Archiv für Schlagwort: frisör

Die Woche und ich – Kalenderwoche 27

Montag, 02. Juli 2012

Ich verheirate einen Slider mit einer Lightbox. Das geht sogar relativ gut vonstatten, wenn man bedenkt wie unfassbar müde ich wieder einmal bin. Am Abend koche ich eine Gemüsepfanne mit Fleischspießen und gehe zeitig ins Bett.

Dienstag, 03. Juli 2012

Der Dienstag verläuft unschlagbar unspektakulär. Highlight des Tages sind die langsam vor sich hin sprießenden Pflanzen in den Töpfen auf der Terrasse. Es ist schon recht nett anzuschauen, wie sie jeden Tag ein kleines bisschen größer werden. Zum Frisör schaffe ich es nicht, bekomme aber einen prima Termin für den kommenden Tag.

BioZisch Natur-Orange

Mittwoch, 04. Juli 2012

Ich starte mit leichten Kopfschmerzen und einer laufenden Nase in den Tag. Schönes Wetter bedeutet leider auch erhöhter Pollenflug. Zum Glück gibt es da Medikamente dagegen. Direkt im Anschluss rege ich mich ein kleines bisschen über den Bundestag und Politiker im Allgemeinen auf.
Nach erfolgreicher Arbeit mache ich ein wenig früher Schluss und nehme meinen Frisörtermin wahr. Es war vielleicht nicht die schlechteste Idee, mal woanders hinzugehen – auch wenn meine Frisur nicht gerade die aufwendigste ist.
Beim abendlichen Einkauf decke ich mich mit diversen Bio-Limonaden ein, um mal zu schauen was man da trinken kann und was nicht. Tatsächlich werde ich an diesem Abend ein recht großer Freund von BioZisch Natur-Orange.

Donnerstag, 05. Juli 2012

Detailarbeiten machen manchmal nicht so viel Spaß und halten eher auf. Ich bin froh, als ich Feierabend machen kann. Zu Hause erwarten mich ein paar neue Schuhe, die mir (ich wundere mich ein wenig darüber) sogar gefallen und dann auch noch passen.

Neue Schuhe

Freitag, 06. Juli 2012

Nachdem ich fleißigst arbeitete, hole ich mir auf dem Heimweg meine Abendbeschäftigung für die kommenden Wochen ab: In der Packstation finde ich die ersten drei Bücher aus der Bourne-Serie von Robert Ludlum. Anschließend treffe ich mich mit allerlei Menschen zum Abendessen und Getränke trinken im Café Blau. Wir haben einen ziemlich witzigen Abend. Die Gespräche drehen sich um Pflanzenzucht, Kinder kriegen, die Arbeit und andere Erwachsenenthemen. Das kommt mir ein wenig komisch vor.

Samstag, 07. Juli 2012

Ich bin noch selten so lahm in den Samstag gestartet. Erst komme ich nicht gescheit aus dem Bett, dann kann ich mich zu nichts aufraffen. Erst gegen Abend lasse ich mich dazu motivieren, doch noch mit zum Baumarkt zu laufen und endlich einen Sichtschutz für das Terrassengeländer zu kaufen. Eben dieses bringen wir dann auch direkt an und sind ziemlich zufrieden. Unverhofft kommt oft schneit dann auch noch Frau Jenna vorbei und ich lasse die Damen quatschen, während ich noch Pflanzengitter an die Wand schraube. Zu späterer Stunde kommen noch mehr Menschen vorbei und wir sitzen recht lange zuerst draußen und dann im Wohnzimmer. Bis ich ins Bett komme, ist es fast vier Uhr.

Sonntag, 08. Juli 2012

Das Highlight des Sonntags ist sicherlich, dass ein Eichhörnchen zu mir auf die Terrasse geschlichen kommt. Leider erschrecke ich mich ziemlich, als es plötzlich hinter mir steht und verschrecke das arme Tier natürlich direkt wieder.
Ich nutze den grauen Nachmittag dazu, auf meinem Schreibtisch rum zu räumen. Ich sortiere Unterlagen und komme beim Abheften von allerlei Versicherungskram auch auf die Idee mal eine Übersicht meiner monatlichen Ausgaben zu machen. Es ist schon ein wenig erschreckend, was für ein Betrag sich da an monatlichen Ausgaben aufsummiert.
Am Abend schaut sich die Tatort-Gang mangels neuem Tatort einen alten Hape-Kerkeling-Film an. Ich bin eher mittelmäßig begeistert. Das liegt unter anderem auch daran, dass mein Schnitzel nicht so richtig schmecken will.

Ein paar Fotos aus Bonn

Hier in der Altstadt blühen gerade die Kirschbäume. Was liegt da näher, als an einem Sonntag-Nachmittag loszuziehen um ein paar Bilder zu machen? Mit den Kirschblüten wollte es dann aber nicht so recht. Überhaupt fand ich es schwer passende Motive zu finden und auch das Wetter war dann doch nicht so wirklich schön. Ein wenig Glück hatte ich am Ende dann aber doch.

Blaues Fahrrad

Da war dann zum Beispiel das oben abgebildete Fahrrad. Oder unten, leider ein trauriger Anblick, der Eingang zur Bar Ludwig, wo seit gestern diese und das dazugehörige Hotel Beethoven endgültig abgerissen wird. Wirklich, wirklich schade. Dort fanden in der letzten Zeit einige recht grandiose Tanzveranstaltungen statt.

Bar Ludwig vor dem Abriss

Am Rhein dann angekommen: Ein kurzer Lichtblick und ein wenig blauer Himmel lugt zwischen den Wolken hervor. Wie passend, dass gerade die Beete neu eingepflanzt wurden.

Blumen am Rhein

Und am Ende? Wieder in der Altstadt dann noch ein Bild von dem Haus, dass ich diese Woche auch mal noch besuchen müsste. Da ist nämlich mein Frisör drin. Direkt hier so um die Ecke.

Mein Frisör

Der Ball ist rund…

… und das Spiel hatte mehr als 90 Minuten! Gleich zweimal hat der, der da alleine in seinem gelben Hemd auf dem Platz rumlaufen musste, überzogen. Wahrscheinlich durften deshalb seine beiden Kollegen am Spielfeldrand gar nicht erst auf den Platz, sonst wäre es wohl noch länger geworden.

Jedenfalls habe ich grade Fussball geschaut. So hat man mir zumindest gesagt, würde das Spiel heißen. Ich fand ja eher, dass das was von Flipper oder vielleicht auch Tischtennis hatte, so wie dieser kleine weiße Ball da hin und her gesprungen ist. Im Wesentlichen ist mir mal nur aufgefallen, dass diese Typen in den weißen Hemden (der Aufschrift nach die deutsche Mannschaft) wohl komplett beim gleichen Frisör war und der wohl aus versehen eine Metzgerlehre gemacht hat. Außerdem scheint es heute nicht mehr so angesagt zu sein, einen vernünftigen Eindruck zu machen: Kaum einer hat es mal geschafft, das Hemd ordentlich in die Hose zu stecken. Erschwerend kommt dann auch noch hinzu, dass keiner der Spezialisten so aussah als könne er mehr, als auf der Wiese rumrennen.

So wie ich das verstanden habe, haben „wir“ dieses Spiel nicht gewonnen. Das hätte ich allerdings wieder einmal vorher sagen können: Die Männchen im Kickertisch in meiner Abteilung sind auch weiß und blau und da gewinnen auch meistens die letzteren.
Viel lustiger hätte ich es ja noch gefunden, wenn die mal alle die Hosen getauscht hätten (Aber bitte in der Kabine!). Dann wäre die deutsche Mannschaft wenigstens noch als Schlumpfenparade durchgegangen. Auch Herrn Torwarts Handschuhe hätten da gut ins Konzept gepasst.

Ein gutes hat das verlorene Spiel auf jeden Fall: In Bonn scheinen nicht so arg viele Kroaten zu wohnen, wodurch mir laut hupende, die STVO ignorierende Autokorsos erspart bleiben.

Eitel in der S-Bahn

Hin und wieder bin ich ja ein wenig eitel. Heute habe ich aber ein Individuum gesehen, welches mich dann doch stark verwundert hat. In die S-Bahn eingestiegen ist der, etwas metrosexuell erscheinende, junge Mann eine Station nach mir. Von dort aus sind es noch gute 20 Minuten bis Hauptbahnhof, die dann auch fleißig genutzt wurden.
Anscheinend wollte da was nicht richtig sitzen und so musste er sich in aller Ausführlichkeit die Gel-Hahnenkamm-Frisur mit eingebauten Locken richten, drücken, verwuscheln und wieder grade rücken. Gut, dass die S-Bahn nach der Station Bonn-West in den Untergrund fährt. Endlich haben nämlich die Scheiben schön gespiegelt, man kann also noch ein wenig intensiver arbeiten und anscheinend war der junge Mann dann anschließend auch recht zufrieden mit seinem Äußeren.

Ich für meinen Teil war froh, dass ich gleich aus dem Bahnhof kommend wieder die Kapuze aufziehen konnte. Als ich in die Spiegel-Scheibe geschaut hab, musste ich schon mal schlucken. Zeit für einen Frisörtermin.