, 01. Februar 2012

Die „Diskussion“ mit einem Menschen, der einen nicht so sonderlich klugen Blogeintrag schrieb, stellt mich nicht sonderlich zufrieden. Außerdem spackt mein schönes MacBook rum: Einer der USB-Ports will nicht mehr und Programme zeigen mir dauernd den Beachball. Ein Neustart hilft, ein ungutes Gefühl bleibt.

Donnerstag, 02. Februar 2012

Ich bekomme das erste mal für diese Woche ein Cremehörnchen beim Bäcker! Eventuell werde ich mich dort dafür einsetzen dass es jeden Tag Cremehörnchen gibt, auch wenn das meinem Bauchumfang sicherlich nicht zuträglich ist.

Freitag, 03. Februar 2012

Die Analyse von Seitentemplates ist mein Tagesgeschäft. Das ist sicherlich nicht auf Dauer spannend, aber ich lerne sehr viel dabei und ich merke wie ich immer schneller die richtige Stelle für meine Arbeit finde.
Am Abend stehe ich Ewigkeiten in Mehlem wartend herum und friere ordentlich durch. Da daraufhin keine Lust mehr habe zu Edeka zu laufen, springe ich in einen Bio-Supermarkt am Bahnhof und komme ziemlich schlecht gelaunt wieder heraus. Frische Tomatensuppe zu kochen gelingt uns anschließend nur so mittelmäßig und die aus purem Selbsthaß gekaufte Hippie-Cola schmeckt auch eher schlecht. Während Fräulein Anna noch fleißig Dinge für ihr Wochenende vorbereitet, gammele ich mit meinem Buch auf dem Sofa herum.

Hippie-Cola

Samstag, 04. Februar 2012

Ich stehe einfach mal um acht Uhr auf. Fräulein Anna fährt weg und ich möchte was vom Tag haben. Da mir spontan aber nicht sonderlich viel einfällt, frühstücke ich zuerst ein wenig und versuche dann mit der Kamera die ziemlich coolen morgendlichen Lichtverhältnisse im Wohnzimmer einzufangen. Irgendwann mache ich mir dann aber doch eine kleine Liste mit Dingen und bekomme so sehr entspannt eine Menge getan.
Am Abend treffe ich mich mit Olli und Jule im Spleen. Dort ist es eigentlich recht hübsch, allerdings tritt eine Musikkapelle auf und es ist ziemlich voll. Sehr unterhaltungsgewillt gehen wir weiter, finden im Irish Pub auch keinen Platz und landen so schließlich über Gott und die Welt diskutierend in meinem Wohnzimmer. Ein schöner Abend, der mich lehrt: Wir brauchen einen kleinen Bier-Vorrat im Haus.

Sonntag, 05. Februar 2012

Dieser Sonntag ist eher so „Samstag light“. Ein wenig später aufstehen, ein bisschen weniger tun, ein bisschen mehr schlechtes Gewissen deswegen. Dafür komme ich mit meinem Buch gut voran und hole mir fast einen Sonnenbrand, so stark scheint die Sonne ins Wohnzimmer. Ich bin ein wenig auf den Sommer gespannt.

Mein Lieblingsplatz

Am Abend warten wir elendig lange auf die Lieferung der Tatort-Pizza, während das Team aus Wien einen relativ ordentlichen, etwas ungewöhnlichen, Tatort abliefert.
Schließlich muss ich noch Wäsche auf- und abhängen, was mir zwar keinen Spaß macht, aber immerhin ein paar Punkte auf meiner „Ich habe was getan und bin zufrieden“-Skala bringt.

Rumlaufen und Bilder machen mit anderen Menschen

Universität/Markt - Eingang

Manchmal ist es irgendwie nicht so. Ich erinnere mich noch gut daran, dass den ganzen Abend nichts so gepasst hat wie es soll. Entweder das falsche Objektiv drauf (Objektiv wechseln nervt sowieso, ich brauche mehr Kameras!), das Licht nicht richtig, zu viel Wind oder oder oder. Das am Ende nur sechs Bilder dabei herausgekommen sind wundert mich nicht. Dafür mag ich diese kleine Serie aber nun auch relativ gern.

Zwei Wochen ist es her, dass ich diese Bilder machte. Seit dem habe ich in unregelmäßigen Abständen immer wieder welche gelöscht, aber keines konnte überzeugen. Mit dem da oben und den folgenden bin ich relativ zufrieden. Aber vierzehn Tage Fotopause waren auch mal nicht schlecht.

Danke an Katja, Thomas und Christoph – die Tour hat Spaß gemacht, auch wenn ich nicht so recht in Fotostimmung war. Nächsten Monat bin ich wieder mit Motivation dabei! Und wer sie noch nicht gesehen hat: Bilder vom ersten Fototreffen.

Müll der aus Bahnen fliegtNotbremseSelbstportraitRolltreppeRolltreppe

Der alte Friedhof in Bonn

Buch aus Stein

Meine sonntägliche Fototour führte mich bei strahlendem Sonnenschein auf den alten Friedhof zu Bonn. Eher zufällig kam ich da vorbei und war schon nach wenigen Minuten sehr angetan von dieser schönen Ecke Bonns. Seit 1715 werden dort Menschen beerdigt, aber zu meiner Überraschung konnte ich dort auch ein oder zwei Holzkreuze mit 2010er-Datum entdecken.

Buch aus Stein

Die sonst schon gewohnte Stille eines Friedhofs hat es dort aber leider nicht. Zwischen zwei Straßen gelegen, hört man doch immer das Rauschen der vorbeifahrenden Autos. Außerdem scheinen sich auch allerlei Menschen mit Bierflaschen dort wohl zu fühlen und Dinge hinter Grabsteinen zu verstecken.

Buch aus Stein

Dennoch war ich sehr begeistert von diesem Ort. Viele große Familiengräber gibt es zu sehen und fast alle Ruhestätten sind aufwändig gestaltet. Fast zwei Stunden streifte ich herum und hätte sicherlich noch viel mehr Bilder machen können. Ich war auch nicht der einzige, der dort mit der Kamera umherzog.

Kaputt

Die Bilder sind übrigens alle mit meinem neuesten Spielzeug, dem 30mm f/1,4 von Sigma entstanden. Nach zweimaligem Einsatz bin ich von diesem feinen Stück Technik mehr als begeistert. Unglaublich scharf sind die Bilder, der Autofokus ist super. Ich hatte das erste Mal so richtig Spaß mit einer Festbrennweite. Außerdem gefallen mir die 30mm sehr viel besser als die 50mm die ich vorher als Festbrennweite hatte, mit dem Canon 50mm f/1,8 kann man zwar auch tolle Bilder machen, aber für meinen Geschmack war ich immer „zu nah dran“.

StatueStatueStatueTotes ProfilBüsteGrabplatte mit RingPodestEin alter HolzpfahlZwei Menschen, in MarmorAltes KreuzAltes KreuzAltes KreuzHallo, Inri.

Fototour in Bonn

Letzte Woche habe ich Abends noch ein paar Fotos gemacht. Zusammen mit ein paar Menschen, die ich beim Bloggerdings-Treffen kennengelernt hatte, war ich nämlich auf einer kleinen Fototour in Bonn.

Baustelle in der Bonner Innenstadt

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